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Ohne Kunst und Kultur wird’s still

Rückblick auf die „Heidelberger Künstler*innenversammlung“ am 23. März 2021

„Ohne Kunst und Kultur wird’s still“ – unter diesem Titel ffand am Dienstag, 23. März 2021, um 18 Uhr die digitale und erste öffentliche „Heidelberger Künstler*innenversammlung“ statt. Freischaffende Künstlerinnen und Künstler aus Heidelberg wollten mit der Veranstaltung auf ihre prekäre Lage in der Corona-Pandemie aufmerksam machen. Gemeinsame Organisatoren waren das Kulturamt der Stadt Heidelberg, das Theater und Orchester Heidelberg und die City-Kirche Heiliggeist in Kooperation mit dem Medienforum Heidelberg e.V..

  • In zwei Interviews brachten Marcus Imbsweiler, freischaffender Autor der UNESCO City of Literature Heidelberg, und Olaf Zimmermann, Geschäftsführer des Deutschen Kulturrats, ihre Positionen zur aktuellen Situation der freiberuflichen Künstlerinnen und Künstler ein.
  • Auch die Sprecherinnen und Sprecher der neu installierten „Heidelberger Künstler*innenversammlung“ kamen zu Wort: Gülay Keskin (Fotografin), Jennifer Münch (Schauspielerin) und Peter von Saalfeld (Filmemacher).
  • Künstlerische Wortbeiträge gab es live von Sofie Steinfest (Autorin), Jonah Moritz Quast (Schauspieler) und Philipp Herold (Poetry Slammer) aus Heidelberg.
  • Die Gesamtmoderation lag bei Holger Schultze, Intendant des Theaters und Orchesters Heidelberg

„Für die freiberuflichen Künstlerinnen und Künstler sind die Auswirkungen der Corona-Pandemie besonders dramatisch“, sagte Dr. Andrea Edel, Leiterin des Kulturamts der Stadt Heidelberg. „Auftrittskünstler bleiben ohne Engagements, Autoren und bildende Künstler können ihre Werke mangels Buchmessen und Vernissagen nicht gut verkaufen. Grafik-Designern fehlen die Aufträge, weil es keine Programmhefte oder Ausstellungskatalog zu gestalten gibt. Für jene Künstlerinnen und Künstler, die Wege und Möglichkeiten gefunden haben, um ihre Kunst weiterhin zu produzieren, existiert das Problem der mangelnden Rezeption ihrer Werke. Kunst wird letztlich immer für Menschen gemacht, um wahrgenommen zu werden.“ Die mangelnde gesellschaftliche Wertschätzung der Kunst kritisierte Dr. Vincenzo Petracca, Pfarrer der City-Kirche Heiliggeist: „Wohin würde sich die Gesellschaft entwickeln, wenn wir tatsächlich Kunst als nicht gesellschaftlich relevant einstufen und hinnehmen würden, dass die Kunstproduktion ausgesetzt wird? Wohin bewegten wir uns? Würden wir da Raum für Verblödung, für krude und verrohende Theorien schaffen? Würden wir gar zu einer Gesellschaft ohne Seele? Daher frage ich: Welche politische Weichenstellung brauchen wir, dass Künstlerinnen und Künstler einen angemessenen Status in der Gesellschaft erhalten? Und: Wie können wir dazu beitragen, dass ihre neuen Kunstproduktionen trotz Corona-Beschränkungen die Aufmerksamkeit erhalten, die sie verdienen?"

Videomitschnitte der "Heidelberger Künstler*innenversammlung" am 23. März 2021

Den Gesamtmitschnitt der Veranstaltung sowie die Interviews als Auszüge finden Sie untenstehend sowie auf dem Vimeo-Kanal der Literaturstadt Heidelberg und auf dem YouTube-Kanal "Auftakt Kunst!"

Gesamtmitschnitt der ersten öffentlichen Heidelberger Künstler*innenversammlung am 23. März 2021 statt.

Dr. Andrea Edel, Leiterin des Kulturamts der Stadt Heidelberg, im Gespräch mit Olaf Zimmermann, Geschäftsführer des Deutschen Kulturrats e.V., über die Notwendigkeit der Solidarisierung der freiberuflichen Künstlerinnen und Künstler zwecks Mitbestimmung der kulturpolitischen Entwicklung in Deutschland im Deutschen Kulturrat e.V..


Auszug zum Thema "Grundsicherung für Künstler*innen" aus dem Gespräch zwischen Dr. Andrea Edel, Leiterin des Kulturamts der Stadt Heidelberg, und Olaf Zimmermann, Geschäftsführer des Deutschen Kulturrats e.V..


Vincenzo Petracca, Pfarrer der Citykirche Heiliggeist, im Gespräch mit Marcus Imbsweiler, freischaffender Autor der UNESCO-Literaturstadt Heidelberg, über die Situation freiberuflicher Künstler*innen in der Corona-Krise und ihren Status in der Gesellschaft.


Statement und Fragen der drei Sprecher*innen der Heidelberger Künstler*innenversammlung zur Situation freiberuflicher Künstler*innen in der Corona-Krise und zu ihrem Status in der Gesellschaft. Beteiligte Sprecher*innen: Gülay Keskin (Fotografin), Jennifer Münch (Schauspielerin), Peter von Saalfeld (Filmemacher).