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Ende des Schleichverkehrs: Poller im Wieblinger Weg wird am Montag, 26. April, aktiviert

Anlieger können den Poller mit einem kostenfreien Magnetchip individuell bedienen

Im Januar wurde er montiert, nun wird er aktiviert: Der zur Verkehrsberuhigung am Ochsenkopf eingesetzte versenkbare Poller im Wieblinger Weg auf Höhe der Hausnummer 88 wird ab Montag, 26. April 2021, dazu beitragen, dass der Schleichverkehr im Ochsenkopf unterbunden wird. Dabei geht es insbesondere um den Durchgangs- und Querverkehr zur SRH, zu den Gewerbeschulen und in Richtung Zentrum. Um eine Verlagerung des Schleichverkehrs und die verbotswidrige Umfahrung des Pollers über den Dreisamweg im Vorfeld zu verhindern, wurden im Kinzigweg auf Höhe von Hausnummer 8 zwei herausnehmbare (nicht versenkbare) Poller verbaut. Die Beschilderungen werden entsprechend angepasst.
 

Berechtigte des Gebiets Ochsenkopf haben aufgrund ihres Antrages zur individuellen Bedienung des Pollers inzwischen eine kostenfreie Ausnahmegenehmigung in Form eines Magnetchips erhalten. Mit dem Magnetchip können sie den Poller individuell bedienen. Der Poller wird ab 26. April 2021 montags bis freitags von 7.30 bis 9 Uhr und von 13 bis 14.30 Uhr ausgefahren; die Zeiten können aber nachträglich an die tatsächliche Bedarfslage angepasst werden. Die Durchfahrt für Rettungskräfte ist im Einsatzfall stets gewährleistet. Die Installation des Pollers kostete rund 18.000 Euro. Die laufenden Kosten betragen jährlich 2.200 Euro.
 
Hintergrund: Die Reaktivierung des Pollers ist eine temporäre und übergangsweise Lösung bis zum Anschluss der Ludwig-Guttmann-Straße an den Rittel. Das Projekt Anschluss Rittel mit Verlängerung der Ludwig-Guttmann-Straße ist angesichts der Corona-Pandemie aus finanziellen Gründen vorerst auf Eis gelegt. Darüber war der Gemeinderat am 17. Dezember 2020 informiert worden. Bereits im Februar 2019 hatte der Gemeinderat der Reaktivierung zugestimmt, die aber die Klärung verschiedener rechtlicher Aspekte bis hin zum Regierungspräsidium bedingte.

Infos zum Antrag für die Erteilung eines Magnetchips

Es ist weiterhin möglich, Anträge für die Erteilung eines Magnetchips auf postalischem Weg zu stellen. Pia Dambach vom Amt für Verkehrsmanagement gibt die Transponder nach vorheriger Terminvereinbarung aus (Telefon: 06221 58-30512, E-Mail: pia.dambach@heidelberg.de). Informationen zur Antragstellung sowie das Antragformular sind im Internet abrufbar beim Amt für Verkehrsmanagement.