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Letzte Vorbereitungen für die Heidelberger Literaturtage als Online-Festival

Live-Chats mit Autoren und Schalte ins australische Melbourne

Autorin Nora Bossong (Foto: Suhrkamp Verlag)
Liest am 24. Juni zum Auftakt des digitalen Literaturfestivals: die in Berlin lebende Autorin Nora Bossong. Sie wurde zuletzt mit dem Thomas Mann Preis 2020 der Hansestadt Lübeck und der Bayerischen Akademie der Schönen Künste ausgezeichnet. (Foto: Suhrkamp Verlag)

Die Vorbereitungen für die Heidelberger Literaturtage laufen auf Hochtouren. Erstmals wird das Festival wegen der Corona-Pandemie als reines Online-Festival angeboten. Vom 24. bis 28. Juni werden sowohl live moderierte Streams mit teils vorab produzierten Lesungen und Gesprächen, Live-Chats mit Autorinnen und Autoren sowie die Ausstrahlung experimenteller Formate geboten. Alle Festival-Gäste erhalten zugleich die Möglichkeit, sich online miteinander über das Erlebte auszutauschen. Auch ein Bücherkauf mitsamt signierter Exemplare wird möglich sein. Alle Veranstaltungen sind 2020 zudem kostenfrei zugänglich.

Deutschsprachige und internationale Literatur

An jedem der fünf Festivaltage stehen abends zwei bis drei Lesungen und Veranstaltungen auf dem Programm, an den Vormittagen ein bis zwei Lesungen für Schulen und Familien. Das Spektrum der diesjährigen Literaturtage umfasst dabei weiterhin sowohl die deutschsprachige als auch die internationale Literatur. Mit dabei sind unter anderem Nora Bossong, Jan Peter Bremer oder auch Ulf Stolterfoht, der 2019 die Heidelberger Poetikdozentur innehatte. Bilinguale Formate präsentieren unter anderem die kanadische Autorin Joséphine Bacon, den indischen Lyriker und Übersetzer Alokeranjan Dasgupta sowie Hugo Hamilton aus der UNESCO-Literaturstadt Dublin. Auch eine Live-Schaltung in die UNESCO-Literaturstadt Melbourne ist in Planung. Das jüngere Lesepublikum kann sich unter anderem auf Sebastian Meschenmoser freuen, der Michael Endes Klassiker „Die unendliche Geschichte“ neu illustriert hat. Birgit Weyhe und Mawil führen ein in die Welt des biographischen Comics, Dita Zipfel stellt ihren Jugendroman „Wie der Wahnsinn mir die Welt erklärte“ vor.

Georg Bachmann, Produktionsleiter der Literaturtage, ist froh, dass wichtige Bestandteile des Festivals, das sonst traditionell im historischen Spiegelzelt auf dem Universitätsplatz stattfindet, in diesem Jahr nun digital angeboten werden können: „Ich freue mich sehr, dass wir den wesentlichen Kern des ursprünglich geplanten Hauptprogramms nun online anbieten und somit der Literatur eine Bühne geben können. Ich danke deshalb allen Förderern, Künstlern, Unterstützern und Mitwirkenden, die dabei geholfen haben, das Festival in kürzester Zeit zu einem Online-Festival zu transformieren.“

Programminfos

Das detaillierte Programm und alle weitere Informationen sind ab Anfang Juni zu finden unter www.heidelberger-literaturtage.de sowie auf Facebook, Twitter und Instagram.

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