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Clemens-Brentano-Preis

der Stadt Heidelberg

Der Clemens-Brentano-Preis der Stadt Heidelberg wird seit 1993 jährlich im Wechsel in den Sparten Erzählung, Essay, Roman und Lyrik an deutschsprachige Autorinnen und Autoren vergeben, die mit ihren Erstlingswerken bereits die Aufmerksamkeit der Kritiker und des Lesepublikums auf sich gelenkt haben.

INFO

Clemens-Brentano-Preis

Satzung (82,4 KB)


Der Preis ist deutschlandweit einmalig, denn die Jury setzt sich aus professionellen Literaturkritikerinnen und -kritikern sowie aus Studierenden des Germanistischen Seminars der Universität Heidelberg zusammen. Diese besondere Zusammensetzung der Jury aus engagierten und interessierten jungen Menschen sowie bereits im Beruf stehenden Profis ist Garant für eine erfolgreiche Auswahl einer Autorin oder eines Autors für die Auszeichnung.

(Eigen-)Bewerbungen für den Preis sind nicht möglich, die Nominierungen erfolgen aus dem Kreis der professionellen Juroren und dem begleitenden Seminar der Universität Heidelberg. 

Die Auszeichnung ist dotiert mit 10.000 Euro.

Der Preisträger 2017

Der Clemens-Brentano-Preis für Literatur der Stadt Heidelberg 2017 geht an Jan Snela. Er erhält den Preis für seinen Erzählband „Milchgesicht. Ein Bestiarium der Liebe“ (Klett-Cotta Verlag, 2016).

Jan Snela gewinnt den Clemens Brentano Preis 2017 (Foto: Marincolo)
Erhält den Clemens-Brentano-Preis der Stadt Heidelberg 2017: Jan Snela

Jan Snela, geboren 1980 in München, studierte Komparatistik, Slawistik und Rhetorik in München und Tübingen, wo er auch heute noch lebt. Seine Texte erschienen in zahlreichen Anthologien und Literaturzeitschriften und wurden bereits mehrfach ausgezeichnet, unter anderem gewann er den Open-Mike-Wettbewerb für junge Literatur. „Milchgesicht“ ist sein Debüt.
 
In der Jury-Begründung heißt es: „Jan Snela ist ein Meister der Sprache und Fabulierkunst. In ‚Milchgesicht. Ein Bestiarium der Liebe‘ schafft er artifizielle Worträume aus Sprachspiel und Sprachwitz. In dieser rhythmischen Wirklichkeit voller Wortkaskaden und Neuschöpfungen verflüchtigt sich für die Figuren zunehmend die Realität. Snelas verlorenen Helden bleibt nur, sich an Sprache aufzurichten und festzuhalten.“

Der Brentano-Preis-Jury gehören an: die Literaturkritikerin und Kulturjournalistin Claudia Kramatschek, die SWR-Redakteurin Annette Lennartz, der Heidelberger Literaturwissenschaftler und Editionsphilologe Prof. Dr. Roland Reuß, der Leiter des Hauses für Poesie, Berlin, Dr. Thomas Wohlfahrt, sowie die Germanistik-Studierenden der Universität Heidelberg Sophia Henninger, Eric Sasse und Karin Schlagbauer.
 
Der Preis wird am Mittwoch, den 19. Juli 2017 durch Bürgermeister Dr. Joachim Gerner an Jan Snela überreicht. Die öffentliche Preisverleihung findet um 19.00 Uhr im Spiegelsaal des Palais Prinz Carl (Kornmarkt 1) statt.

Am Vortag, Dienstag, den 18. Juli 2017, liest Jan Snela um 19.30 Uhr im Hilde-Domin-Saal in der Stadtbücherei Heidelberg aus seinem Werk "Milchgesicht. Ein Bestiarium der Liebe". Der Eintritt ist frei.

Die Preisträger/-innen