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Antworten auf häufige Fragen

Um was geht es?

Die Stadt Heidelberg plant, eine neue Rad- und Fußwegverbindung zwischen Bergheim und dem Neuenheimer Feld. Sie beginnt an der künftigen Gneisenaubrücke am Ochsenkopf (westlich des Hauptbahnhofs) und endet am nördlichen Neckarufer. Dabei entsteht eine neue Brücke über den Neckar, die zwischen der Ernst-Walz-Brücke und dem Wieblinger Wehr liegen wird. 


Was ist das Ziel?

Das Ziel ist eine komfortable Anbindung der südlichen und südwestlichen Stadtteile (Bergheim, Wieblingen, Bahnstadt, Pfaffengrund, West- und Südstadt, Rohrbach, Kirchheim) an das Neuenheimer Feld mit seinen zahlreichen Kliniken und Wissenschaftseinrichtungen. Die neue Verbindung würde auch die stark frequentierte Ernst-Walz-Brücke und die Mittermaierstraße entlasten. Die Querung würde zudem die geplante Radschnellverbindung von Mannheim nach Heidelberg verlängern. Gemeinsam mit der projektierten Gneisenaubrücke für Rad- und Fußverkehr stellt sie auch eine Verknüpfung zur vorgesehenen Radschnellverbindung über das Patrick-Henry-Village nach Schwetzingen her. 


Wie profitieren Bergheim und Wieblingen?

Durch eine entsprechende Rampe und mögliche zusätzliche Aufgänge werden die Stadtteile Bergheim und Wieblingen eine gute Anbindung an die Brücke erhalten. Zusätzlich soll der Wettbewerb auch Ideen dafür generieren, wie die entstehenden Freiräume im Umfeld der Brücke so gestaltet werden könnten, dass sie einen Nutzen für Bürgerinnen und Bürger aus Bergheim haben. Zudem soll durch die Verbindung die Aufenthaltsqualität in Bergheim verbessert werden. Einen weiteren Nutzen für Bergheim – wie auch Heidelberg insgesamt - kann auch eine Reduzierung des Autoverkehrs bringen, wenn die verbesserten Radwegeverbindungen den Umstieg aufs Rad befördern.


Was ist bisher passiert?

Der Gemeinderat hat im Juni 2017 mit großer Mehrheit beschlossen, dass die Nord-Süd-Fahrradverbindung von der Südstadt, Rohrbach, Kirchheim und der Bahnstadt mit Anbindung aus Richtung Altstadt, des Hauptbahnhofs und Wieblingen in den Campus Neuenheimer Feld als Fahrradhauptachse in Anlehnung an die Entwurfsmerkmale eines Radschnellwegs geführt wird. Im Oktober 2017 wurde die Rad- und Fußgängerquerung als Kandidat für die Internationale Bauausstellung Heidelberg (IBA) aufgenommen. Entstehen soll demnach eine etwa sechs Meter breite Querung über den Autobahnzubringer, die Vangerowstraße und den Neckar, die innovativ, baukonstruktiv und gestalterisch die Integration von Stadt- und Landschaftsraum gewährleistet.


Was sind die nächsten Schritte?

Bei einem internationalen zweistufigen Wettbewerb sollen Entwürfe für die Querung entstehen. Die Bürgerschaft und wichtige Interessensgruppen (Stadtteilvereine, Bezirksbeiräte, Universität, Beirat für Menschen mit Behinderungen, ADFC, Interessengemeinschaft Rad, Interessengemeinschaft Fuß) werden intensiv eingebunden. Bedürfnisse und Erfahrungen von künftigen Nutzerinnen und Nutzern sowie Anwohnerinnen und Anwohnern sollen so rechtzeitig in die Planung eingespeist werden.


Wie läuft der Wettbewerb ab?

Die erste Stufe ist ein Ideenwettbewerb, bei dem internationale Planungsbüros ihre Entwürfe erarbeiten sollen. Diese werden dann – voraussichtlich Mitte 2019 – von einer Jury bewertet. In einem sich anschließenden Realisierungswettbewerb werden bis Jahresende 2019 die vielversprechendsten Entwürfe vertiefend bearbeitet und wiederum von einer Jury bewertet. Eine Vergabeentscheidung folgt dann durch den Gemeinderat.


Wie können sich Bürger beteiligen?

Zunächst gilt es, für die erste Wettbewerbsstufe – den Ideenwettbewerb – eine Aufgabenstellung zu erarbeiten. Sie betrifft die Brückengestaltung und -konstruktion, die Gestaltung/Umgestaltung der Zu- und Abwegungen sowie die städtebauliche und freiraumplanerische Konzeption für einen erweiterten Planungsbereich. Zur Formulierung dieser Aufgabenstellung findet eine Bürgerbeteiligung statt: am 17. Juli 2018 (18.00 bis 21.00 Uhr) wird es eine Beteiligungsveranstaltung im Bürgerhaus Bahnstadt geben und von 13. bis 29. Juli 2018 eine Online-Beteiligung.

Anschließend wird die Aufgabenstellung fertiggestellt, vom Gemeinderat beschlossen und schließlich an die teilnehmenden Planungsbüros gegeben. Die weiteren Beteiligungsschritte werden noch bekanntgegeben.