Fotoausstellung „Zukunft (Bahn-)Stadt“ zeigt Entwicklung des jungen Stadtteils

Eröffnung am Freitag, 27. Oktober, 17 Uhr

Pionierinnen und Pioniere im jungen Stadtteil: Festes Schuhwerk zu tragen, war einst ein Muss beim Einkaufen. Das Foto entstand vier Jahre nach dem Einzug der ersten Bewohnerinnen und Bewohner im Jahr 2016 nahe des heutigen Einkaufszentrums „Westarkaden“ mit Blick in Richtung Grüne Meile/Spitzes Eck.
Pionierinnen und Pioniere im jungen Stadtteil: Festes Schuhwerk zu tragen, war einst ein Muss beim Einkaufen. Das Foto entstand vier Jahre nach dem Einzug der ersten Bewohnerinnen und Bewohner im Jahr 2016 nahe des heutigen Einkaufszentrums „Westarkaden“ mit Blick in Richtung Grüne Meile/Spitzes Eck. (Foto: Christian Buck)

Wo einst große Dampflokomotiven über Gleise ratterten, Waren verladen und Waggons rangiert wurden, entstand auf der Fläche des ehemaligen Heidelberger Güter- und Rangierbahnhofs ein von Grund auf neuer Passivhaus- und Null-Emissions-Stadtteil. Die Bahnstadt, 15. Heidelberger Stadtteil und Zuhause von rund 6.000 Menschen, ist nach wie vor eines der größten deutschen Stadtentwicklungsprojekte und gleichzeitig eine der weltweit größten Passivhaus-Siedlungen. Damit ist die Bahnstadt ein erfolgreiches Beispiel dafür, wie Stadtentwicklung für künftige neue Stadtquartiere gestaltet werden kann. Die ersten Bewohnerinnen und Bewohner zogen vor elf Jahren in das neue Quartier, das sich seit Baubeginn im Jahr 2009 immer weiter wandelt. Inzwischen ist die Bahnstadt ein gewachsener Stadtteil Heidelbergs, der ein Anziehungspunkt über die Stadtgrenze hinaus geworden ist, unter anderem aufgrund seiner vielfältigen Spiel- und Freiflächen, des Luxor-Filmpalasts, der halle02, des Einkaufszentrums Westarkaden und zukünftig auch des Heidelberg Congress Centers.

Die kontinuierliche Veränderung der Bahnstadt haben drei Profi-Fotografen aus der Region, Steffen Diemer, Christian Buck und Julian Beekmann, in eindrucksvollen Bildern eingefangen. Unter dem Titel „Zukunft (Bahn-)Stadt“ wird die Entwicklung der Bahnstadt dargestellt, die sich Schritt für Schritt zu einem Stadtteil der kurzen Wege zum Wohnen und Arbeiten, für Freizeit und Kultur entwickelte. Anhand der Ausstellungsbilder reicht der Blick noch weiter zurück: Einige historische Perspektiven lassen die Betrachtenden in die Vergangenheit schauen, als Güter- und Rangierbahnhof noch in Betrieb waren.

Stadt Heidelberg und Stadtteilverein Bahnstadt laden ein

Die Stadt Heidelberg und der Stadtteilverein Bahnstadt laden zur Eröffnung der Ausstellung am Freitag, 27. Oktober 2023, 17 Uhr, ins Bürgerhaus B³ der Bahnstadt am Gadamerplatz ein. Erstmals gezeigt werden die Fotos an genau dem Ort, der zahlreichen Bürgerinnen und Bürgern der Bahnstadt und ganz Heidelberg als Treffpunkt dient: im Bürgerhaus der Bahnstadt am Gadamerplatz, dessen Reichweite mittlerweile weit über die Bahnstadt und Heidelberg hinausstrahlt.

Zu sehen ist die Ausstellung anschließend auch am Samstag und Sonntag, 28. und 29. Oktober 2023, 13 bis 17 Uhr, sowie bis auf Weiteres zu den regulären Öffnungszeiten des Bürgerhauses, montags, 10 bis 12 Uhr, mittwochs, 16 bis 18 Uhr. Eine im Bürgerhaus ausliegende Broschüre gibt nähere Informationen zu den Bildern. Diese wird auch auf Anfrage (E-Mail an oeffentlichkeitsarbeit@heidelberg.de) zum Download bereitgestellt.

Über die Fotografen

Steffen Diemer, geboren 1966 in Grünstadt, arbeitet als Fotograf für international renommierte Magazine wie Der Spiegel, FAZ, The Guardian und National Geographic. Als Reportage-Fotograf war er in den Kriegs- und Krisengebieten dieser Welt unterwegs und experimentiert heute in vielfältiger Weise mit künstlerischen Techniken und Motiven.

Christian Buck ist seit rund 30 Jahren leidenschaftlich als Fotograf tätig. Seine Kunden, namhafte Unternehmen und Werbeagenturen, kommen meist aus der Metropolregion Rhein-Neckar, in der er auch persönlich verwurzelt ist. Immer wieder ist er aber auch für Aufträge bundesweit oder im Ausland unterwegs.

Julian Beekmann, geboren 1981 in Starnberg, lebt in Heidelberg und arbeitet seit zehn Jahren als selbstständiger Fotograf. Beim Fotografieren ist es ihm vor allem wichtig, die individuelle Situation einzufangen und seine Kamera möglichst intuitiv einzusetzen – ehrlich und authentisch. Neben Reportagen begeistern ihn vor allem die Portrait-, Architektur- und Reisefotografie.

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