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Bundesweit einzigartig: Heidelberg zahlt bis zu 10.000 Euro für ein Auto mit alternativem Antrieb

Gemeinderat stimmt der Erweiterung des Förderprogramms „Umweltfreundlich mobil“ zu

Das Heidelberger Förderprogramm „Umweltfreundlich mobil“ ist um einen hochattraktiven Baustein reicher: Wer sich ein Auto mit alternativem Antrieb anschafft, erhält von der Stadt je nach Fahrzeugart bis zu 10.000 Euro. Heidelberg ist damit bundesweit die erste Stadt mit solch umfassenden Förderanreizen. Die höchste Förderung gewährt die Stadt für wasserstoffbetriebene Brennstoffzellenfahrzeuge. Dies hat der Gemeinderat am Donnerstag, 22. November 2018, entschieden. Heidelberg möchte den Wechsel auf innovative Technologien aus Klimaschutzgründen noch stärker als bisher vorantreiben. 

Anträge für einen einmaligen Zuschuss können ab 1. Dezember 2018 eingereicht werden. Als Anschaffung zählen Kauf oder Leasing eines Fahrzeugs. Die Förderung gilt für den gewerblichen und den privaten Verkehr. Seit einigen Jahren unterstützt die Stadt bereits die Anschaffung von Erdgas-, Elektro- und Hybridfahrzeugen finanziell. Die erste Wasserstoff-Tankstelle in Heidelberg wird im ersten Quartal 2019 in der Speyerer Straße den Betrieb aufnehmen. Bis dahin können wasserstoffbetriebene Brennstoffzellenfahrzeuge in Hirschberg tanken. Zudem fördert die Stadtverwaltung künftig die Einrichtung öffentlich zugänglicher Ladeinfrastruktur mit einem einmaligen Zuschuss von 50 Prozent der förderfähigen Kosten, maximal 10.000 Euro. Ausführliche Infos gibt es online unter www.heidelberg.de/foerderprogramm

Förderprogramm „Umweltfreundlich mobil“ – ein Überblick:

  • Wasserstoffbetriebenes Brennstoffzellen-Fahrzeug (Neufahrzeug): 20 Prozent des Kaufpreises, maximal 10.000 Euro pro Fahrzeug. 
  • Batteriebetriebenes Elektrofahrzeug (Neufahrzeug) mit einer Motorleistung von maximal 150 Kilowatt: 10 Prozent des Kaufpreises, maximal 2.000 Euro pro Fahrzeug (bisher 1.000 Euro). Voraussetzung ist der Bezug von CO<sub>2</sub>-neutralem Strom aus erneuerbaren Energiequellen. 
  • Einrichtung öffentlich zugänglicher Ladeinfrastruktur: 50 Prozent der förderfähigen Kosten, maximal 10.000 Euro. 
  • Hybridfahrzeuge (Neufahrzeug): 1.000 Euro pro Fahrzeug. Voraussetzung ist ein maximaler CO<sub>2</sub>-Ausstoß von 90 Gramm/Kilometer. 
  • Erdgasfahrzeuge (Neufahrzeug): 1.000 Euro pro Fahrzeug. 
  • Batteriebetriebenes Elektro-, Hybrid- oder Erdgasfahrzeug (gebraucht): 400 Euro pro Fahrzeug. 
  • Abmeldung eines Fahrzeugs: Wer in Heidelberg sein Fahrzeug freiwillig abmeldet, den belohnt die Stadt Heidelberg seit 1. Januar 2016 einmalig mit einem VRN-Jahresticket der „Rhein-Neckar Verkehr GmbH“ und des „Verkehrsverbundes Rhein-Neckar GmbH“ im Wert von derzeit 960 Euro. 
  • Lastenräder: Gefördert werden seit 1. November 2017 insgesamt 50 Prozent der Kosten für die Neuanschaffung von Lastenrädern oder -anhängern für den privaten Gebrauch. 
  • Einrichtung öffentlich zugänglicher Ladeinfrastruktur: 50 Prozent der förderfähigen Kosten, maximal 10.000 Euro.