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Für zukunftsorientierte Fernwärme: wärme.netz.werk Rhein-Neckar gegründet

Die beiden Energieunternehmen aus der Metropolregion Rhein-Neckar setzen auch in Zukunft auf die umweltfreundliche Fernwärme aus hocheffizienter Kraft-Wärme-Kopplung und haben mit der neuen Gesellschaft eine gemeinsame Plattform für Zukunftsthemen und -technologien zur nachhaltigen Weiterentwicklung der regionalen Fernwärmeversorgung geschaffen. Eines ihrer zentralen Ziele ist die Erschließung von Wärmequellen aus erneuerbaren Energien und Abwärme – sogenannter Grüner Wärme.

Vertreter der Stadtwerke Heidelberg und der MVV Energie bei der Vertragsunterzeichnung für das wärme.netz.werk. (Foto: Tobi Dittmer/Stadtwerke Heidelberg)
Vertreter der Stadtwerke Heidelberg und der MVV Energie bei der Vertragsunterzeichnung für das wärme.netz.werk. (Foto: Tobi Dittmer/Stadtwerke Heidelberg)

Geschäftsführer des wärme.netz.werks Rhein-Neckar sind Eva Werner, Referentin für den regionalen Fernwärme-Vertrieb bei der MVV in Mannheim, und Markus Morlock, Abteilungsleiter Anlagen-Services bei den Stadtwerken Heidelberg Netze. Sitz der neuen Gesellschaft wird Heidelberg sein.

Fernwärme ist und bleibt eines der wichtigsten Instrumente zur Erreichung der Klimaziele in Deutschland“, betonte MVV-Vorstand Ralf Klöpfer bei der Vertragsunterzeichnung. „Gerade in Ballungsräumen schafft sie auch in Zukunft die Grundlage einer umwelt- und klimafreundlichen Wärmeversorgung, die zudem Versorgungssicherheit und Wirtschaftlichkeit gewährleistet. Dazu wollen wir in den kommenden Jahren die Fernwärme in der Region schrittweise erneuerbarer machen.“

„Noch mehr grüne Energien, noch mehr regional denken, noch mehr kooperieren - das sind die Leitlinien unserer Energiekonzeption 2020/ 2030 für die kommende Dekade, mit der wir die Energiewende vor Ort leisten wollen ", bringt Michael Teigeler, Geschäftsführer der Stadtwerke Heidelberg Energie und zuständig für die energiewirtschaftliche Ausrichtung des 100prozentig kommunalen Unternehmen, die Ausrichtung bis 2030 auf den Punkt. Die wärme.netz.werk GmbH sei ein wichtiger Schritt in diese Richtung. So könnten insbesondere die Abwärmepotenziale aus der umweltfreundlichen Verwertung von Abfallstoffen regional genutzt werden, betont der Geschäftsführer.

Bezug zum Masterplan 100 % Klimaschutz: Maßnahme EE10 Fernwärmeversorgung.