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Europäischer Wettbewerb: 32 Preise gingen nach Heidelberg

Der 64. Europäische Wettbewerb stand unter dem Motto „In Vielfalt geeint – Europa zwischen Tradition und Moderne“. 32 Schülerinnen und Schüler aus fünf Heidelberger Schulen und dem Hör-Sprachzentrum Heidelberg/Neckargemünd waren in diesem Jahr erfolgreich. Sie gewannen einen Bundespreis, drei Landespreise und 28 Ortspreise. Bürgermeister Dr. Joachim Gerner übergab die Urkunden und Preise am Mittwoch, 3. Mai 2017, im Foyer des Heidelberger Rathauses. Die Arbeiten der Teilnehmerinnen und Teilnehmer werden dort im Rahmen einer Ausstellung noch bis Donnerstag, 18. Mai 2017, präsentiert.

Der Europäische Wettbewerb ist der älteste und einer der renommiertesten Schülerwettbewerbe Deutschlands. Schülerinnen und Schüler von der 1. Klasse bis zum Abitur sind eingeladen, sich in kreativen Beiträgen mit aktuellen europäischen Themen auseinanderzusetzen, zum Beispiel in Bildern, Fotos, Videoclips oder Musikstücken.
Bürgermeister Dr. Joachim Gerner beglückwünschte die Teilnehmer und hob in seiner Rede hervor, wie wichtig es sei, Schüler dazu zu ermutigen, die kulturelle Vielfalt Europas zu erforschen: „Aufgabe des Wettbewerbs ist es, dass sich die Schülerinnen und Schüler mit europäischen Werten auseinandersetzen. Kultur eröffnet Zugänge zu Fremdem, damit wird ein Austausch zwischen Menschen unterschiedlicher Nationen ermöglicht“.
 
Der Europäische Wettbewerb erreichte in diesem Jahr die höchste Teilnehmerzahl seit 2009. Über 85.000 Schüler hatten bundesweit Beiträge eingereicht. Matthias Kutsch, Heidelberger Kreisvorsitzender der Europa-Union, begrüßte den großen Zulauf: „Heidelberg ist wieder stark dabei. Der Europäische Wettbewerb ist der älteste Wettbewerb Deutschlands, aber nicht altmodisch. Die Themen, die in den Wettbewerbsbeiträgen behandelt wurden, sind hochaktuell.“
 
Auch Robby Geyer von der Landeszentrale für politische Bildung gratulierte den Gewinnern und betonte die Bedeutung des Europäischen Wettbewerbs: „Es ist wichtig, dass sich junge Menschen mit Europa beschäftigen – und das nicht nur theoretisch und abstrakt, sondern auf kreative Art und Weise.“

Die Preisträger der Heidelberger Schulen

Der Bundespreis ging dieses Jahr an Felix Müller vom Bunsen-Gymnasium. Er gewann für seinen Beitrag zum Thema „500 Jahre Reformation“ den Preis der Bundeskanzlerin. Mit Landespreisen ausgezeichnet wurden Josia Fischer von der Carl-Bosch-Schule und Ineke Gilbert und Evita Helferich vom Hör-Sprachzentrum Heidelberg/Neckargemünd.
 
Die Albert-Schweitzer-Grundschule war in diesem Jahr besonders erfolgreich: Zwölf Schüler konnten sich über Ortspreise freuen.