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Baubeginn für die Radachse Adenauerplatz

Schnelle Radverbindung in Richtung Hauptbahnhof / Ab Montag, 15. Juli ein Fahrstreifen gesperrt

Nächste Woche beginnt der Bau der neuen Radachse am Adenauerplatz. Damit möchte die Stadt Heidelberg die Lücke der Fahrradhauptachse in Ost-West-Richtung schließen. Zwischen Nadlerstraße und Sofienstraße entsteht ein eigenständiger Radfahrstreifen sowie zwischen Sofienstraße und Rohrbacher Straße ein erhöhter Radweg, das schafft eine schnelle Verbindung aus der Altstadt in Richtung Hauptbahnhof. Hierfür muss der nördliche Adenauerplatz umgebaut werden. Die Arbeiten beginnen am Montag, 15. Juli. Sie werden auch beträchtliche Verkehrsauswirkungen mit sich bringen.

Erster Bürgermeister Jürgen Odszuck: „Die Radachse am Adenauerplatz ist ein Kernelement unserer Heidelberger Rad-Offensive. Damit schaffen wir eine attraktive, schnelle und sichere Verbindung von der Altstadt zum Hauptbahnhof. Die Baustelle wird auch Beeinträchtigungen für den Verkehr mit sich bringen, hierfür bitten wir die Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer um Geduld. Mit der Radachse bauen wir die Fahrradinfrastruktur in der Innenstadt weiter aus, das ist ein wichtiger Beitrag für den umweltfreundlichen Verkehr in Heidelberg.“

Erster Bauabschnitt zwischen Sofienstraße und Rohrbacher Straße bis September

Begonnen wird im Bereich zwischen Sofienstraße und Rohrbacher Straße. Hier werden der Gehweg umgebaut und die Fahrbahn angepasst, um einen Radweg auf Gehwegniveau zu schaffen. Auch die Fahrbahndecke wird erneuert. Der Gehweg hat künftig eine Breite von maximal 4,40 Metern – im Bereich des Treppenaufgangs zur Bank sind es 2,10 Meter –, der Radweg ist durchgängig 2,10 Meter breit. Für den Autoverkehr stehen künftig ein Linksabbieger- und zwei Geradeausspuren sowie für den ÖPNV eine Busspur zur Verfügung.

Die Arbeiten dauern von Montag, 15. Juli, bis voraussichtlich September 2019. Hierfür muss zwischen Sofienstraße und Rohrbacher Straße ein Geradeausfahrstreifen gesperrt werden. Der Gehweg ist für Fußgängerinnen und Fußgänger benutzbar. Der Radverkehr aus Richtung Altstadt wird – wie auch in allen folgenden Bauabschnitten – über die Nadlerstraße, Plöck und Kleine Plöck zur Rohrbacher Straße umgeleitet.

September bis November: Arbeiten im Einmündungsbereich Sofienstraße

Im Anschluss wird im Einmündungsbereich Sofienstraße / Friedrich-Ebert-Anlage gearbeitet. Hier werden unter anderem die Bordsteine barrierefrei abgesenkt und die Signalanlagen modernisiert, zudem verlegen die Stadtwerke Heidelberg Kabelschutzrohre. Am Ende der Maßnahme folgen die Asphaltarbeiten.

Insgesamt dauern diese Arbeiten bis voraussichtlich Ende November 2019. Da wechselnd von allen Seiten des Verkehrsknotens gearbeitet werden muss, gibt es mehrere Bauphasen mit leicht unterschiedlichen Verkehrsführungen. Es muss immer mindestens ein Fahrstreifen für den Autoverkehr gesperrt werden. Zeitweise ist auch das Geradeausfahren in Richtung Hauptbahnhof oder das Linksabbiegen am Adenauerplatz nicht möglich; in diesen Phasen wird der Verkehr kleinräumig um den Bismarckplatz zur Rohrbacher Straße umgeleitet. Die Stadt wird über diese Bauphasen noch einmal gesondert informieren. Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmern wird empfohlen, den Baustellenbereich möglichst weiträumig zu umfahren.

Während der gesamten Maßnahme gilt zwischen Nadlerstraße und Rohrbacher Straße aus Sicherheitsgründen Tempo 30. Der Radverkehr wird über die Nadlerstraße, Plöck und Kleine Plöck zur Rohrbacher Straße umgeleitet. Der Durchgang für Fußgängerinnen und Fußgänger ist jederzeit frei.

Überblick: Radachse Adenauerplatz

Mit der neuen Radachse möchte die Stadt Heidelberg die Radwegeführung auf der Friedrich-Ebert-Anlage in Ost-West-Richtung klarer strukturieren. Dadurch soll die Plöck entlastet werden. Auf einer Länge von 135 Metern wird die Radwegeführung verbessert: Im Bereich zwischen Nadlerstraße und Sofienstraße entsteht ein eigenständiger Radfahrstreifen und zwischen Sofienstraße und Rohrbacherstraße ein erhöhter Radweg. Dadurch kommen Radfahrerinnen und Radfahrer schneller und besser in die Kurfürsten-Anlage in Richtung Hauptbahnhof. Nahezu alle Fußgängerquerungen werden barrierefrei ausgebaut, die Signalanlagen modernisiert und die Fahrbahn erneuert. Die Gesamtkosten belaufen sich auf rund 1,15 Millionen Euro. Die Stadt Heidelberg hat für die Maßnahme Fördermittel des Landes und des Bundes beantragt. Der Förderbescheid des Bundes über 195.000 Euro liegt bereits vor.

Informationen über die aktuellen Baustellen im Stadtgebiet finden Sie im Internet unter www.heidelberg.de/baustellen.