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Startseite / Coronavirus: Die Lage in Heidelberg / Häufige Fragen und Antworten
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Häufige Fragen und Antworten

Stand 16. August 2021


Coronavirus - Anlaufstellen


Wohin kann ich mich wenden, wenn ich Fragen habe?

Das Gesundheitsamt des Rhein-Neckar-Kreises hat eine Telefon-Hotline eingerichtet. Das Gesundheitsamt ist auch für Heidelberg zuständig. Die Hotline steht unter der Nummer 06221 522-1881 montags bis freitags zwischen 7.30 und 16 Uhr sowie samstags von 10 bis 14 Uhr zur Verfügung. An den Wochenenden steht außerdem der ärztliche Bereitschaftsdienst der kassenärztlichen Vereinigung unter der Rufnummer 116 117 als Ansprechpartner zur Verfügung. Informationen online gibt es unter www.rhein-neckar-kreis.de.

Auch das Landesgesundheitsamt hat ein Bürgertelefon zum Coronavirus unter der Telefonnummer 0711 904-39555 eingerichtet (Montag bis Freitag zwischen 9 und 18 Uhr). Online-Infos gibt es dort unter www.gesundheitsamt-bw.de.

Bei Fragen zur Durchführung der Verordnungen des Landes Baden-Württemberg können Sie sich an das Bürgeramt wenden (buergeramt@heidelberg.de). In allen gewerberechtlichen und gaststättenrechtlichen Angelegenheiten im Zusammenhang mit COVID-19 können Sie sich ebenfalls an das Bürgeramt wenden (buergeramt@heidelberg.de und 06221 5817432).

Das Robert Koch-Institut informiert aktuell auf seiner Webseite: www.rki.de. Das Robert Koch-Institut ist die zentrale Einrichtung der Bundesregierung auf dem Gebiet der Krankheitsüberwachung und -prävention. Auf der Webseite des Robert Koch-Instituts gibt es auch die aktuellen Fallzahlen für Deutschland. Die weltweiten Zahlen sind auf der Webseite der Weltgesundheitsorganisation abrufbar.

Weitere Infos und Empfehlungen zum Coronavirus gibt es als "Häufige Fragen und Antworten" sowohl beim Robert Koch-Institut als auch beim Land Baden-Württemberg und Landesgesundheitsamt. Oder auf den Webseiten der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung.


Was soll ich tun, wenn ich befürchte, mich mit dem Coronavirus angesteckt zu haben?

Sollten Sie den Verdacht haben, sich mit dem Coronavirus angesteckt zu haben, melden Sie sich bitte umgehend beim Gesundheitsamt des Rhein-Neckar-Kreises unter der Nummer 06221 522-1881 von Montag bis Freitag zwischen 7.30 und 16 Uhr sowie samstags 10 bis 14 Uhr. Bei der Hotline des Gesundheitsamtes gibt es auch Antworten und Hinweise zu Themen wie Symptome und Inkubationszeit oder der Frage, wie man sich vor einer Ansteckung schützen kann. Zusätzlich wird dort auch beraten, für wen und wann eine Testung auf das Virus sinnvoll ist. Bei medizinischen Notfällen sollte eine Ärztin oder ein Arzt oder ein Notdienst, bzw. eine Notaufnahme möglichst nur nach telefonischer Voranmeldung aufgesucht werden.


Was soll ich tun, wenn ich erfahre, dass ich Kontakt mit einem Corona-Infizierten hatte?

Zuhause bleiben, Kontakte vermeiden und mit dem Gesundheitsamt des Rhein-Neckar-Kreises unter der Nummer 06221 522-1881 Kontakt aufnehmen (Montag bis Freitag von 7.30 und 16 Uhr sowie Samstag von 10 bis 14 Uhr).

Um die Verbreitung des Coronavirus zu verhindern, setzen die Gesundheitsbehörden auf eine Nachverfolgung von Kontakten infizierter Personen – liegen die Voraussetzungen vor, wird eine Quarantäne angeordnet. Die rechtliche Grundlage dafür ist das Infektionsschutzgesetz.

Bei extrem rasch steigenden Fallzahlen kann es vorkommen, dass Menschen über das private oder berufliche Umfeld die Information erhalten, dass sie Kontaktperson zu einer Person mit einer bestätigten Sars-CoV-2-Infektion sind, noch bevor sie vom Gesundheitsamt davon erfahren. „In einem solchen Fall sollte man sich rechtzeitig eigenverantwortlich in die sogenannte Selbstisolation begeben und weitere Kontakte im privaten oder beruflichen Umfeld möglichst meiden“, rät Dr. Andreas Welker, stellvertretender Leiter des Gesundheitsamts des Rhein-Neckar-Kreises, das auch für die Stadt Heidelberg zuständig ist.

Das gleiche gelte für Personen mit Symptomen, die auf eine mögliche Covid-19-Infektion hindeuten, und andere „Verdachtsfälle“, die auf einen Testtermin oder auf ihr Testergebnis warten. Auch ein entsprechender Hinweis über die Corona-Warn-App sollte ernst genommen werden und dazu führen, sich in Selbstisolation zu begeben, bis der Sachverhalt geklärt ist.


Wo kann ich einen Schnelltest machen lassen?

Regelmäßige Tests zählen zu den zentralen Maßnahmen im Kampf gegen die Corona-Pandemie. Die Stadt Heidelberg hat gemeinsam mit Partnern die Testkapazitäten in der Stadt ausgebaut. Zur Übersicht der Testangebote in Heidelberg


Mein Schnelltest war positiv - was muss ich jetzt tun?

Bei einem positiven Testergebnis ist davon auszugehen, dass Sie andere Personen anstecken können, auch wenn Sie keine Symptome haben. Coronavirus-Infektionen verlaufen in vielen Fällen ohne Symptome. Begeben Sie sich in häusliche Absonderung. Verlassen Sie Ihre Wohnung oder Ihr Haus nur in medizinischen oder sonstigen Notfällen. Informieren Sie Ihre Haushaltsangehörigen. Nach Eingang der Meldung des positiven Ergebnisses eines Schnelltests wird das Gesundheitsamt möglicherweise mit Ihnen Kontakt aufnehmen. Weitere Informationen (156,3 KB)


Was muss ich bei einem Corona-Selbsttest beachten?

Das Land Baden-Württemberg hat auf seiner Webseite die wichtigsten Fragen rund um Corona-Selbsttests beantwortet. Mehr dazu


Impfen in Heidelberg


Wer kann sich aktuell gegen das Coronavirus impfen lassen?

Es können sich alle Personen ab 12 Jahren gegen das Corona-Virus impfen lassen. Die endgültige Entscheidung, ob im konkreten Einzelfall eine Impfung vorgenommen wird, liegt immer beim impfenden Arzt. Die Ständige Impfkommission (STIKO) beim Robert-Koch-Institut hat zuletzt Empfehlungen für Impfungen bei 12- bis 17-Jährigen (siehe hier) sowie bei Schwangeren und Stillenden (siehe hier) ausgesprochen. Weitere Informationen zur Impfung bei Jugendlichen ab 12 Jahren finden sich hier auf der Kampagnenseite des Landes Baden-Württemberg.  


Wer bekommt eine Auffrischimpfung?

Bereits seit dem 1. September 2021 können sich in Baden-Württemberg bestimmte Personen ein drittes Mal gegen das Coronavirus impfen lassen. Voraussetzung dafür ist, dass die Zweitimpfung mindestens sechs Monate zurückliegt. Wer eine Corona-Schutzimpfung mit dem Impfstoff von Johnson&Johnson erhalten hat, kann bereits vier Wochen nach der verabreichten Einzelimpfung eine Auffrischimpfung mit einem mRNA-Impfstoff von Biontech/Pfizer oder Moderna bekommen. Die sogenannten Auffrischimpfungen oder Boosterimpfungen werden beispielsweise empfohlen für Menschen

  • in Pflegeeinrichtungen,
  • mit einer Immunschwäche,
  • die das 80. Lebensjahr vollendet haben,
  • die ausschließlich mit den Impfstoffen von AstraZeneca oder Johnson&Johnson geimpft wurden.

Bei individuellem Wunsch und nach sorgfältiger Nutzen-Risiko-Abwägung und ärztlicher Aufklärung können sich zudem auch Menschen ab 60 Jahren ein drittes Mal gegen das Coronavirus impfen lassen (mehr dazu). Weitere Informationen zur Auffrischimpfung finden sich hier auf der Kampagnenseite des Landes Baden-Württemberg.  


Wo wird in Heidelberg geimpft?

Seit dem 1. Oktober 2021 sind die niedergelassenen Ärzte die wichtigsten Anlaufstellen für die Corona-Schutzimpfung. Nach Angaben der Kassenärztlichen Vereinigung Baden-Württemberg (KVBW) bieten allein in Heidelberg rund 150 Praxen Corona-Schutzimpfungen an. Schwerpunktpraxen und weitere Anlaufstellen sind in der Corona-Karte der KVBW gelistet. Impftermine müssen individuell mit der jeweiligen Praxis vereinbart werden. Bei den Praxen direkt erhält man auch Auskunft darüber, welche Impfstoffe angeboten werden (Übersicht über Praxen, die den Impfstoff von Moderna anbieten hier). Auch bei betriebsärztlichen Diensten können Impfungen angefragt werden. Zudem gibt es immer wieder dezentrale Aktionen von mobilen Impfteams in Heidelberg und dem Umland. Aktuelle Termine finden sich unter www.dranbleiben-bw.de.

Die Impfzentren haben ihren Betrieb hingegen zum 30. September 2021 eingestellt. Das Impfzentrum Rhein-Neckar im Patrick-Henry-Village ist ebenso wie das Kreisimpfzentrum im Gesellschaftshaus Pfaffengrund nicht mehr in Betrieb. Wer eine Erstimpfung noch in einem Impfzentrum erhalten hat, muss sich für die Zweitimpfung nach dem 1. Oktober einen Termin bei einer niedergelassenen Arztpraxis geben lassen. Es wird empfohlen sich mindestens zwei Wochen vor der fälligen Impfung mit der Arztpraxis in Verbindung zu setzen. Nur so kann die Praxis die entsprechenden Impfstoffmengen bestellen und die Impftermine auch in Gruppen zusammenfassen, um den Verwurf von Impfstoff zu vermeiden.


Brauche ich für die Impfung einen Termin?

Für Termine in Arztpraxen: Individuelle Terminvereinbarung im Direktkontakt mit der jeweiligen Praxis.
 
Für Sonderaktionen und mobile Impfteams: Bitte die entsprechenden Ankündigungen auf www.dranbleiben-bw.de beachten.


Wie weise ich nach, dass ich vollständig geimpft bin?

Gelber Impfpass: Der klassische gelbe Impfpass ist uneingeschränkt als Nachweis gültig. Die Stadt Heidelberg bietet ihren Bürgerinnen und Bürgern zudem an, eine amtlich bestätigte Kopie des gelben Impfpasses im Format DIN A5 auszustellen, die in der Geldbörse verstaut werden kann. Der unhandliche Impfpass kann zu Hause bleiben und ist damit auch vor Verlust geschützt. Nach der Gebührensatzung fallen für die Ausstellung der Kopie in einem Bürgeramt Kosten in Höhe von 6 Euro an. Die Kopie kann in allen Bürgerämtern der Stadt gemacht werden.  

Digitaler Impfnachweis: Für den digitalen Nachweis erhält jede geimpfte Person einen dafür notwendigen ausgedruckten QR-Code – und zwar entweder direkt nach der Impfung im jeweiligen Impfzentrum, in der Arztpraxis oder bei einer Apotheke. Der QR-Code kann mit einem Smartphone gescannt werden und das Zertifikat in eine App (Corona-Warn-App oder CovPass-App) übertragen werden. Personen, die vor dem Stichtag 14. Juni in einem Impfzentrum in Baden-Württemberg geimpft wurden, erhalten den QR-Code unaufgefordert vom Land Baden-Württemberg per Post zugesandt. Wer die Impfungen beim Hausarzt / bei der Hausärztin erhalten hat, kann eine Apotheke für die nachträgliche Ausstellung aufsuchen. Gleiches gilt für Genesene oder nicht in Baden-Württemberg Geimpfte. Arztpraxen selbst werden erst ab Mitte Juli die digitalen Impfzertifikate ausstellen können. Für erfolgte Impfungen stellen seit Montag, 14. Juni, erste Apotheken bundesweit nachträglich digitale Impfzertifikate aus. Teilnehmende Apotheken kann man dann online unter www.mein-apothekenmanager.de finden. Voraussetzung ist die Vorlage des vollständigen Impfnachweises mit dem gelben Impfausweis oder eine gleichwertige Impfbescheinigung in Kombination mit einem amtlichen Lichtbildausweis.


Wo gibt es weitere Informationen zur Impfung?

Stadtverwaltung und Gemeinderat


Sind die Bürgerämter, Ämter und Dienststellen geöffnet?

Die Ämter und Dienststellen der Stadt Heidelberg stehen Bürgerinnen und Bürgern ohne vorherige Terminvereinbarung für persönliche Vorsprachen zur Verfügung. Termine sind möglich. Anliegen können weiterhin auch telefonisch und per E-Mail mit den städtischen Ämtern und Dienststellen geklärt werden sowie über die Online-Formulare auf der städtischen Internetseite www.heidelberg.de/formulare.
 
Die Bürgerämter sind ebenfalls für den Publikumsverkehr geöffnet. Für die Führerscheinstelle und die Kfz-Zulassungsstelle können online Termine unter https://tevis-online.heidelberg.de/ vereinbart werden („Bürgerdienste“ anklicken). Bürgerinnen und Bürger ohne Terminvereinbarung müssen hier mit längeren Wartezeiten rechnen. Es muss mit Wartezeiten gegebenenfalls auch vor dem Dienstgebäude gerechnet werden. Die Bürgerämter sind zu den regulären Öffnungszeiten geöffnet.
In allen städtischen Gebäuden gilt eine Maskenpflicht. Die Hygiene- und Abstandsvorschriften sind einzuhalten. Ein Test-, Impf- oder Genesenennachweis ist für den Zutritt nicht erforderlich.

Kontaktdaten sind online hier zu finden.


Sind städtische Einrichtungen wie der Zoo, die Stadtbücherei, das Kurpfälzische Museum, das Stadtarchiv, die Musik- und Singschule oder die Recyclinghöfe geöffnet?

Informationen zu städtische Einrichtungen gibt es hier


Was gilt es bei der Anmeldung von Hochzeiten, bei Trauungen, der Anmeldung von Geburten und Sterbefällen zu beachten?

Das Standesamt hat die wichtigsten Informationen auf einer Seite zusammengefasst.


Finden die Sitzungen des Gemeinderats, seiner Ausschüsse und anderer Gremien in Präsenz oder digital statt?

Nach Ende der Sommerferien ist geplant, dass Sitzungen wieder regulär in Präsenz stattfinden. Die Bezirksbeiräte tagen dann voraussichtlich wieder an ihren gewohnten Tagungsorten in den jeweiligen Stadtteilen. 


Unterstützung und Hilfsangebote in Heidelberg


Wie unterstützt die Stadt Heidelberg Betriebe, (Solo-)Selbstständige, Künstler, Einrichtungen, Vereine und Clubs in der Corona-Krise?

Die Stadt Heidelberg hilft Betrieben, (Solo-)Selbstständigen, Künstlern, Einrichtungen, Vereinen und Clubs in der Corona-Krise mit der Heidelberger Wirtschaftsoffensive, zudem mit einem breit angelegten, umfangreichen Hilfspaket. 

Die Stadt erließ unter anderem Kultur-, Sozial- und Bildungseinrichtungen, Gaststätten, Vereinen und Clubs bis Ende Juni 2021 auf Antrag und nach Einzelfallprüfung die Miete in städtischen Immobilien. Gastronomen müssen wie schon 2020 auch für 2021 keine Gebühren für Außenbestuhlung bezahlen. Geschäfte dürfen mehr Werbung als bisher im öffentlichen Raum machen und müssen für 2021 erneut keine Sondernutzungsgebühren zahlen. Mit diesen Maßnahmen werden die Betriebe und Einrichtungen um insgesamt rund 1,5 Millionen Euro entlastet.

Durch die Vereinfachung von Prozessen und Auflagen erleichtert die Stadt es künftig Bürgern und Betrieben, Vorhaben in die Tat umzusetzen. Gastronomen erhalten zum Beispiel temporär mehr Platz für ihre Außenbestuhlung. Das Hilfspaket hat ein Gesamtvolumen von bis zu rund 2,6 Millionen Euro. 
 
Die städtische Wirtschaftsförderung steht Unternehmern und Selbstständigen für Fragen und Beratung unter der E-Mail-Adresse wirtschaftsfoerderung@heidelberg.de und der Telefonnummer 06221 58-30000 zur Verfügung. Weitere Informationen gibt es auch auf dieser Internetseite.


Gibt es spezielle Informationsangebote für Gehörlose und Hörgeschädigte?

Fragen von gehörlosen und hörgeschädigten Bürgerinnen und Bürgern beantwortet das Gebärdentelefon im Auftrag des Bundesministeriums für Gesundheit (BMG) unter www.gebaerdentelefon.de/bmg (montags bis donnerstags, 8 bis 18 Uhr, freitags, 8 bis 12 Uhr), per E-Mail an info.deaf@bmg.bund.de und info.gehoerlos@bmg.bund.de oder per Fax an die Nummer 030 340 60 66 07.


Regelungen in Baden-Württemberg

Das Land Baden-Württemberg informiert auf seiner Webseite umfassend über die aktuell geltenden Regelungen. Mehr dazu gibt es auf www.baden-wuerttemberg.de

Informationen zur Corona-Warn-App

Auf der Webseite der Bundesregierungen werden viele Fragen im Zusammenhang mit der Corona-Warn-App beantwortet.