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Heidelberg zählt zu den zehn deutschen Städten mit den besten Zukunftsaussichten

Neues Städteranking der WirtschaftsWoche bescheinigt Top-Werte bei Forschung und Kreativität

Die Zukunftsaussichten für Heidelberg sind hervorragend: Zu diesem Ergebnis kommt das neue Städteranking der WirtschaftsWoche. In der aktuellen Studie des renommierten Wirtschaftsmagazins zählt die Universitätsstadt zu den zehn zukunftsfähigsten Städten in Deutschland – vor unter anderem Frankfurt, Mannheim, Berlin und Hamburg. Die Wissenschaftsstadt Heidelberg punktet insbesondere mit seiner Forschungsstärke, seiner kreativen und kulturellen Dynamik sowie seiner Lebensqualität. Bundesweit wurden insgesamt 71 kreisfreie Städte mit mehr als 100.000 Einwohnern untersucht. 

„Ich freue mich sehr, dass wir zum dritten Mal in Folge zu den zehn deutschen Städten mit den besten Zukunftsaussichten zählen. Die Studie zeigt deutlich: Heidelberg befindet sich auf einem sehr guten Weg in die digitale Zukunft und ist fit für die nächsten Jahrzehnte. Wir haben eine hervorragende Universität, international renommierte Forschungseinrichtungen, eine lebendige Kultur- und Kreativwirtschaft sowie ausgezeichnete Bildungseinrichtungen und -angebote. Mit der Entwicklung intelligenter Lösungen für eine digitale Stadt der Zukunft wollen die Attraktivität und Lebensqualität Heidelbergs weiter steigern und neue Angebote für die Bürgerinnen und Bürger schaffen“, sagt Oberbürgermeister Prof. Dr. Eckart Würzner. 

Zukunftsindex: Top-Standort für Forschung und kreativen Dienstleistungen

In den „Zukunftsindex“ zur Untersuchung der zukunftsfähigsten deutschen Städte fließen 13 Indikatoren rund um die Themen Innovation, Kreativität und Digitalisierung ein. Die Stadt Heidelberg zählt in diesem Bereich vor allem in den Einzelkategorien „Kreative Dienstleistungen“ (Platz drei) und „Forschungsstärke“ (Platz neun) zu den Top-Standorten in Deutschland. Heidelberg punktet unter anderem mit 

  • dem Stellenwert als internationaler Wissenschaftsstandort und der hohen Dichte von Forschungsinstituten: Die Universität Heidelberg, die älteste Deutschlands und eine der weltweit 50 besten Universitäten, sowie zahlreiche international renommierte Forschungseinrichtung wie das Deutsche Krebsforschungszentrum (DKFZ), das Nationale Centrum für Tumorerkrankungen (NCT), das European Molecular Biology Laboratory (EMBL) und vier Max-Planck-Institute ziehen internationale Wissenschaftler nach Heidelberg. 
  • einer hohen Akademikerquote: Auf 100 sozialversicherungspflichtig Beschäftige kommen 28 Akademiker (bei allen Städten liegt diese im Mittel bei 19).  
  • einem hohen Anteil von Absolventen der Kultur- und Kreativwirtschaft: 1,5 Prozent aller Absolventen stammen aus diesem Bereich (bei allen Städten liegt dieser im Mittel bei 0,4 Prozent).  
  • dem hohen Stellenwert von kulturellen Einrichtungen: Auf jeden Einwohner kommen durchschnittlich 1,2 Theater- und Opernbesuche (bei allen Städten sind im Mittel die Hälfte der Besuche zu verzeichnen). Rund 224.000 Besucher zählte das Heidelberger Theater in der Spielzeit 2016/17 – mit einer Gesamtauslastung von 90 Prozent liegt die städtische Bühne auch deutschlandweit vorne. 

Niveauranking: Spitze bei Lebensqualität, Jugendarbeitslosigkeit und Altersstruktur

In der Gesamtauswertung des Städterankings belegt Heidelberg mit dem 22. Rang ebenfalls einen Platz in der erweiterten Spitzengruppe – noch vor Mannheim, Köln und Berlin. In das „Niveauranking“ fließen die Kategorien Arbeitsmarkt, Wirtschaft, Immobilien und Lebensqualität ein. Heidelberg überzeugt hier vor allem mit seiner herausragenden Lebensqualität – die Universitätsstadt nimmt in dieser Kategorie bundesweit den dritten Platz ein. Berücksichtigt werden messbare Faktoren wir die Ärztedichte, die Zahl der Krankenhausbetten, die Versorgung mit Kita-Plätzen, die Zahl der Straftaten und deren Aufklärungsrate, die Lebenserwartung, die Geburtenrate, der Anteil der naturnahen Fläche und die Zahl der Gästeübernachtungen.  

In den weiteren Kategorien sticht Heidelberg durch seine junge Bevölkerung, seine geringe Arbeitslosenquote bei Jugendlichen, seinen hohen Anteil an wissensintensiven Dienstleistungen und seine geringe Schulabbrecherquote heraus:  

  • Altersquotient: Platz 1 – auf eine Bewohnerin oder einen Bewohner über 60 Jahre kommen in Heidelberg drei Bürgerinnen und Bürger zwischen 20 und 59 Jahren.  
  • Jugendarbeitslosigkeit: Platz 1 – unter 25 Jahren liegt die Quote bei gerade einmal 2,0 Prozent.  
  • Anteil wissensintensiver Dienstleistungen: Platz 1 – 39,5 Prozent aller Arbeitsplätze sind in wissensintensiven Dienstleistungen angesiedelt. 
  • Schulabbrecherquote: Platz 2 – nur 1,6 Prozent verlassen die Schule ohne Abschluss (Stand 2016). 

Das Städteranking von WirtschaftsWoche, ImmobilienScout24 und IW Consult ist der umfangreichste Kommunencheck in Deutschland und wird jährlich veröffentlicht.