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Heidelberg auf Platz 3 unter Kreativstädten Europas

Im Städtevergleich der Europäischen Union erneut unter den fünf attraktivsten kleinen Großstädten

Heidelberg bleibt ein europäischer Top-Standort für kreative und kulturell interessierte Menschen. Im „Cultural and Creative Cities Monitor 2019“ der EU-Kommission verbessert sich Heidelberg um zwei Plätze im Vergleich zum Erstbericht aus dem Jahr 2017: Heidelberg rückt demnach auf Platz 3 unter den 79 untersuchten kleineren europäischen Großstädten mit 100.000 bis 250.000 Einwohnern vor. Dem Bericht zufolge punktet Heidelberg dabei vor allem mit seiner Kreativwirtschaft („Creative Economy“) und seinem Kulturumfeld („Enabling Environment“), aber auch seiner kulturellen Dynamik („Cultural Vibrancy“). Vor Heidelberg liegen in der Gruppe der kleineren europäischen Städte nur noch das schwedische Lund und Weimar. Insgesamt wurden in der Studie 190 Städte aus 30 europäischen Ländern untersucht.

„Es ist eine großartige Bestätigung, dass die EU-Kommission Heidelberg wieder als eine der kulturell vielfältigsten und dynamischsten Städte in Europa bewertet. Kulturelle Highlights und kreative Menschen ziehen sich an – und machen Heidelberg zu einer jungen und urbanen Stadt mit einem besonderen Lebensgefühl. Es freut mich besonders, dass auch die ökonomische Entwicklung hiervon profitiert. Die Kultur- und Kreativwirtschaft hat sich in den vergangenen zehn Jahren zu einem wichtigen Wirtschaftszweig und Standortfaktor entwickelt: Sie sorgt für Arbeitsplätze und schafft ein attraktives Umfeld für die junge und internationale Szene Heidelbergs“, sagt Oberbürgermeister Prof. Dr. Eckart Würzner.

Kreativität und Kultur als wichtige Wirtschafts- und Standortfaktoren urbaner Städte

In Heidelberg arbeiten mehr als 4.000 Menschen in der Kultur- und Kreativwirtschaft. Zwölf Prozent aller Unternehmen – insgesamt knapp 900 – sind diesem Sektor zuzuordnen. Sie erwirtschafteten im vergangenen Berichtsjahr einen jährlichen Umsatz von circa 720 Millionen Euro. Seit Umsetzung der städtischen Strategie zur Förderung der Kultur- und Kreativwirtschaft im Jahr 2013 konnte in der Kultur- und Kreativwirtschaft eine Umsatzsteigerung um knapp 20 Prozent erzielt werden.

190 Städte aus 30 europäischen Ländern miteinander verglichen

Den Städtevergleich hat die Gemeinsame Forschungsstelle – der interne wissenschaftliche Dienst der Europäischen Kommission – zum zweiten Mal durchgeführt. Die Städte wurden in den drei zentralen Kategorien kulturelle Dynamik, Kreativwirtschaft und Kulturumfeld anhand von insgesamt 29 Indikatoren bewertet – die Anzahl an Museen und Konzerthallen in einer Stadt floss dabei ebenso ein wie zum Beispiel die Zahl der Beschäftigten im Kultur- und Kreativsektor sowie der Patentanmeldungen in der Informations- und Kommunikationstechnik.

(Erstellt am 14. Oktober 2019)