Logo facebook Logo Twitter Logo YouTube Logo RSS Logo YouTube Logo Instagram

Provisorische Radwegeverbindung entlang der Kurfürsten-Anlage wird eingerichtet

Arbeiten beginnen am Montag, 5. Oktober 2020 / Ein Fahrstreifen wird zur Radspur

Der Gemeinderat wurde über die Maßnahme im Juli informiert, jetzt sind die Planungen fertiggestellt: Am Montag, 5. Oktober 2020, haben die Arbeiten zur Einrichtung eines provisorischen neuen Fahrradstreifens entlang der Kurfürsten-Anlage begonnen. Zwischen Kaiserstraße und Römerkreis wird stadteinwärts die Führung des Radverkehrs auf der wichtigen Ost-West-Verbindung verbessert. Dafür entfällt ein Fahrstreifen für den motorisierten Individualverkehr. Die aktuell geringe Verkehrsbelastung auf diesem Abschnitt ermöglicht dies.

Zwischen Kaiserstraße und Römerkreis wird der rechte Fahrstreifen zunächst gelb markiert und teilweise mit Baken gesichert. In Höhe der Kaiserstraße sowie in der Zufahrt auf den Römerkreis werden Asphaltkeile eingebaut, um den Radweg auf Fahrbahnniveau nutzen zu können. Radfahrende sollen den Römerkreis wie bisher queren können. Dies ermöglicht, dass die Rechtsabbiegespur für Kraftfahrzeuge auf die Ringstraße beibehalten werden kann.

Erster Bürgermeister Jürgen Odszuck: „Das ist kein spontaner Versuch im Sinne einer Pop-up-Bike-Lane. Es handelt sich vielmehr um einen zentralen Baustein im Rahmen unseres Maßnahmenpaketes zur weiteren Förderung des Radverkehrs in Heidelberg. Klares Ziel ist es, dieses Angebot zu verstetigen. Natürlich müssen wir dafür auch die Auswirkungen auf den Autoverkehr beachten. Das können wir nun gut beobachten.“

Sicherer und schneller in Richtung Innenstadt

Der Vorteil des neuen Angebots: Radfahrende können ungehinderter und schneller in Richtung Innenstadt fahren. Außerdem wird durch den separaten Streifen die Verkehrssicherheit vor Ein- und Ausfahrten, insbesondere in Höhe der Tiefgarage des Supermarktes Kaufland, erhöht.

Die Maßnahme wird zunächst als Provisorium angelegt und soll dann nach einer Testphase überprüft werden. Durch das Provisorium fallen elf Pkw-Stellplätze weg. Das Provisorium ist Teil eines Maßnahmenpakets, um Anreize zum Umstieg auf das Fahrrad zu schaffen und damit zur Reduktion von Treibhausgasen beizutragen.