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Für saubere Luft: Berlin fördert die Erstellung des Masterplan „Green City“ mit 570.000 Euro

Bundesverkehrsministerium hat Förderbescheid für Mannheim, Heidelberg und Ludwigshafen übergeben

Mannheim, Heidelberg und Ludwigshafen bekommen rund 570.000 Euro für die Erstellung des Masterplan „Green City“ – darin sollen Sofortmaßnahmen zur Luftreinhaltung verankert werden. Drei Wochen nach dem „Dieselgipfel“ in Berlin haben die drei Städte vom Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) den Förderbescheid für ihr gemeinsames Förderprogramm, den Masterplan „Green City“, erhalten. Der Bund unterstützt den Masterplan damit zu 100 Prozent. Die Projekte des Masterplans sollen kurzfristig zu einem spürbaren Rückgang der Stickstoffdioxidbelastung führen und die Luftqualität verbessern. Die Zusage ist auch deshalb so wichtig, weil sie teilweise die Voraussetzung ist für die Einreichung weiterer Förderanträge im Bereich der umweltfreundlichen Mobilität.

Förderbescheid für "Green City" (Foto:Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI)
Für die Städte Mannheim, Heidelberg und Ludwigshafen hat Alexander Thewalt (rechts), der Leiter des Amtes für Verkehrsmanagement der Stadt Heidelberg, die Förderbescheide für die Erstellung des gemeinsamen Masterplan „Green City“ am 20. Dezember 2017 in Berlin von Christian Schmidt, Bundesminister für Verkehr und digitale Infrastruktur, entgegengenommen. (Foto: Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI))

Den Förderbescheid hat in Berlin am Mittwoch, 20. Dezember 2017, stellvertretend für die drei großen Städte in der Metropolregion Rhein-Neckar Alexander Thewalt entgegengenommen, der Leiter des Amtes für Verkehrsmanagement der Stadt Heidelberg. Das Sonderprogramm des Bundes zur Erstellung von individuellen Masterplänen dient dem Ziel, die Grundlagen für eine nachhaltige und emissionsarme Mobilität in den Kommunen zu schaffen. Es richtet sich an Kommunen, in denen der Stickstoff-Grenzwerte überschritten sind.
 
Den gemeinsamen Masterplan „Green City“ hatten die Vertreter und die Vertreterin der Metropolregion – Dr. Peter Kurz (Mannheim), Prof. Dr. Eckart Würzner (Heidelberg) und Dr. Eva Lohse (Ludwigshafen) – beim „Dieselgipfel“ am 28. November 2017 in Berlin vorgestellt. Bei dem Treffen hatte sich die Bundeskanzlerin mit Vertreterinnen und Vertretern von Bund, Ländern und Kommunen ausgetauscht.  Die Metropolregion Rhein-Neckar war eine der wenigen Regionen in Deutschland, die mit einem derartigen Antrag nach Berlin gekommen waren.

Die Kernpunkte des Masterplan „Green City“

  • Digitalisierung des Verkehrs
  • Vernetzung im Öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV)
  • Förderung des Radverkehrs
  • Elektrifizierung des Verkehrs
  • E-Busse im Linienverkehr
  • emissionsfreie städtische Nutzfahrzeuge
  • Förderung des Umstiegs auf emissionsarme Mobilität
  • Ausbau der Ladeinfrastruktur für E-Fahrzeuge
  • Green City Logistik

Im ersten Halbjahr 2018 soll der Masterplan in den beteiligten Städten erarbeitet werden. Unter den Teilnehmenden des Gipfels ist zudem ein weiteres Treffen vereinbart worden – an diesem sollen dann Vertreterinnen und Vertreter der Autoindustrie teilnehmen.

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