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Daten, Zahlen und Fakten rund um Heidelberg

Statistisches Jahrbuch 2017 ist online

Wie viele Menschen leben in Heidelberg und wie alt sind sie? Wie viele Autos fahren durch die Stadt? Welche Bildungsabschlüsse haben die Heidelberger? Daten, Zahlen und Fakten zu den unterschiedlichsten Bereichen des Heidelberger Lebens und der Entwicklung der Stadt liefert das aktuelle statistische Jahrbuch der Stadt Heidelberg. Es enthält eine Vielzahl interessanter Informationen in den Bereichen Bildung, Verkehr, Klima, Finanzen, Sozialwesen oder Wirtschaft. Das städtische Amt für Stadtentwicklung und Statistik hat das Jahrbuch erstellt und dabei einen besonderen Wert auf zeitvergleichende Grafiken und Tabellen gelegt. 

Es ist online unter www.heidelberg.de – Leben – Die Stadt – Heidelberg in Zahlen – Statistisches Jahrbuch einzusehen.

Die Heidelberger Bevölkerung

Heidelberg wächst – das zeigt auch das statistische Jahrbuch. Während 1980 rund 130.000 Menschen in Heidelberg gewohnt haben, waren es 2017 über 160.000. Darunter sind 48,1 Prozent Männer und 20,6 Prozent Ausländerinnen und Ausländer. Heidelberg ist jung: die meisten Bürgerinnen und Bürger (rund 3.700) sind 27 Jahre alt. Im Durchschnitt ist Heidelberg knapp 40 Jahre alt – und damit die jüngste Stadt bundesweit. Heidelberg profitiert neben den innerdeutschen Zuzügen vor allem durch weltweite Wanderungsbewegungen, die charakteristisch für junge Schwarmstädte wie Heidelberg sind – insbesondere durch Zuzüge aus China, Italien, Rumänien und Indien.

Bildungsniveau in Heidelberg weiterhin hoch

68 Prozent aller 926 Kinder, die eine öffentliche Grundschule abgeschlossen haben, sind im Schuljahr 2017/2018 auf ein Gymnasium übergegangen. 1,6 Prozent wechselten nach der Grundschule auf eine Hauptschule, 13,8 Prozent auf eine Realschule, 4,9 Prozent auf eine Gemeinschaftsschule und 11,7 Prozent auf sonstige Schulen wie die IGH. Bereits vor 30 Jahren im Schuljahr 1987/1988 waren rund 58 Prozent der Heidelberger Grundschülerinnen und -schüler auf ein Gymnasium übergegangen. Dieses Niveau ist seitdem stetig angestiegen. Spitzenreiter unter den Grundschulen ist die Mönchhofschule in Neuenheim: 92,5 Prozent ihrer Schülerinnen und Schüler kamen 2017/2018 auf ein Gymnasium.

CO2- Emissionen werden geringer

Seit 1995 sind die jährlichen CO2-Emissionen in Heidelberg von rund 662.000 Tonnen auf rund 442.000 Tonnen im Jahr 2016 gesunken. Dieser Rückgang ist in allen Sektoren sichtbar, am stärksten jedoch bei den privaten Haushalten (- 57,5 Prozent). Im Jahr 2016 wurden mit 209.500 Tonnen die meisten CO2-Emissionen durch den Straßenverkehr verursacht. Dies entspricht einem Anteil von knapp 50 Prozent an allen jährlichen CO<sub>2</sub>-Emissionen in Heidelberg. Die Feinstaubbelastung im Straßenverkehr ist von 1995 zu 2016 von 56,0 auf 20,3 Tonnen Feinstaub zurückgegangen.

Heidelbergs kulturelle Einrichtungen immer beliebter

Kultur und Freizeitangebote sind ebenso wichtige Lebensbereiche in Heidelberg. Das statistische Jahrbuch zeigt, dass seit 1987 über 13 Millionen Besucherinnen und Besucher in den Tiergarten Heidelberg gekommen sind; 2017 waren es rund 468.000. Das Theater und Orchester Heidelberg konnte allein in der Spielzeit 2016/2017 rund 224.000 Besucherinnen und Besucher zählen, das sind 35,5 Prozent mehr als vor zehn Jahren. Die meisten von ihnen waren in Schauspiel-Aufführungen. Auch das Kurpfälzische Museum konnte 2017 über 62.500 Besucherinnen und Besucher empfangen, das sind rund 12.000 mehr als im Jahr zuvor.

Touristen strömen in die Stadt

Heidelberg ist beliebt bei Touristen aus aller Welt: 2017 kamen rund 746.000 Gäste und sind insgesamt über 1,4 Millionen Nächte geblieben. 1985 waren es noch knapp über 435.000 Gäste. Während früher die meisten Touristen aus dem Ausland kamen, sind heute über 65 Prozent der Touristen aus Deutschland. Im Durchschnitt bleiben sie 1,9 Tage und belegen 54,6 Prozent der Beherbergungsbetten. Die Touristen schaffen auch Arbeitsplätze: Seit 2009 hat sich die Anzahl der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten im Gastgewerbe fast verdoppelt (Wachstum um 46,1 Prozent).