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Heidelberg bleibt „Fahrradfreundliche Kommune“: erneut vom Land ausgezeichnet

Erster Bürgermeister Jürgen Odszuck im Vorstand der Arbeitsgemeinschaft Fahrradfreundlicher Kommunen

Die Stadt Heidelberg ist zum zweiten Mal als „Fahrradfreundliche Kommune“ zertifiziert worden. Damit würdigt das Verkehrsministerium Baden-Württemberg Heidelbergs Erfolge in der Radverkehrsförderung. Die Auszeichnung wurde am Freitag, 30. November 2018, in Karlsruhe bekannt gegeben im Rahmen der zwölften Mitgliederversammlung der Arbeitsgemeinschaft Fahrradfreundlicher Kommunen in Baden-Württemberg (AGFK-BW). Bei dem Treffen wurde Erster Bürgermeister Jürgen Odszuck in den Vorstand der AGFK-BW gewählt und nahm die Auszeichnung für Heidelberg entgegen. Neben Heidelberg wurde auch die Stadt Kirchheim unter Teck zertifiziert. 

Christoph Erdmenger, Abteilungsleiter Nachhaltige Mobilität im Verkehrsministerium Baden-Würrtemberg, betonte: „Wir brauchen gute Ideen und inspirierende Vorbilder, an denen sich andere Kommunen und Landkreise orientieren können. Beide Städte haben viel unternommen, um noch mehr Bürger zum Radfahren zu motivieren. Daher verdienen sie sich für weitere fünf Jahre die Landesauszeichnung Fahrradfreundliche Kommune.“ 

Erster Bürgermeister Jürgen Odszuck sagte: „Die Rezertifizierung ist eine tolle Würdigung unserer vielfältigen Aktivitäten zur Radverkehrsförderung. Sie bestärkt uns darin, dieses Engagement konsequent fortzusetzen. Im Rahmen unserer Rad-Offensive bauen wir beispielsweise die Nord-Süd-Achse von den südlichen und südwestlichen Stadtteilen bis ins Neuenheimer Feld aus, verbessern die Ost-West-Achse im Bereich Adenauerplatz und planen ein Fahrradparkhaus am Hauptbahnhof. Als begeisterter Fahrradfahrer und Mitglied im Vorstand der AGFK in Baden-Württemberg möchte ich mich künftig auch verstärkt auf Landesebene für den Radverkehr einsetzen. Ziel ist es, den Radverkehrsanteil in ganz Baden-Württemberg zu erhöhen.“ 

„Radverkehrsförderung ist Daueraufgabe“ – Zertifizierung ist fünf Jahre gültig

Für die Landesauszeichnung „Fahrradfreundliche Kommune“ werden von einer Kommission Faktoren geprüft. Dies ist beispielsweise eine fahrradfreundliche Infrastruktur, die Kommunikation oder das kommunalpolitische Engagement für die Mobilität mit dem Rad. Positiv hervorgehoben wurde bei der Bewertung von Heidelberg die Einrichtung des öffentlichen Fahrradmietsystems inklusive Pedelecs und Lastenrädern sowie der Ausbau von Fahrradstraßen. Im Bereich Kommunikation erreichte Heidelberg 2017 den ersten Platz beim Deutschen Fahrradpreis für die AGFK-Aktion #woparkstdudenn. Außerdem erhielt Heidelberg den Landespräventionspreis für die Kampagne „plus5 – Minuten die schützen“. 

„Radverkehrsförderung ist eine Daueraufgabe“, hieß es am Freitag, 30. November 2018, in einer Pressemitteilung des Verkehrsministeriums Baden-Württemberg. Daher werde das Zertifikat jeweils für nur fünf Jahre vergeben. In diesem Zeitraum sollten sich die Kommunen in der Radverkehrsförderung weiter entwickeln. Heidelberg wurde erstmals 2012 ausgezeichnet. Inzwischen haben acht Städte und ein Landkreis die Auszeichnung erhalten. Hierzu zählen neben Heidelberg und Kirchheim unter Teck die Kommunen Freiburg, Karlsruhe, Offenburg, Tübingen, Lörrach, Mannheim und der Landkreis Göppingen. 

Arbeitsgemeinschaft Fahrradfreundlicher Kommunen

Heidelberg ist Gründungsmitglied der 2010 in Stuttgart ins Leben gerufenen Arbeitsgemeinschaft Fahrradfreundlicher Kommunen in Baden-Württemberg (AGFK-BW). Die Arbeitsgemeinschaft hat das Ziel, gemeinsame Projekte und Aktionen zur Förderung des Radverkehrs zu realisieren, den Austausch zwischen den Mitgliedskommunen zu fördern, Beratung und Hilfestellung bei radverkehrsspezifischen Fragen anzubieten, eine gemeinsame Öffentlichkeitsarbeit zu betreiben und die Zusammenarbeit zwischen den Kommunen und dem Land zu stärken. Inzwischen gehören mehr als 70 Städte, Landkreise und Gemeinden zu dem Netzwerk.