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Grußwort zum Jüdischen Neujahrsfest

Oberbürgermeister Prof. Dr. Eckart Würzner und Integrationsbürgermeister Wolfgang Erichson richten sich mit einem Grußwort zum jüdischen Neujahrsfest am 19./20. September 2020 an die Heidelberger Bevölkerung und unsere jüdischen Mitbürgerinnen und Mitbürger:

Oberbürgermeister Prof. Würzner und Erster Bürgermeister Wolfgang Erichson sprechen ein Grußwort zum Jüdischen Neujahrsfest Rosh Hashana (Foto: Baygan; Diemer)
Oberbürgermeister Prof. Dr. Eckart Würzner und Erster Bürgermeister Wolfgang Erichson (Foto: Baygan; Diemer)

„Zu Rosh Hashana grüßen wir Sie alle herzlich und wünschen Ihnen, Ihren Familien und Freunden in Deutschland, Israel und der ganzen Welt ein gesegnetes und glückliches Neujahrsfest. Mögen Frieden, Gesundheit und Wohlergehen Sie alle im neuen Jahr begleiten.

Nach jüdischer Tradition erinnert es an nichts Geringeres als an den Anfang der Welt, der Wesen und der Dinge, verbunden mit dem Glauben an eine göttliche Schöpfung. Dem gegenwärtigen jüdischen Jahr 5781 liegt daher neben der kalendarischen Jahreszählung eine zweite, symbolische Zählweise zugrunde.

Rosh Hashana ist immer ein Fest der Begegnung, der Familie, ein Fest des Austausches – des Erlebten und erneuerten Miteinanders.

Wir beobachten mit Sorge den zunehmenden Antisemitismus in unserer Gesellschaft und möchten unseren jüdischen Mitbürgerinnen und Mitbürgern versichern, dass die Jüdische Gemeinde unverzichtbarer Teil unserer Gesellschaft und jüdischer Glauben und jüdisches Leben Teil unserer Kultur und unseres kommunalen Gemeinwesens sind. Sie sollen und können sich in Heidelberg sicher fühlen.

Es gibt viel Engagement, und wir sind dankbar, wie aktiv sich die jüdische Gemeinschaft unter anderem über den Interreligiösen Dialog für ein besseres Verstehen von Juden, Christen und Muslimen in Heidelberg einsetzt.

Wir wünschen allen jüdischen Mitbürgerinnen und Mitbürgern ein gutes, gesundes und erfolgreiches neues Jahr: Schana Towa.“