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Startseite / Coronavirus: Die Lage in Heidelberg / Häufige Fragen und Antworten
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Häufige Fragen und Antworten

Stand 29. Dezember 2021


Coronavirus - Anlaufstellen


Wohin kann ich mich wenden, wenn ich Fragen habe?

Das Gesundheitsamt des Rhein-Neckar-Kreises hat eine Telefon-Hotline eingerichtet. Das Gesundheitsamt ist auch für Heidelberg zuständig. Die Hotline steht unter der Nummer 06221 522-1881 montags bis freitags zwischen 7.30 und 16 Uhr sowie samstags und sonntags von 10 bis 14 Uhr zur Verfügung. An den Wochenenden steht außerdem der ärztliche Bereitschaftsdienst der kassenärztlichen Vereinigung unter der Rufnummer 116 117 als Ansprechpartner zur Verfügung. Informationen online gibt es unter www.rhein-neckar-kreis.de.

Auch das Landesgesundheitsamt hat ein Bürgertelefon zum Coronavirus unter der Telefonnummer 0711 904-39555 eingerichtet (Montag bis Freitag zwischen 9 und 18 Uhr). Online-Infos gibt es dort unter www.gesundheitsamt-bw.de.

Bei Fragen zur Durchführung der Verordnungen des Landes Baden-Württemberg können Sie sich an das Bürgeramt wenden (buergeramt@heidelberg.de). In allen gewerberechtlichen und gaststättenrechtlichen Angelegenheiten im Zusammenhang mit COVID-19 können Sie sich ebenfalls an das Bürgeramt wenden (buergeramt@heidelberg.de und 06221 5817432).

Das Robert Koch-Institut informiert aktuell auf seiner Webseite: www.rki.de. Das Robert Koch-Institut ist die zentrale Einrichtung der Bundesregierung auf dem Gebiet der Krankheitsüberwachung und -prävention. Auf der Webseite des Robert Koch-Instituts gibt es auch die aktuellen Fallzahlen für Deutschland. Die weltweiten Zahlen sind auf der Webseite der Weltgesundheitsorganisation abrufbar.

Weitere Infos und Empfehlungen zum Coronavirus gibt es als "Häufige Fragen und Antworten" sowohl beim Robert Koch-Institut als auch beim Land Baden-Württemberg und Landesgesundheitsamt. Oder auf den Webseiten der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung.


Was soll ich tun, wenn ich befürchte, mich mit dem Coronavirus angesteckt zu haben?

Sollten Sie den Verdacht haben, sich mit dem Coronavirus angesteckt zu haben, melden Sie sich bitte umgehend beim Gesundheitsamt des Rhein-Neckar-Kreises unter der Nummer 06221 522-1881 von Montag bis Freitag zwischen 7.30 und 16 Uhr sowie samstags und sonntags von 10 bis 14 Uhr. Bei der Hotline des Gesundheitsamtes gibt es auch Antworten und Hinweise zu Themen wie Symptome und Inkubationszeit oder der Frage, wie man sich vor einer Ansteckung schützen kann. Zusätzlich wird dort auch beraten, für wen und wann eine Testung auf das Virus sinnvoll ist. Bei medizinischen Notfällen sollte eine Ärztin oder ein Arzt oder ein Notdienst, bzw. eine Notaufnahme möglichst nur nach telefonischer Voranmeldung aufgesucht werden.


Was soll ich tun, wenn ich erfahre, dass ich Kontakt mit einem Corona-Infizierten hatte?

Zuhause bleiben, Kontakte vermeiden und mit dem Gesundheitsamt des Rhein-Neckar-Kreises unter der Nummer 06221 522-1881 Kontakt aufnehmen (Montag bis Freitag von 7.30 bis 16 Uhr sowie Samstag und Sonntag von 10 bis 14 Uhr).

Um die Verbreitung des Coronavirus zu verhindern, setzen die Gesundheitsbehörden auf eine Nachverfolgung von Kontakten infizierter Personen – liegen die Voraussetzungen vor, wird eine Quarantäne angeordnet. Die rechtliche Grundlage dafür ist das Infektionsschutzgesetz.

Bei extrem rasch steigenden Fallzahlen kann es vorkommen, dass Menschen über das private oder berufliche Umfeld die Information erhalten, dass sie Kontaktperson zu einer Person mit einer bestätigten Sars-CoV-2-Infektion sind, noch bevor sie vom Gesundheitsamt davon erfahren. „In einem solchen Fall sollte man sich rechtzeitig eigenverantwortlich in die sogenannte Selbstisolation begeben und weitere Kontakte im privaten oder beruflichen Umfeld möglichst meiden“, rät Dr. Andreas Welker, stellvertretender Leiter des Gesundheitsamts des Rhein-Neckar-Kreises, das auch für die Stadt Heidelberg zuständig ist.

Das gleiche gelte für Personen mit Symptomen, die auf eine mögliche Covid-19-Infektion hindeuten, und andere „Verdachtsfälle“, die auf einen Testtermin oder auf ihr Testergebnis warten. Auch ein entsprechender Hinweis über die Corona-Warn-App sollte ernst genommen werden und dazu führen, sich in Selbstisolation zu begeben, bis der Sachverhalt geklärt ist.


Wo kann ich einen Schnelltest machen lassen?

Regelmäßige Tests zählen zu den zentralen Maßnahmen im Kampf gegen die Corona-Pandemie. Die Stadt Heidelberg hat gemeinsam mit Partnern die Testkapazitäten in der Stadt ausgebaut. Zur Übersicht der Testangebote in Heidelberg


Mein Schnelltest war positiv - was muss ich jetzt tun?

Bei einem positiven Testergebnis ist davon auszugehen, dass Sie andere Personen anstecken können, auch wenn Sie keine Symptome haben. Coronavirus-Infektionen verlaufen in vielen Fällen ohne Symptome. Begeben Sie sich in häusliche Absonderung. Verlassen Sie Ihre Wohnung oder Ihr Haus nur in medizinischen oder sonstigen Notfällen. Informieren Sie Ihre Haushaltsangehörigen. Nach Eingang der Meldung des positiven Ergebnisses eines Schnelltests wird das Gesundheitsamt möglicherweise mit Ihnen Kontakt aufnehmen. Weitere Informationen (156,3 KB)


Was muss ich bei einem Corona-Selbsttest beachten?

Das Land Baden-Württemberg hat auf seiner Webseite die wichtigsten Fragen rund um Corona-Selbsttests beantwortet. Mehr dazu


Impfen in Heidelberg


Wer kann sich aktuell gegen das Coronavirus impfen lassen?

Grundsätzlich können alle Personen ab fünf Jahren gegen das Corona-Virus geimpft werden. Die endgültige Entscheidung, ob im konkreten Einzelfall eine Impfung vorgenommen wird, liegt immer beim impfenden Arzt. Die Ständige Impfkommission (STIKO) beim Robert Koch Institut hat zuletzt eine Impfempfehlung für Kinder mit Vorerkrankungen im Alter von fünf bis elf Jahren ausgesprochen. Bei individuellem Wunsch können aber auch Kinder ohne Vorerkrankung geimpft werden. Zusätzlich empfiehlt die STIKO die Impfung für Kinder, die zum Beispiel mit Hochbetagten oder Menschen mit schwachem Immunsystem zusammenleben.
 
Bereits seit September 2021 empfiehlt die STIKO die Corona-Schutzimpfung für Kinder und Jugendliche ab zwölf Jahren sowie für Schwangere und Stillende. Weitere Informationen zur Impfung bei Kindern und Jugendlichen ab 12 Jahren finden sich auf der Kampagnenseite des Landes Baden-Württemberg. Wichtigste Ansprechpartner für die Impfung von Kindern zwischen fünf und elf Jahren sind die jeweiligen Kinderärzte.


Welche Möglichkeiten gibt es für die Impfung von Kindern?

Bereits seit September 2021 empfiehlt die STIKO die Corona-Schutzimpfung für Kinder und Jugendliche ab zwölf Jahren. Weitere Informationen zur Impfung bei Kindern und Jugendlichen ab 12 Jahren finden sich auf der Kampagnenseite des Landes Baden-Württemberg.

Die Ständige Impfkommission (STIKO) beim Robert Koch Institut hat zuletzt eine Impfempfehlung für Kinder mit Vorerkrankungen im Alter von fünf bis elf Jahren ausgesprochen. Bei individuellem Wunsch können aber auch Kinder ohne Vorerkrankung geimpft werden. Zusätzlich empfiehlt die STIKO die Impfung für Kinder, die zum Beispiel mit Hochbetagten oder Menschen mit schwachem Immunsystem zusammenleben. Weitere Informationen zur Impfung bei Kindern ab 5 Jahren finden sich auf der Kampagnenseite des Landes Baden-Württemberg.

Wichtigste Ansprechpartner für die Impfung von Kindern zwischen fünf und elf Jahren sind die jeweiligen Kinderärzte.


Wer bekommt eine Auffrischimpfung (Boosterimpfung)?

Grundsätzlich können alle Personen ab zwölf Jahren eine Boosterimpfung bekommen. Die endgültige Entscheidung, ob im konkreten Einzelfall eine Impfung vorgenommen wird, liegt immer beim impfenden Arzt. Die Ständige Impfkommission (STIKO) beim Robert Koch-Institut empfiehlt die Auffrischimpfung für alle Personen ab 18 Jahren. Die Empfehlung gilt für alle, deren zweite Impfung drei Monate oder länger zurückliegt. Eine „einfache“ Impfung mit dem Impfstoff von Johnson & Johnson gilt nach den maßgeblichen Anforderungen des Paul-Ehrlich-Instituts seit dem 15. Januar 2022 nicht mehr als vollständige Impfung. Dazu ist nach mindestens vier Wochen eine zweite Dosis mit einem der beiden mRNA-Impfstoffe von Biontech/Pfizer oder Moderna nötig. Unabhängig davon, welcher Impfstoff bei der Erst- und Zweitimpfung verabreicht wurde, soll für die Auffrischimpfung einer der beiden gleichwertigen mRNA-Impfstoffe von Biontech/Pfizer oder Moderna verwendet werden.

Weitere Informationen zur Auffrischimpfung finden sich auf der Kampagnenseite des Landes Baden-Württemberg.  


Wo wird in Heidelberg geimpft?

Informationen zu Impfangeboten in Heidelberg haben wir auf der Webseite www.heidelberg.de/impfen zusammengefasst


Brauche ich für die Impfung einen Termin?

Für Termine in Arztpraxen: Individuelle Terminvereinbarung im Direktkontakt mit der jeweiligen Praxis.
 
Für Sonderaktionen und mobile Impfteams: Bitte die entsprechenden Ankündigungen auf www.heidelberg.de/impfen und www.dranbleiben-bw.de beachten."


Wie weise ich nach, dass ich vollständig geimpft bin?

Digitaler Impfnachweis: Für den digitalen Nachweis erhält jede geimpfte Person einen dafür notwendigen ausgedruckten QR-Code – und zwar entweder direkt nach der Impfung im jeweiligen Impfzentrum, in der Arztpraxis oder bei einer Apotheke. Der QR-Code kann mit einem Smartphone gescannt werden und das Zertifikat in eine App (Corona-Warn-App oder CovPass-App) übertragen werden. Personen, die vor dem Stichtag 14. Juni in einem Impfzentrum in Baden-Württemberg geimpft wurden, erhalten den QR-Code unaufgefordert vom Land Baden-Württemberg per Post zugesandt. Wer die Impfungen beim Hausarzt / bei der Hausärztin erhalten hat, kann eine Apotheke für die nachträgliche Ausstellung aufsuchen. Gleiches gilt für Genesene oder nicht in Baden-Württemberg Geimpfte. Arztpraxen selbst werden erst ab Mitte Juli die digitalen Impfzertifikate ausstellen können. Für erfolgte Impfungen stellen seit Montag, 14. Juni, erste Apotheken bundesweit nachträglich digitale Impfzertifikate aus. Teilnehmende Apotheken kann man dann online unter www.mein-apothekenmanager.de finden. Voraussetzung ist die Vorlage des vollständigen Impfnachweises mit dem gelben Impfausweis oder eine gleichwertige Impfbescheinigung in Kombination mit einem amtlichen Lichtbildausweis.


Welche Impfstoffe gibt es und was unterscheidet sie?

Informationen über die Wirksamkeit der Impfstoffe bietet das Bundesministerium für Gesundheit auf seiner Webseite. Dort sind auch Detailinformationen zu den einzelnen Impfstoffen verfügbar:

Die Ständige Impfkommission (STIKO) beim Robert-Koch-Institut empfiehlt für die Auffrischimpfung einen mRNA-Impfstoff, also Moderna oder Biontech/Pfizer –  unabhängig davon, welcher Impfstoff zuvor verwendet wurde.


Wo gibt es weitere Informationen zur Impfung?

Stadtverwaltung und Gemeinderat


Sind die Bürgerämter, Ämter und Dienststellen geöffnet?

Die Stadtverwaltung bietet den Bürgerinnen und Bürgern weiterhin alle Dienstleistungen in vollem Umfang an. Alle Bürgerämter und Dienststellen bleiben regulär geöffnet. Der Zugang ist nur mit 3G-Nachweis möglich. Dieser wird am Eingang kontrolliert. In Verwaltungsgebäuden ohne zentrale Eingangskontrolle melden sich Bürgerinnen und Bürger bitte telefonisch vor Zugang bei ihrer Ansprechperson an oder klingeln. Sie werden dann am Eingang abgeholt. Ein Aushang am Eingang informiert über die telefonische Erreichbarkeit.


Sind städtische Einrichtungen wie der Zoo, die Stadtbücherei, das Kurpfälzische Museum, das Stadtarchiv, die Musik- und Singschule oder die Recyclinghöfe geöffnet?

Informationen zu städtische Einrichtungen gibt es hier


Was gilt es bei der Anmeldung von Hochzeiten, bei Trauungen, der Anmeldung von Geburten und Sterbefällen zu beachten?

Das Standesamt hat die wichtigsten Informationen auf einer Seite zusammengefasst.


Finden die Sitzungen des Gemeinderats, seiner Ausschüsse und anderer Gremien in Präsenz oder digital statt?

Gremiensitzungen finden in Präsenz statt. Die Sitzungen des Gemeinderates werden seit November auch Live über den Youtube-Kanal der Stadt gestreamt. Weitere Informationen hier.


Unterstützung und Hilfsangebote in Heidelberg


Wie unterstützt die Stadt Heidelberg Betriebe, (Solo-)Selbstständige, Künstler, Einrichtungen, Vereine und Clubs in der Corona-Krise?

Die Stadt Heidelberg hilft Betrieben, (Solo-)Selbstständigen, Künstlern, Einrichtungen, Vereinen und Clubs in der Corona-Krise mit der Heidelberger Wirtschaftsoffensive, zudem mit einem breit angelegten, umfangreichen Hilfspaket. 

Die Stadt erließ unter anderem Kultur-, Sozial- und Bildungseinrichtungen, Gaststätten, Vereinen und Clubs bis Ende Juni 2021 auf Antrag und nach Einzelfallprüfung die Miete in städtischen Immobilien. Gastronomen müssen wie schon 2020 auch für 2021 keine Gebühren für Außenbestuhlung bezahlen. Geschäfte dürfen mehr Werbung als bisher im öffentlichen Raum machen und müssen für 2021 erneut keine Sondernutzungsgebühren zahlen. Mit diesen Maßnahmen werden die Betriebe und Einrichtungen um insgesamt rund 1,5 Millionen Euro entlastet.

Durch die Vereinfachung von Prozessen und Auflagen erleichtert die Stadt es künftig Bürgern und Betrieben, Vorhaben in die Tat umzusetzen. Gastronomen erhalten zum Beispiel temporär mehr Platz für ihre Außenbestuhlung. Das Hilfspaket hat ein Gesamtvolumen von bis zu rund 2,6 Millionen Euro. 
 
Die städtische Wirtschaftsförderung steht Unternehmern und Selbstständigen für Fragen und Beratung unter der E-Mail-Adresse wirtschaftsfoerderung@heidelberg.de und der Telefonnummer 06221 58-30000 zur Verfügung. Weitere Informationen gibt es auch auf dieser Internetseite.


Gibt es spezielle Informationsangebote für Gehörlose und Hörgeschädigte?

Fragen von gehörlosen und hörgeschädigten Bürgerinnen und Bürgern beantwortet das Gebärdentelefon im Auftrag des Bundesministeriums für Gesundheit (BMG) unter www.gebaerdentelefon.de/bmg (montags bis donnerstags, 8 bis 18 Uhr, freitags, 8 bis 12 Uhr), per E-Mail an info.deaf@bmg.bund.de und info.gehoerlos@bmg.bund.de oder per Fax an die Nummer 030 340 60 66 07.


Regelungen in Baden-Württemberg

Das Land Baden-Württemberg informiert auf seiner Webseite umfassend über die aktuell geltenden Regelungen. Mehr dazu gibt es auf www.baden-wuerttemberg.de

Informationen zur Corona-Warn-App

Auf der Webseite der Bundesregierungen werden viele Fragen im Zusammenhang mit der Corona-Warn-App beantwortet.