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Schienenersatzverkehr der Deutschen Bahn führt zu Halteverboten in der Kurfürsten-Anlage

Seit Freitag, 2. Februar 2024, sind durch eine Baumaßnahme der Deutschen Bahn AG auf der Main-Neckar-Bahnstrecke zwischen Heidelberg und Darmstadt auch verkehrliche Beeinträchtigungen rund um den Hauptbahnhof Heidelberg und die Kurfürsten-Anlage entstanden. Der Fahrplan, der in diesem Zusammenhang von der Deutschen Bahn kurzfristig erstellt wurde, hat zur Folge, dass in Heidelberg mindestens vier zusätzliche Abstellpositionen für Busse des Schienenersatzverkehrs der Deutschen Bahn (vorwiegend Gelenkbusse) bereitgestellt werden müssen, um Wartezeiten zwischen Hin- und Rückfahrten ab Darmstadt zu überbrücken.

Darauf haben die Stadt Heidelberg und die Untere Straßenverkehrsbehörde schnell reagiert und für diese Wartemöglichkeiten bereits am 2. Februar Halteverbotsschilder im öffentlichen Straßenraum in der Kurfürsten-Anlage aufgestellt. Die Halteverbote befinden sich in der Kurfürsten-Anlage im gesamten Bereich zwischen den Stadtwerken und der Print Media Academy. Seit Dienstag, 6. Februar 2024, wird dort auch kontrolliert und verwarnt. Vor Einleitung von Abschleppmaßnahmen wurden im ersten Schritt in dieser Woche nur gebührenpflichtige Verwarnungen erteilt.

Ab Montag, 12. Februar 2024, werden die ordnungswidrig geparkten Fahrzeug abgeschleppt.

Hintergrund

Die Baumaßnahme der Deutschen Bahn soll dazu führen, dass die Infrastruktur der Main-Neckar-Bahn fit für einen robusteren Zugverkehr gemacht wird. Dies ist gerade aufgrund der anstehenden Großbaustelle der Riedbahn ab Mitte Juli 2024 wichtig. Konkret werden die Streckenabschnitte Darmstadt Hbf – Mannheim Hbf sowie Darmstadt Hbf – Heidelberg Hbf im Bauzeitraum gesperrt und es verkehren keine Züge. Damit soll der Ersatzverkehr mit Bussen für verlässliche Mobilität sorgen. Zwischen Frankfurt Hbf – Darmstadt Hbf kommt es wegen der Bauarbeiten ebenfalls zu Fahrplanänderungen.