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Tanzdemo „One Billion Rising“ am 14. Februar auf dem Universitätsplatz

Zeichen der Solidarität mit Frauen weltweit

Heidelberg macht am Freitag, 14. Februar 2020, wieder bei der internationalen Tanzdemo „One Billion Rising“ mit. One Billion Rising (Deutsch: eine Milliarde erhebt sich) ist eine alljährliche globale Kampagne, die sich gegen (sexualisierte) Gewalt gegen Frauen und Mädchen zur Wehr setzt. In Heidelberg beginnt die Tanzdemonstration um 16.30 Uhr auf dem Universitätsplatz.

Jede dritte Frau weltweit – also insgesamt eine Milliarde Frauen – war bereits Opfer von Gewalt, wurde geschlagen, zu sexuellem Kontakt gezwungen, vergewaltigt oder in anderer Form misshandelt. Die Protestaktion One Billion Rising hat sich mit den unterschiedlichen Musik- und Tanzaktionen zum Symbol weltweiter Frauensolidarität etabliert und lenkt dabei die Aufmerksamkeit auf diese schwierigen Themen. Im vergangenen Jahr haben allein in Deutschland rund 60.000 Menschen an über 80 Orten daran teilgenommen.
 
Die Veranstalterinnen und Veranstalter in Heidelberg sind die Heidelberger Frauenverbände und -gruppen (Frauen AG) in Kooperation mit dem Amt für Chancengleichheit der Stadt Heidelberg, der SPD Heidelberg, der CDU Heidelberg, Bündnis 90/Die Grünen Heidelberg und Dr. Franziska Brantner, Bundestagsabgeordnete von Bündnis 90/Grüne, der Frauen-Union (CDU) und der GAL. Weitere Informationen zur Heidelberger Tanz-Demonstration gibt es per Mail an kontakt@heidelbergerfrauenverbaende.de oder an Eugenia.Boesherz@heidelberg.de. Informationen zur bundesweiten Kampagne gibt es online unter www.onebillionrising.de.

Die Stadt Heidelberg setzt sich dafür ein, Gewalt gegen Frauen zu bekämpfen

Jede vierte Frau zwischen 16 und 85 Jahren in Deutschland erlebt mindestens einmal in ihrem Leben körperliche oder sexuelle Gewalt innerhalb einer Beziehung. An jedem zweiten bis dritten Tag stirbt eine Frau an den Folgen von Gewalt, die von ihrem Partner oder Ex-Partner ausgeübt wurde. Die Dunkelziffer ist dabei noch viel höher. Die Stadt Heidelberg setzt sich seit Jahrzehnten dafür ein, Gewalt gegen Frauen im öffentlichen und privaten Raum zu bekämpfen (www.heidelberg.de/chancengleichheit). So wurden bereits zahlreiche Initiativen, Strukturen und Gremien – wie das Heidelberger Interventionsmodell, das EU-Modellprojekt „GUIDE4YOU“, das Frauen-Nachttaxi oder der städtische Runde Tisch gegen Gewalt im Geschlechterverhältnis – etabliert, um durch kontinuierliche Präventionsarbeit sowie Hilfe- und Schutzmaßnahmen für Betroffene gegen diese Gewalt vorzugehen. Mehr als 750.000 Euro werden von der Stadt für Präventionsmaßnahmen und helfende Projekte jedes Jahr ausgegeben.