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Maskenpflicht

Was ist zu beachten

Stand 26. April 2021

Bürgerinnen und Bürger müssen in Baden-Württemberg innerhalb von Fußgängerbereichen – es sei denn, es ist sichergestellt, dass der Mindestabstand von 1,5 Metern eingehalten werden kann, in Läden und Einkaufszentren, im ÖPNV, an Bus- und Bahnsteigen sowie in Artzpraxen Mund und Nase abdecken. Diese Maskenpflicht hat die baden-württembergische Landesregierung beschlossen. Sie gilt auch für Kinder ab ihrem sechsten Geburtstag. Ausgenommen sind Menschen, wenn es für diese aus medizinischen oder sonstigen zwingenden Gründen unzumutbar ist, etwa bei Asthma oder wenn es behinderungsbedingt nicht möglich ist.  

In städtischen Verwaltungsgebäuden wie dem Rathaus und den Bürgerämtern müssen schon seit Montag, 20. April 2020, sowohl Bürgerinnen und Bürger eine Schutzmaske tragen, als auch die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Besucherverkehr. Wer selbst keine Maske hat, erhält am Eingang durch die Stadt einen einfachen Mund-Nasen-Schutz überreicht. 

FFP2-Maske und OP-Maske

Wo sind medizinische Masken zu tragen?

In folgenden Bereichen müssen nach der baden-württembergischen Corona-Verordnung alle Personen ab 6 Jahren eine medizinische Maske tragen. Unter medizinischen Masken sind OP-Masken (DIN EN 14683:2019-10) oder FFP2 (DIN EN 149:2001) respektive Masken der Normen KN95/N95 zu verstehen:

  • Bei der Nutzung des öffentlichen Personenverkehrs, insbesondere in Eisenbahnen, Straßenbahnen, Bussen, Taxen, Passagierflugzeugen, Fähren, Fahrgastschiffen und Seilbahnen, an Bahn- und Bussteigen, im Wartebereich der Anlegestellen von Fahrgastschiffen und in Bahnhofs- und Flughafengebäuden
  • Bei einer 7-Tage-Inzidenz über 100: Im öffentlichen Personennah- und oder Fernverkehr einschließlich der entgeltlichen oder geschäftsmäßigen Beförderung von Personen mit Kraftfahrzeugen samt Taxen und Schülerbeförderung besteht für Fahrgäste die Pflicht eine FFP2-/KN95-/N95-Maske zu tragen. Dies gilt sowohl während der Beförderung, als auch in  Bahnhöfen, an Bushaltestellen, Taxisteigen oder sonstigen Wartebereichen. Das Servicepersonal muss beim Kontakt mit den Kundinnen und Kunden mindestens eine medizinische Maske tragen.
  • In Arztpraxen, Zahnarztpraxen, Praxen sonstiger humanmedizinischer Heilberufe und der Heilpraktikerinnen und Heilpraktiker sowie in Einrichtungen des öffentlichen Gesundheitsdienstes
  • Im Einzelhandel
  •  Bei Mitfahrten von haushaltsfremden Personen im Auto gilt für alle Insassen eine Maskenpflicht
  • In geschlossenen Räumen, die für die Öffentlichkeit oder für den Publikumsverkehr bestimmt sind
  • Kunden/Kundinnen und Angestellte bei körpernahen Dienstleistungen
  • In Arbeits- und Betriebsstätten sowie Einsatzorten
  • Während Veranstaltungen von Religions-, Glaubens- und Weltanschauungsgemeinschaften zur Religionsausübung sowie Veranstaltungen bei Todesfällen
  • Der Zutritt zu Pflegeeinrichtungen und Krankenhäusern ist nur mit FFP2-Maske respektive KN95- oder N95-Masken erlaubt
  • An Grundschulen und weiterführenden Schulen für Schülerinnen und Schüler sowie Lehrkräfte
  • Personal in Kitas, Grundschulförderklassen, Horten, Schulkindergärten – außer im ausschließlichen Kontakt mit den Kindern. Weitergehende Regelungen können die Einrichtungen beschließen.

Kinder bis einschließlich 5 Jahre sind weiter von der Maskenpflicht ausgenommen.
 
Bei einer lokal verordneten Maskenpflicht innerhalb von Fußgängerbereichen – zum Beispiel die Heidelberger Hauptstraße – und auf Wegen reicht eine Alltagsmaske.
 
Weitere Informationen unter: https://www.baden-wuerttemberg.de/de/service/aktuelle-infos-zu-corona/faq-corona-verordnung/

Informationen zu den Eigenschaften von OP- und FFP2-Masken sowie Hinweise auf deren korrekte Verwendung gibt es auf der Webseite des Bundesinstituts für Arzneimittel und Medizinprodukte