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Leistungen

Erlaubnis zum nicht gewerbsmäßigen Erwerb und Umgang mit explosionsgefährlichen Stoffen beantragen

Sie möchten mit explosionsgefährlichen Stoffen im nicht gewerblichen Bereich umgehen und diese dafür erwerben? Dann benötigen Sie eine Erlaubnis der zuständigen Behörde.

Das gilt unabhängig von der Zweckbestimmung der Stoffe.

Inhaber oder Inhaberinnen einer solchen Erlaubnis können nur natürliche Personen sein.

Für folgende explosionsgefährliche Stoffe benötigen Sie eine Erlaubnis:

  • Schwarzpulver und andere Treibladungspulver zum Vorderladerschießen,
  • Böllerpulver zum Böllerschießen,
  • Nitrozellulosepulver oder andere Treibladungspulver zum Wiederladen von Patronenhülsen,
  • Einsatz von Raketenmotoren der Kategorie P2 im Modellraketenbau,
  • Einsatz von Feuerwerk der Kategorie 3 und 4 zu privaten Zwecken und
  • Einsatz von sonstigen pyrotechnischen Gegenständen der Kategorie P2.

Hinweis: Die Abgabe von Feuerwerk der Kategorie 2 an Verbraucher ist auf die drei letzten Werktage eines Jahres beschränkt. Die Verwendung durch Personen ohne Erlaubnis ist dagegen nur am 31. Dezember und 1. Januar eines Jahres gestattet.

Keine Erlaubnis benötigen Sie dagegen für den Umgang mit Feuerwerk für Theater und Bühne der Kategorie T1, pyrotechnischen Gegenständen der Kategorie P1 und für Feuerwerk der Kategorie 1.

Zuständige Stelle

die für Ihren Wohnort zuständige Kreispolizeibehörde, dies ist in Großen Kreisstädten die Stadtverwaltung, ansonsten das Landratsamt

Amt für Umweltschutz, Gewerbeaufsicht und Energie

Persönlicher Kontakt

Sabine Lachenicht

Amtsleiterin

Telefon06221 58-18000 und 58-18010
Gewerberechtsabteilung

Persönlicher Kontakt

Herr Jürgen Kuch

Abteilungsleiter

Telefon58-17390
Fax58-17980
Gebäude Bergheimer Str. 69, 69115 Heidelberg
Raum 1.13
Herr Volker Heß

Stellvertretender Abteilungsleiter und Sachgebietsleiter Gewerberecht, Heimaufsicht, Straßenrecht

Telefon58-17460
Fax58-17980
Gebäude Bergheimer Str. 69, 69115 Heidelberg
Raum 1.11
Aufgaben
  • Gewerberecht, Heimaufsicht, Außenbewirtschaftung auf öffentlicher Fläche, Straßenkunst
Herr Mathias Pfähler

Sachgebietsleiter Gaststättenrecht, Veranstaltungen, Märkte

Telefon58-17400
Fax58-17980
Gebäude Bergheimer Str. 69, 69115 Heidelberg
Raum 1.09
Aufgaben
  • Gaststättenangelegenheiten
Frau Annika Marquart

Sachbearbeiterin

Telefon58-17432
Fax58-17980
Gebäude Bergheimer Str. 69, 69115 Heidelberg
Raum 1.10
Aufgaben
  • Gaststättenangelegenheiten, Servicetelefon Gaststättenlärm
Frau Zülfiye Güler

Sachbearbeiterin

Telefon58-17420
Fax58-17980
Gebäude Bergheimer Str. 69, 69115 Heidelberg
Raum 1.06
Aufgaben
  • Gewerbean-, -um und -abmeldungen für den Buchstabenbereich A - Or (bei eingetragener Firma - Firmenname), Bewachungserlaubnisse, Versteigerungserlaubnisse, Pfandleiherlaubnisse, Reisegewerbe, Informationsstände, Geldspielgeräte, Ausländervereine, Einheitlicher Ansprechpartner nach der EU-Dienstleistungsrichtlinie
Frau Monika May

Sachbearbeiterin

Telefon58-17410
Fax58-17980
Gebäude Bergheimer Str. 69, 69115 Heidelberg
Raum 1.07
Aufgaben
  • Gewerbean-, -um und -abmeldungen für den Buchstabenbereich Os - Z (bei eingetragener Firma - Firmenname), Bewachungserlaubnisse, Versteigerungserlaubnisse, Pfandleiherlaubnisse, Reisegewerbe, Informationsstände, Geldspielgeräte, Ausländervereine, Einheitlicher Ansprechpartner nach der EU-Dienstleistungsrichtlinie, Prostituiertenschutz
Herr Manfred Müller

Sachbearbeiter

Telefon58-17530
Fax58-17980
Gebäude Bergheimer Str. 69, 69115 Heidelberg
Raum 1.12
Aufgaben
  • Gewerblicher Personen- und Güterverkehr, Taxi- und Mietwagenkonzessionen, Gewerbliche Sondernutzungen außerhalb der Altsstadt
Frau Kerstin Völker

Sachbearbeiterin

Telefon58-17550
Fax58-17980
Gebäude Bergheimer Str. 69, 69115 Heidelberg
Raum 1.11
Aufgaben
  • Heimaufsicht, Spielhallen
Karin Stather
Sachbearbeiterin
Telefon58-17680
Fax58-17980
Gebäude Bergheimer Str. 69, 69115 Heidelberg
Raum 0.07
Aufgaben
  • Rechnungsangelegenheiten, Gewerbeuntersagungen und Ladenschluß
Frau Susan Reinhardt

Sachbearbeiterin

Telefon58-17300
Fax58-17980
Gebäude Bergheimer Str. 69, 69115 Heidelberg
Raum 1.08
Aufgaben
  • Veranstaltungsgenehmigungen auf öffentlichen Flächen
  • Erteilung von Gestattungen
Herr Rudolf Lazin

Sachbearbeiter

Telefon58-17430
Fax58-17980
Gebäude Bergheimer Str. 69, 69115 Heidelberg
Raum 1.15
Aufgaben
  • Wochenmärkte, Vermietung Messplatz, Volksfeste, Kirchweihen, Zirkusgastspiele
Sicherheit und Ordnung

Persönlicher Kontakt

Michael Blum

Abteilungsleiter Sicherheit und Ordnung

Telefon06221 58 17720
Fax06221 58 49330
Gebäude Bergheimer Str. 69, 69115 Heidelberg
Raum 0.21
Cornelia Plank

Sachgebietsleiterin Polizei-, Waffen- und allgemeines Ordnungsrecht, Infektionsschutzgesetz

Telefon06221 58 17705
Fax06221 58 49330
Gebäude Bergheimer Str. 69, 69115 Heidelberg
Raum 0.02
Aufgaben

Polizei-, Waffen- und allgemeines Ordnungsrecht, Psychisch-Kranken-Hilfe-Gesetz, Infektionsschutzgesetz

Theresa Büchner

Stellvertretende Sachgebietsleiterin Polizei-, Waffen- und allgemeines Ordnungsrecht, Infektionsschutzgesetz

Telefon06221 58 17702
Fax06221 58 49330
Gebäude Bergheimer Str. 69, 69115 Heidelberg
Raum 0.02
Aufgaben

Polizei- und allgemeines Ordnungsrecht, Psychisch-Kranken-Hilfe-Gesetz, Infektionsschutzgesetz

Michael Lamade

Sachbearbeiter

Telefon06221 58 17700
Fax06221 58 49330
Gebäude Bergheimer Str. 69, 69115 Heidelberg
Raum 0.01
Aufgaben

Vollzug der Kampfhundeverordnung, Waffenrecht, Psychisch-Kranken-Hilfe-Gesetz

Anna Braun

Sachbearbeiterin

Telefon06221 58 17790
Fax06221 58 49330
Gebäude Bergheimer Str. 69, 69115 Heidelberg
Raum 0.01
Aufgaben

Vollzug der Kampfhundeverordnung, Waffenrecht, Psychisch-Kranken-Hilfe-Gesetz

Hans-Peter Weber

Sachbearbeiter

Telefon06221 58 17800
Fax06221 58 49330
Gebäude Bergheimer Str. 69, 69115 Heidelberg
Raum 0.01
Aufgaben

Nationales Waffenregister, Waffen- und Sprengstoffrecht, Jagd- und Fischereirecht

Patrick Schmitt

Sachgebietsleiter Kommunaler Ordnungsdienst (KOD), Versammlungsrecht und Polizeirecht, stellvertretender Leiter der Abteilung Sicherheit und Ordnung

Telefon06221 58 17350
Fax06221 58 49330
Gebäude Bergheimer Str. 69, 69115 Heidelberg
Raum 4.05
Aufgaben

Kommunaler Ordnungsdienst, Versammlungsrecht und Polizeirecht

Franziska Fuchs

Stellvertretende Sachgebietsleiterin Kommunaler Ordnungsdienst (KOD), Versammlungsrecht und Polizeirecht

 

Telefon06221 58 17810
Fax06221 58 49330
Gebäude Bergheimer Str. 69, 69115 Heidelberg
Raum 4.05
Aufgaben

Versammlungsgesetz, Polizeirecht, Kommunaler Ordnungsdienst

Leistungsdetails

Voraussetzungen

Voraussetzungen sind:

Sie als Antragsteller oder Antragstellerin sind

  • zuverlässig,
    Die erforderliche Zuverlässigkeit ist normalerweise gegeben, wenn Sie sich bisher gesetzestreu verhalten haben und nicht vorbestraft sind.
  • fachkundig,
    Sie müssen die Fachkunde für den Umgang mit Explosivstoffen (zum Beispiel Schwarzpulver oder Nitrocellulose-Pulver) und pyrotechnischen Gegenständen der Kategorie 4 sowie für die in § 20 Abs. 4 der 1. Verordnung zum Sprengstoffgesetz explizit aufgelisteten, pyrotechnischen Gegenständen der Kategorie 2 nachweisen. Die erforderliche Fachkunde besitzen Sie, wenn Sie an einem entsprechenden staatlich anerkannten Lehrgang teilgenommen haben.
  • persönlich geeignet und
  • für den Umgang und Erwerb von Explosivstoffen und pyrtechnischen Gegenständen der Kategorie F4, T2 und P2 mindestens 21 Jahre alt sind. Für den Umgang und Erwerb von pyrotechnischen Gegenständen der Katgegorie F3 müssen Sie mindestens 18 Jahre alt sein.
    Wenn Sie noch nicht 21 Jahre alt sind, kann die Behörde eine Ausnahme zulassen. Hierfür müssen Sie die erforderliche Besonnenheit nachweisen. Außerdem sollten Sie imstande sein, die explosionsgefährlichen Stoffe vor unbefugtem Zugriff auch durch Angehörige im eigenen Haushalt zu sichern. Dazu sollen Sie mindestens 18 Jahre alt sein.
    Für eine behördliche Ausnahme kommen in Betracht:
    • Inhaber oder Inhaberinnen eines Jahresjagdscheines
    • Mitglieder von
      • Schießsportvereinigungen, bei denen eine Ausnahme nach Waffenrecht vorliegt und
      • Vereinigungen, in denen Bauelemente zu Modellraketen zusammengesetzt werden.

Außerdem müssen Sie für den beabsichtigten Umgang mit Explosivstoffen (zum Beispiel Schwarzpulver oder Nitrocellulose-Pulver) ein Bedürfnis nachweisen. Ein Bedürfnis ergibt sich aus einem besonders anzuerkennenden persönlichen oder wirtschaftlichen Interesse, beispielsweise als

  • Jäger,
  • Sportschütze oder
  • Mitglied in einem Böllerverein.

Außerdem müssen Sie die deutsche Staatsangehörigkeit oder die Staatsangehörigkeit eines anderen EU-Mitgliedstaates besitzen.

Verfahrensablauf

Die Erlaubnis für den Umgang mit und den Erwerb von explosionsgefährlichen Stoffen nach dem Sprengstoffgesetz wird nur auf Antrag ausgestellt.

Für den Antrag müssen Sie das Formular "Antrag auf Erteilung einer Erlaubnis nach § 27 des Sprengstoffgesetzes" und die Anlage zum "Antrag auf Erteilung einer Erlaubnis nach § 27 des Sprengstoffgesetzes" ausfüllen und persönlich bei der zuständigen Behörde abgeben. Fügen Sie auch die erforderlichen Nachweise über die Fachkunde hinzu.

Fristen

Erlaubnisse werden üblicherweise auf fünf Jahre befristet. Erst nach Erteilung der Erlaubnis dürfen Sie die genannten Stoffen erwerben und damit umgehen.

Wenn Sie schon eine Erlaubnis haben, müssen Sie den Antrag auf Verlängerung rechtzeitig vor Ablauf der Befristung stellen.

Erforderliche Unterlagen

  • gültiger Personalausweis oder Reisepass
  • Fachkundenachweis (Zeugnis): nicht erforderlich für pyrotechnische Gegenstände der Kategorie F3
  • Jagdschein oder Waffenbesitzkarte als Bedürfnisnachweis (für Wiederlader) beziehungsweise Mitgliedsbescheinigung des Vereins (für Böller- und Vorderladerschützen oder Modellraketenbauer)
  • für die Überprüfung der Zuverlässigkeit von Personen aus einem anderen EU-Mitgliedstaat: Vorlage einer Bescheinigung in beglaubigter Übersetzung der zuständigen Justiz- oder Verwaltungsbehörde des Heimat- oder Herkunftslandes über bestimmte Tatsachen, die für die Beurteilung der Zuverlässigkeit erheblich sind (zum Beispiel Strafregisterauszug). Die Bescheinigung soll nicht älter als drei Monate sein. Im Übrigen dürfen nur solche Tatsachen als nachgewiesen angesehen werden, die von der zuständigen Behörde des Heimat- oder Herkunftslandes bestätigt worden sind.

Kosten

Rahmengebühr : EUR 51,13 - 255,66

Hat die für Sie zuständige Kreispolizeibehörde jedoch eine eigene Gebührenordnung erlassen, so gelten die dort genannten Beträge.

Onlineantrag und Formulare

Freigabevermerk

Dieser Text entstand in enger Zusammenarbeit mit den fachlich zuständigen Stellen. Das Umweltministerium hat dessen ausführliche Fassung am 24.02.2020 freigegeben.