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Überprüfung von Regentonnen auf Larven der Tigermücke. (Foto: Björn Pluskota/IfD)

„Aggressiv und hartnäckig“ - Interview mit Dr. Björn Pluskota, Institut für Dipterologie, über die Tigermücke und ihre Bekämpfung mehr dazu 

Kontakt
Institut für Dipterologie
Telefon: 01511 1341863
E-Mail: heidelberg@tigermuecke.info
Internet: www.heidelberg.tigermuecke.info

Weibchen der Asiatischen Tigermücke. (Foto: Björn Pluskota/IfD)

Asiatische Tigermücke in Heidelberg

Die Asiatische Tigermücke (Aedes albopictus) ist seit Jahrzehnten durch globale Handels- und Verkehrsrouten weltweit verschleppt worden. In den vergangenen Jahren wurde die auffällig schwarz-weiß gemusterte Stechmückenart auch mehrfach in Heidelberg nachgewiesen. Da die Asiatische Tigermücke eine sehr aggressive Stechmückenart ist, werden die Bestände im Stadtgebiet im Jahresverlauf nun intensiv bekämpft. Das Gesundheitsamt des Rhein-Neckar-Kreises und die Stadt Heidelberg bitten dabei auch die Bevölkerung um Mithilfe.
 
Ende 2015 wurde ein Vorkommen der Asiatischen Tigermücke in einem Areal zwischen dem Siedlungsbereich Ochsenkopf (Stadtteil Wieblingen) über die Kleingartenanlage (In den 12 Morgen) bis zum Siedlungsbereich Wellengewann (Stadtteil Pfaffengrund) entdeckt. Es umfasst eine Fläche von rund 18 Hektar. 2017 wurde eine weitere Population im Stadtteil Handschuhsheim nachgewiesen, deren gesamte Ausdehnung noch nicht vollständig erfasst werden konnte.

Die Asiatische Tigermücke ist eine sehr aggressive Stechmückenart, deren Weibchen auf der Suche nach einer Blutmahlzeit den Menschen auch am hellen Tag hartnäckig verfolgen. So kann es bei hohen Populationsdichten im Bereich menschlicher Siedlungen zu starker Belästigung, Einschränkung des Freizeitverhaltens und zur Verringerung der Lebensqualität kommen.

Informationsflyer zur Asiatischen Tigermücke (180,7 KB)