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Bei Fragen wenden Sie sich bitte an:

Enes Biyik
Enes Biyik
Koordinierungsstelle Emmertsgrund
Gaisbergstraße 11
69115 Heidelberg
Telefon 06221 58-21563
Fax 06221 58-48120

Bei Fragen wenden Sie sich bitte an:

Markus Foltin
Koordinierungsstelle Soziale Stadtteilentwicklung, Rohrbach-Hasenleiser und Boxberg
Gaisbergstraße 11
69115 Heidelberg
Telefon 06221 58-21564
Fax 06221 58-48120

Enes Biyik von der städtischen Koordinierungsstelle Soziale Stadtteilentwicklung erläutert bei der Info-Messe das BIWAQ-Projekt „Em.Powerment“. (Foto:  Stadtberatung Dr. Sven Fries)

BIWAQ - Bildung, Wirtschaft, Arbeit im Quartier
Das Förderprogramm verknüpft quartiersbezogen lokale Bildungs-, Wirtschafts- und Arbeitsmarktprojekte mit städtebaulichen Maßnahmen. BIWAQ fördert Projekte zur Integration in Arbeit und zur Stärkung der lokalen Ökonomie.
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Koordinierungsstelle

Soziale Stadtteilentwicklung

Heidelberg möchte benachteiligte Stadtteile und Quartiere positiv weiterentwickeln.
Hierbei sollen die benachteiligten Bereiche nicht sektoral verbessert, sondern vielmehr ganzheitlich gestaltet werden. Die Weiterentwicklung der benachteiligten Bereiche beruht auf der Idee des integrierten Ansatzes zur Stadtentwicklung, der einen städtischen Teilraum mit all seinen Zusammenhängen betrachtet.
Durch eine solche integrierte Stadtentwicklung werden städtebauliche, funktionale und soziale Defizite eines Stadtteils erkannt und durch das Ineinandergreifen von baulichen und sozialen Maßnahmen behoben. Ziel ist, bei immer schnellerer Veränderung der Rahmenbedingungen und Anforderungen an die Stadt, eine nachhaltige Entwicklung von Stadtquartieren zu ermöglichen.

Die Koordinierungsstelle Soziale Stadtteilentwicklung hat dementsprechend die Aufgabe, die laufenden und geplanten städtischen Aktivitäten der verschiedenen Fachämter zusammenzuführen, Synergien zu erkennen, Projekte anzustoßen sowie diese im Stadtteil zu koordinieren. Die Grundlage für alle Maßnahmen in den Stadtteilen und -quartieren bildet das jeweilige Integrierte Handlungskonzept (IHK). Es wird von der Koordinierungsstelle in Kooperation mit den Fachämtern, dem Quartier- bzw. Stadtteilmanagement und mit breiter Bürgerbeteiligung erarbeitet und fortgeschrieben.

Aufgaben der Koordinierungsstelle

  • Einrichtung, Begleitung und Unterstützung des Stadtteil-/ Quartiermanagements vor Ort in den Entwicklungsbereichen
  • Erarbeitung und Fortschreibung Integrierter Handlungskonzepte für die jeweiligen Entwicklungsbereiche, in Kooperation mit den Stadtteil- und Quartiermanagements und mit breiter Bürgerbeteiligung
  • Steuerung laufender und geplanter städtischer Aktivitäten der verschiedenen Fachämter und Koordination der Projekte in den Entwicklungsbereichen
  • Erarbeitung von Projekten und Maßnahmen mit Lösungsvorschlägen im Sinne einer sozialen und integrierten Stadtteilentwicklung
  • Aufbau von Vor-Ort-Netzwerken mit Institutionen, Engagierten und Multiplikatoren
  • Ansprechpartner für die im Entwicklungsbereich tätigen Organisationen und Vereine
  • Akquise von Fördermitteln
  • Berichterstattung an die politischen Gremien und Koordination der Öffentlichkeitsarbeit

Integriertes Handlungskonzept (IHK)

Die Erarbeitung von „Integrierten Handlungskonzepten“ ist eine zentrale Kernaufgabe der Koordinierungsstelle. Ein Integriertes Handlungskonzept ist ein strategisches Planungs- und Steuerungsinstrument der Stadtentwicklung. Es beruht auf der ganzheitlichen Betrachtung eines städtischen Teilraums und geht damit über rein baulich-investive Maßnahmen deutlich hinaus. Ein IHK erfasst die ökonomischen, sozialen und ökologischen Rahmenbedingungen eines betrachteten Raumausschnitts und zeigt städtebauliche, funktionale und sozialräumliche Defizite und Anpassungserfordernisse für einen Stadtteil oder ein Stadtquartier auf.
Ein IHK enthält neben einer Bestandsanalyse der Vor-Ort-Situation eine Zielbeschreibung für einen Sozialraum und eine Gesamtstrategie für die Umsetzung geeigneter Maßnahmen zur Erreichung der gesetzten Ziele. In der Regel fächert sich ein IHK in mehrere Handlungsfelder auf. Innerhalb dieser werden entsprechende Maßnahmen mit Kosten-, Finanzierungs- und Zeitplanungen konkretisiert.
 
Mehr zu den Integrierten Handlungskonzepten finden Sie unter dem jeweiligen Entwicklungsbereich.


Stadtteil- und Quartiermanagements

Ein weiterer wichtiger Schwerpunkt der Koordinierungsstelle ist die inhaltliche Begleitung der Stadtteilmanagements Emmertsgrund und Boxberg sowie der Quartiermanagements Hasenleiser und künftig auch Bergheim-West. Für letzteres befindet sich das Konzept derzeit in der Aufstellung.
Ein Stadtteil- bzw. Quartierbüro vor Ort ist Sitz des Stadtteil- bzw. Quartiermanagements. Es dient als Bindeglied zwischen der Stadt Heidelberg und seiner Bevölkerung und ist zentrale Anlaufstelle für Bürgerinnen und Bürger.


Derzeit steuert die Koordinierungsstelle Projekte und Maßnahmen in den Stadtteilen Emmertsgrund und Boxberg sowie im Stadtviertel Rohrbach-Hasenleiser. Die Installation eines Quartiermanagements im Stadtviertel Bergheim-West befindet sich in der Vorbereitung. Für mehr Informationen zu den einzelnen Stadtteilen klicken Sie bitte auf den entsprechenden Entwicklungsbereich.

Nördliche Emmertsgrundpassage (Foto: GGH)

Stadtteil

Emmertsgrund

Der Stadtteil mit den zwei Gesichtern: Im Nordosten prägen Hochhäuser den Stadtteil, im Süden und Westen des Stadtteils bieten Einfamilien-, Zweifamilien- und Reihenhäuser attraktiven Wohnraum für Familien. Ein Stadtteilmanagement ist seit 2010 aktiv.
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Luftbild Rohrbach-Hasenleiser (Foto: Kay Sommer)

Stadtviertel

Rohrbach-Hasenleiser

Im Hasenleiser leben rund 4.700 Menschen in Ein- oder Mehrfamilienhäusern mit bis zu 13 Geschossen. Um die Situation im Quartier zu verbessern, ist seit 2015 ein Quartiermanagement aktiv.
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Forstquellhang auf dem Boxberg (Foto: Stadt HD)

Stadtteil

Boxberg

Der Stadtteil Boxberg entstand in den 1960er Jahren. Die Waldparksiedlung im Osten besteht aus bis zu 13-geschossigen Hochhäusern, der Westteil aus Einzel,- Reihen und Terrassenhäusern. Seit 2017 ist ein Stadtteilmanagement aktiv.
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Luftbild Bergheim-West (Foto: Vermessungsamt, Stadt Heidelberg)

Stadtviertel

Bergheim-West

Durch Bergheim-West gelangen täglich mehrere tausend Menschen nach Heidelberg. Das Stadtviertel dient aber nicht nur der Durchfahrt, sondern ist auch Wohnort für über 3.300 Menschen. Um die Wohn- und Lebenssituation vor Ort zu verbessern, ist ab 2019 ein Quartiermanagement geplant.
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