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Pflaster-Klau am Wilhelmsplatz

Stadt ruft über Plakate auf, Steine nicht auszugraben

Pflasterstein an Pflasterstein ziert den Wilhelmsplatz in der Weststadt, der ein zentraler Ort für die Menschen des Stadtteils ist. Das Klein- und Mosaikpflaster, das sich aus rund einer halben Million Steinen zusammensetzt, hat bereits zahlreiche Feste und Begegnungen getragen. Doch die Platzfläche leidet, denn die dunklen und hellen Pflastersteine werden regelmäßig ausgegraben, etwa beim Spielen, oder auch geklaut. Daher ruft die Stadt Heidelberg nun über Plakate am Wilhelmsplatz auf, die Pflastersteine nicht zu entfernen.

Aufgrund von Verkehrs- und Wettereinflüssen lockern sich manche Pflastersteine. Leider wird das häufig zum Anlass genommen, die Steine ganz auszugraben und mitzunehmen. Dadurch entstehen Löcher, die zu Stolperstellen werden. Für Senioren besteht die Gefahr, mit einem Gehstock hängenzubleiben. Die städtischen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die den Wilhelmspatz pflegen, sind daher regelmäßig damit beschäftigt, neue Steine einzubauen. Im Durchschnitt wird das Pflaster zwei bis drei Mal pro Monat auf kleinen Teilbereichen neu verlegt. Und das kostet Geld. Daher appelliert die Stadt Heidelberg an Bürgerinnen und Bürger, das Pflaster nicht auszugraben, auch wenn sich der eine oder andere Stein einmal gelockert haben sollte. Die Stadt überprüft den Zustand regelmäßig und repariert schadhaft gewordene Stellen.