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Konversion Südstadt: Abbrucharbeiten am Sickingenplatz

Fläche wird für neue Wohngebäude vorbereitet

Die Abbrucharbeiten am Sickingenplatz auf der Konversionsfläche Südstadt gehen voran. Die ehemals von US-Streitkräften genutzten Wohngebäude werden abgerissen. Stattdessen entstehen neue Gebäude mit rund 250 Wohneinheiten. Die MTV Bauen und Wohnen GmbH & Co. KG hat bereits zwei der vier Bestandsgebäude bis zur Kellerdecke abreißen lassen. Bis Mitte Februar wird der Abbruch der beiden weiteren Wohnblocks folgen.

Die Abbruchfirma bereitet dann das gesamte Areal am Sickingenplatz für die Neubebauung vor: Bis etwa Mitte März sollen die vier Keller der Bestandsgebäude ausgebaut und saniert werden. Danach werden alle Freiflächen entsiegelt; das heißt, Beton und Straßenbeläge werden entfernt. Außerdem wird die Abbruchfirma auf der Baustelle für einen Zeitraum von zwei bis drei Wochen Material zerkleinern, um es für den Abtransport vorzubereiten. Hierbei wird auf eine möglichst geringe Lärmbelästigung und wenig Staubentwicklung geachtet. Die Anwohnerinnen und Anwohner der gegenüberliegenden Wohnhäuser wurden von der Gesellschaft für Grund- und Hausbesitz mbH (GGH) informiert. Für die Neubauten müssen rund 30 kleine Bäume gefällt werden. Als Ersatz werden neue Bäume in der Umgebung gepflanzt. Im Mai 2019 sollen alle Abbrucharbeiten abgeschlossen sein, sodass die Bauarbeiten für die neuen Wohngebäude sowie ein Gebäude, das die Polizei nutzen wird, beginnen können.

Hintergrund: Das Areal Sickingenplatz liegt ganz im Südwesten der Konversionsfläche an der Sickingenstraße. Der städtebauliche Entwurf des Tübinger Büros „Hähnig – Gemmecke Freie Architekten BDA“ ist aus einer Mehrfachbeauftragung der Stadt als Siegerentwurf hervorgegangen. Die Architekten haben dabei unterschiedliche Wohntypologien, die ein breites Angebot an Wohnformen schaffen und so die soziale Durchmischung fördern, vorgeschlagen. Auch großzügige, innenliegende Freiflächen sind geplant. Außerdem wird auf dem Gelände ein Neubau für die Polizei entstehen, der als quadratischer Block vorgesehen ist. Die Anregungen der Bürgerinnen und Bürger wurden durch Bürgerforen miteinbezogen. Für die Umsetzung der Wohngebäude ist die MTV Bauen und Wohnen GmbH & Co. KG zuständig.

Weitere Informationen: Informationen rund um die einzelnen Konversionsflächen, Planungsprozesse und die nächsten Termine der Bürgerbeteiligung unter www.konversion.heidelberg.de.