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Bei Fragen wenden Sie sich bitte an:

Christina Reiß (Foto: Fotostudio Schwetasch)
Christina Reiß
Behinderten-beauftragte
Bergheimer Str. 69
69115 Heidelberg
Telefon 06221 58-15590
Fax 06221 58-49160

Weitere Infos
www.heidelberg.de/
behindertenbeauftragte

Kontakt und Leistungen/Befugnisse

Projekte aus dem Büro der Kommunalen Behindertenbeauftragten

Zehn Jahre UN-Behindertenrechtskonvention: Inklusionslabor am 23. März

Kommunale Behindertenbeauftragte legt Jahresbericht 2018 vor

Der Jahresbericht 2018 (1,491 MB) über die Arbeit der Kommunalen Behindertenbeauftragten liegt vor. Sie hat ihn in der Sitzung des Ausschusses für Soziales und Chancengleichheit des Gemeinderats am 12. März 2019 vorgestellt.

Archiv: 

„Mobil-AtLaS“: Infoveranstaltung am 13. Juni zum Routenplaner in einfacher Sprache

Eine neue App der Stadt Heidelberg wird Mobilitätseingeschränkten wie Menschen, die auf einen Rollstuhl angewiesen oder mit Kinderwagen und Gepäck unterwegs sind, künftig hürdenfreie Wege in der Innenstadt aufzeigen. Damit noch mehr Personen das Angebot nutzen können, wird es ergänzt – um eine zusätzliche App-Version in einfacher Sprache mit Lernprogramm in Leichter Sprache („Mobil-AtLaS“). Der offizielle Startschuss für das Projekt fiel Anfang April. Das Vorhaben wird am Donnerstag, 13. Juni 2019, um 17 Uhr im Neuen Sitzungssaal des Heidelberger Rathauses, Marktplatz 10, vorgestellt. Bei der Veranstaltung werden auch erste Arbeitsergebnisse präsentiert.
Interessierte sind herzlich zu der Veranstaltung eingeladen. Insbesondere Menschen mit Lernschwierigkeiten, einer Lese- und Rechtschreibschwäche sowie Hörbehinderte mit geringer Lautsprachkompetenz können gerne ihre Anregungen einbringen. Daneben richtet sich das Angebot aber auch an ältere Bürgerinnen und Bürger sowie Menschen mit eingeschränkten Deutsch-Kenntnissen. Auch Menschen mit körperlichen Einschränkungen sind herzlich eingeladen, sich zu beteiligen.

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer erhalten zunächst eine Einführung zum aktuellen Projektstand und zum Umgang mit der Routenplaner-App für Mobilitätseingeschränkte. Dabei erfahren sie von Vertretern der Stadt, des Büros für Leichte Sprache der Lebenshilfe Heidelberg e.V. und des Dienstleisters Erdmännchen & Bär Näheres zum neuen Zusatzangebot in einfacher Sprache sowie zum Lernangebot in Leichter Sprache. Anschließend können die Teilnehmenden die aktuelle Routenplaner-Version auch noch einmal in Kleingruppen testen. Um wetterfeste Bekleidung wird daher gebeten.
 
Die Stadt möchte damit weitere Verbesserungsvorschläge für das Zusatzangebot sammeln. Konkrete Bedürfnisse und Erwartungen von Menschen mit körperlichen sowie insbesondere Lern- und geistigen Behinderungen sollen ermittelt werden. Dadurch sollen die App und das Zusatzangebot möglichst gut auf die Bedürfnisse der künftigen Nutzer zugeschnitten werden. Die gewonnenen Ergebnisse fließen in die weitere Umsetzung ein.

Die Veranstaltung findet in verständlicher Sprache statt. Die Mitnahme eigener Smartphones (Voraussetzung sind die Betriebssysteme iOS 10, Android 4.3 oder höher) ist sinnvoll, aber nicht zwingend erforderlich. Der Veranstaltungsraum im Rathaus ist barrierefrei erreichbar, Gebärdensprach-Dolmetscherinnen und eine Induktionshöranlage (FI-Anlage) für hörgeschädigte Menschen stehen bei Bedarf und Voranmeldung zur Verfügung. Wer eine Induktionsanlage oder eine Gebärdensprach-Dolmetscherin benötigt, wendet sich bitte bis Mittwoch, 5. Juni 2019, 12 Uhr, an das Büro der Kommunalen Behindertenbeauftragten, Telefon 06221 58-15590 oder E-Mail behindertenbeauftragte@heidelberg.de. Das Büro beantwortet auch Fragen zu dem Angebot.
 
Sowohl das neue App-Modul in einfacher Sprache als auch das ergänzende Lernangebot sollen nach der Fertigstellung über die gängigen App-Stores beziehungsweise die Internetseiten der Stadt Heidelberg frei verfügbar sein. Das Ministerium für Soziales und Integration Baden-Württemberg unterstützt die Stadt bei dem Vorhaben „Mobil-AtLaS“ mit einer Fördersumme in Höhe von rund 18.000 Euro im Rahmen seines Programms „Impulse Inklusion 2018“.

Aktion „Hürdenlos rein“: Stadt wirbt bei Geschäften und Lokalen für die Anschaffung mobiler Rampen

Initiiert von der Kommunalen Behindertenbeauftragten läuft  - unterstützt vom Amt für Wirtschaftsförderung, Pro Heidelberg und Heidelberg Marketing - die Kampagne "Hürdenlos rein". Bei Inhaberinnen und Inhabern von Geschäften und Lokalen wird dafür geworben, mobile Rampen einzusetzen.
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Im Zuge der Spendenaktion “Tausendundeine Rampe" der Sozialhelden e.V.  hat der Eine-Welt-Laden in der Heugasse in Heidelberg inzwischen  eine mobile Rampe erhalten. Die Kommunale Behindertenbeauftragte hatte diesen auf die Spendenkampagne aufmerksam gemacht und freut sich, dass die gemeinnützige Einrichtung berücksichtigt wurde.
Im Vorfeld des Welttags der Menschen mit Behinderungen testete Ute Wlodek die Rampe und Karsten Mosny brachte den Hinweisaufkleber an der Tür an, den die Kommunale Behindertenbeauftragte Christina Reiß überbracht hatte. mehr dazu

Pictogramm der Kampagne "Hürdenlos rein"

Alle Geschäfte und Lokale, die über eine mobile Rampe verfügen, sind am Aufkleber mit dem Piktogramm zu erkennen und in der Online-Übersicht heidelberg.huerdenlos.de aufgeführt.

Serviceangebot der Kommunalen Behindertenbeauftragten: Verleih der mobilen Induktionshöranlage

Bei der mobilen Induktions- / FI-Anlage erhalten Hörgeschädigte ein Empfangsgerät, das die Tonsignale direkt auf ihr Hörgerät (Voraussetzung: T-Spule) oder CI-Gerät sendet. Wer keine individuelle Hörtechnik nutzt, kann einen Kopfhörer aufsetzen.

Die Entleihe ist kostenfrei, es fallen jedoch 20 € / Stunde für eine betreuende Servicekraft an. Frühzeitige Terminvereinbarung empfohlen.

Praxishilfe zur Umsetzung der §§ 8 und 9 des Landes-Behindertengleichstellungsgesetzes erstellt

Titelseite der Praxishilfe
Titelseite der Praxishilfe

Eine von Christina Reiß initiierte landesweite Arbeitsgruppe hat diese hilfreiche Broschüre für baden-württembergische Kommunen erstellt, um die Kommunikation in der Verwaltung mit sinnesbeeinträchtigten Menschen einfacher zu gestalten. Obwohl es eine gesetzliche Regelung hierzu seit dem 1. Januar 2015 gibt, hapert es noch an der Umsetzung. Damit alle Bürgerinnen und Bürger ihre Informationen angemessen erhalten können, müssen Dokumente beispielsweise in Brailledruck oder auf elektronischem Weg zugänglich gemacht und bei Gesprächen beispielsweise Gebärdensprach- oder Schriftdolmetschende organisiert werden, sofern dies gewünscht wird. Die Praxishilfe liefert wichtige und grundlegende Informationen rund um dieses Thema. Sie beinhaltet Informationen zu den Gesetzen und deren Geltendmachung, zum Nachweis der Behinderung, zu Kosten und Organisation, außerdem weitere Tipps, Erläuterungen und weiterführende Links.

Christina Reiß und Patrick Alberti übernahmen die Schlussredaktion der Broschüre. Sie wurde von den Rechtsämtern der Stadt Heidelberg (§ 8) und des Rhein-Neckar-Kreises (§ 9) geprüft. Anregungen von Fachleuten (Selbsthilfe, Betroffene, Verbände, Beratungsstellen etc.) wurden eingearbeitet.

Praktikumsplatz frei

Ab Herbst 2019 kann eine Studentin / ein Student verschiedenster Fachrichtungen ein mindestens drei Monate dauerndes Pflichtpraktikum im Büro der Kommunalen Behindertenbeauftragten absolvieren.
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Stadtteilsprechstunde

In den Heidelberger Stadtteilen bietet die Kommunale Behindertenbeauftragte wechselnd Sprechstunden an. 
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Gesundheit inklusiv: Praxistipps aus Heidelberg

Unter der Überschrift "Gesundheit inklusiv - Praxistipps aus Heidelberg" erschien in den "Gesunde-Städte-Nachrichten 2018" ein Artikel von Christina Reiß über Aktivitäten im Rahmen der Kommunalen Gesundheitskonferenz. 

Schwerpunktthema des Magazins ist "#GemeinsamGerechtGesund - Soziale Teilhabe in der Kommunalen Gesundheitsförderung". Der Beitrag stellt Aktivitäten in Heidelberg und dem Rhein-Neckar-Kreis dar, die für Menschen mit Behinderung den Zugang ins Gesundheitssystem verbessern.

Informationen zur sicheren Arzneimitteleinnahme: Jetzt auch in Einfacher Sprache

MeinPlan ist ein Projekt zur sicheren Arzneimittelanwendung. Das heißt: MeinPlan will erklären, was man beim Nehmen von Medikamenten beachten muss.

Dabei muss man auf vieles achten. Es wird jetzt - auf Anregung und finanziert von der Kommunalen Behindertenbeauftragten Heidelbergs - nun auch in Einfacher Sprache erklärt, was man beachten sollte, wenn man Medikamente nimmt.

Schülerpraktikum: Eine Win-Win-Situation

Schülerinnen und Schüler müssen heute während ihrer Schulzeit die unterschiedlichsten Praktika machen. Für die meisten ist die Suche nach einem Praktikumsplatz nicht einfach, weil viele Firmen oder Einrichtungen den Betreuungsaufwand für so wenige Tage scheuen. Eine Unterstützung bietet allerdings die Heidelberger Praktikumsdatenbank.

Die Kommunale Behindertenbeauftragte möchte mit diesem Bericht dazu ermuntern, auch Jugendlichen mit unterschiedlichsten Behinderungen einen Praktikumsplatz anzubieten. Sie berät und vermittelt gern Informations- und Unterstützungsangebote, um den Praktikumsbetreuenden die eventuell bestehenden Unsicherheit oder Befürchtungen zu nehmen.

Als die Anfrage einer Mutter kam, die händeringend einen Praktikumsplatz für ihren14jährigen Sohn mit Asperger-Autismus suchte, wurde deutlich: Schwierigkeiten für Jugendliche mit Handicap gibt es bei der Praktikumssuche nicht nur wegen baulicher Barrieren! Diese zu überwinden lohnt sich für beide Seiten! 
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Informationen zur Kommunalen Behindertenbeauftragten in Leichter Sprache

Die Aufgaben der Kommunalen Behindertenbeauftragten sind vielfältig und ergeben sich aus dem Landesbehindertengleichstellungsgesetzt. Hier werden sie in Leichter Sprache erläutert (226,5 KB).