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Stadt sucht dringend Wohnraum für Geflüchtete aus den Kriegsgebieten in der Ukraine

Wegen des weiterhin andauernden Krieges in der Ukraine flüchten von dort vermehrt Menschen auch nach Deutschland. Inzwischen kommen auch deutlich mehr Geflüchtete in Baden-Württemberg an. Damit steigen auch die Zuweisungen an die Stadt Heidelberg. Wöchentlich sind das aktuell mehr als 70 Menschen. Vom aktuellen Niveau ausgehend wird die Stadt bis Jahresende etwa 1.300 Personen mit Wohnraum versorgen müssen. Da die Kapazitäten in den städtischen Unterkünften für Geflüchtete und den dezentralen Wohneinheiten, die für Geflüchtete zur Verfügung stehen fast vollständig ausgeschöpft sind, bittet die Stadt die Heidelberger Bürgerinnen und Bürger dringend um Unterstützung. Wer privaten Wohnraum - Wohnungen oder Häuser – zur Unterbringung geflüchteter Ukrainerinnen und Ukrainer für eine möglichst längerfristige Nutzung beziehungsweise Vermietung zur Verfügung stellen möchte, kann sich an den Flüchtlingsbeauftragten der Stadt Heidelberg wenden, entweder per E-Mail an fluechtlingsbeauftragter@heidelberg.de oder telefonisch unter 06221 58-37611. Gesucht werden in erster Linie abgeschlossene Wohneinheiten mit einer Kocheinheit und separater Toilette. Die Mietzahlung erfolgt durch die Stadt.

Seit Beginn des Krieges sind etwa 1.300 Geflüchtete aus der Ukraine in Heidelberg angekommen, zum Großteil Frauen und Kinder. Viele von ihnen sind zunächst privat bei Verwandten und Bekannten untergekommen. Durch die vermehrten Zuweisungen des Landes in den vergangenen drei Wochen hat sich die Unterbringungssituation deutlich verschärft. Die Stadt bemüht sich deshalb mit Hochdruck darum, zusätzliche Unterbringungsmöglichkeiten zu schaffen und privaten Wohnraum anzumieten. Deshalb ist sie dringend auf die Unterstützung der Bevölkerung angewiesen.

Weitere Infos und Services zum Thema Geflüchtete aus der Ukraine unter www.heidelberg.de/ukraine