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„Wir wollen Familien stark machen“

Stadt bietet jetzt an 100 Kindertageseinrichtungen in Heidelberg kostenlose Elternberatung an

Wenn der Alltag in Familien mit kleinen Kindern nicht ganz rund läuft, wenn Fragen und besondere Herausforderungen auftauchen, müssen Eltern diese schwierigen Situationen nicht allein bewältigen. Als besonderes Unterstützungsangebot bietet die Stadt Heidelberg seit 2008 in Kindertageseinrichtungen im ganzen Stadtgebiet fachkompetente und kostenlose Elternberatung an. Mit erfahrenen Beraterinnen und Beratern können Eltern direkt in der Kindertageseinrichtung vertraulich Erziehungsfragen besprechen und gemeinsam Ideen und Lösungswege finden. Das niedrigschwellige Angebot hat sich zum Erfolgsmodell entwickelt. Jährlich nutzen durchschnittlich 870 Eltern die Unterstützung. Neu ist die Elternberatung in der Kita im Neuenheimer Feld 159. Dort verkündete Sozialbürgermeisterin Stefanie Jansen am 24. November 2021 den Start des „Jubiläums-Angebots“: Die Kita des Studierendenwerks ist die 100. Einrichtung, in der künftig Elternberatung angeboten wird. Mit dem flächendeckenden niedrigschwelligen Beratungsangebot direkt in den Einrichtungen ist Heidelberg Vorreiter unter den Kommunen.

Stefanie Hoffmann, Judith Janz-O'Sullivan und Stephanie Jansen stehen lächelnd nebeneinander vor einer Kindertagesstätte. Sie halten ein Plakat  mit der Aufschrift: Familien stark machen. Elternberatung an Kindertageseinrichtungen.
Wollen gemeinsam Familien stark machen: Stephanie Hoffmann, Leiterin der Psychologischen Beratungsstelle für Kinder, Jugendliche und Eltern des Caritasverbands Heidelberg, Judith Janz-O‘Sullivan, Abteilungsleiterin Kindertageseinrichtungen des Studierendenwerks Heidelberg und Stephanie Jansen, Bürgermeisterin für Soziales, Bildung, Familie und Chancengleichheit der Stadt Heidelberg bei der Vorstellung der Elternberatung an der Kita des Studierendenwerks im Neuenheimer Feld 159. (Foto: Dittmer)

„Wir wollen Familien stark machen. Die Elternberatung leistet dafür einen wichtigen Beitrag. Wer nicht zu einer psychologischen Beratungsstelle gehen muss, sondern Hilfe dort bekommt, wo der tägliche Weg hinführt, muss weniger Hemmschwellen überwinden“, erklärte Bürgermeisterin Stefanie Jansen. Partner in der Beratung zu Erziehungsfragen sind Fachkräfte aus Beratungsstellen für Erziehungs- und Familienfragen, die mit der Stadt zusammenarbeiten. Das sind der Caritasverband Heidelberg, die Arbeiterwohlfahrt Heidelberg, die Katholische Gesamtkirchengemeinde, das Diakonische Werk, das Institut für analytische Kinder- und Jugendlichenpsychotherapie und das Internationale Frauen- und Familienzentrum. Einmal im Monat sind die Beraterinnen und Berater für 1,5 Stunden in den Kitas.

Der Gemeinderat hat im Oktober 2021 die weitere Finanzierung des Angebots beschlossen. 176.000 Euro investiert die Stadt jährlich in die Elternberatung. „Unser Ziel ist es, das Angebot perspektivisch auf alle 136 Kindertagesstätten in Heidelberg auszuweiten“, sagte Sozialbürgermeisterin Jansen.

Wer von der Elternberatung Gebrauch machen möchte, bekommt Informationen bei den jeweiligen Kita-Leitungen oder online.

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