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Interkommunales Gewerbegebiet Heidelberg-Leimen geplant

Untersuchungen für Verbindungsstraße beginnen

Gewerbeflächen sind ein begehrtes Gut in der Metropoloregion und so sind viele Kommunen daran interessiert, solche ausweisen zu können. Im nördlichen Leimen direkt an der Gemarkungsgrenze zu Heidelberg liegen etliche Grundstücke, die für ein solches Gewerbegebiet in Frage kämen, das von beiden Städten gemeinsam erschlossen und entwickelt werden könnte.

Künftig soll eine neue Straße das Heidelberger Gewerbegebiet Rohrbach Süd mit Leimen verbinden, um den Verkehr auf den bestehenden Anschlüssen zu entlasten. Die Verbindungsstraße soll von der Hatschekstraße bis zur Travemünder Straße (L 600) über das Altlastenareal des Gewann Fautenbühl – die ehemalige Heidelberger Hausmülldeponie – führen. In diesen Tagen finden abfalltechnische und baugrundtechnische Untersuchungen für die geplante Straßenfläche statt.

Im Zuge der Planungen für die neue Verbindungsstraße haben sich die beiden Stadtspitzen, Oberbürgermeister Hans Reinwald und Oberbürgermeister Prof. Dr. Eckart Würzner, für ein interkommunales Gewerbegebiet ausgesprochen.

Die geplante Verbindungsstraße wird auch die Industriegleise des ansässigen Zementwerkes queren. Da eine Brücke oder Unterführung aufgrund der hohen Kosten ausscheiden, wird ein Bahnübergang anvisiert. Die Städte suchen aktuell nach einer Lösung, die die Wartezeiten am Bahnübergang möglichst geringhält und gleichzeitig die Betriebsabläufe des Zementwerkes unterstützt. Vor der Umsetzung sind demnach einige Herausforderungen zu meistern. „Wir sind aber zuversichtlich“, so Oberbürgermeister Hans Reinwald, „dass wir die anstehenden Probleme in gutnachbarschaftlicher Weise lösen. Letzten Endes profitieren nämlich beide Städte ebenso von einer einvernehmlichen Lösung wie die privaten Grundstücksbesitzer.“

Gemeinsame Pressemitteilung der Städte Leimen und Heidelberg