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69117 Heidelberg

Nachrichten Stadt Heidelberg
Meldung vom 05. Januar 2022

Die Hälfte des Wohnraums auf Patrick-Henry-Village soll preisgünstig werden

Die ehemalige Wohnsiedlung der US-Army Patrick-Henry-Village ist Heidelbergs letzte große Entwicklungsfläche und soll in den kommenden Jahren zum 16. Stadtteil werden. Vorgesehen ist ein urbanes Quartier für rund 10.000 Menschen und 5.000 Arbeitsplätze. Grundlage der Planungen ist der vom Gemeinderat beschlossene Dynamische Masterplan. Ein Kernziel ist dabei die Schaffung von Wohnraum für alle. Ein besonderes Augenmerk liegt auf dem preisgünstigen Segment und der Schaffung von Angeboten für junge Familien, Starterhaushalte (Studierende und Auszubildende) sowie Senioren. Damit dies gelingt, hat die Stadt Heidelberg in enger Abstimmung mit dem Gemeinderat und Experten aus der Wohnungswirtschaft ein wohnungspolitisches Konzept entwickelt. Es sieht unter anderem vor, dass 50 Prozent der entstehenden Wohnfläche im preisgünstigen Segment liegen soll. Das Verhältnis von Mietwohnungen zu Eigentum soll ebenfalls 50:50 sein. Zudem soll es ein breites Angebot bei den Wohnungsgrößen geben. Das Konzept rechnet mit einer Gesamtzahl von rund 5.350 Wohnungen auf PHV.
Nachrichten Stadt Heidelberg
Meldung vom 10. Dezember 2021

Ankunftszentrum: neuer Standort im Patrick-Henry-Village zu beiden Seiten des „Parkway“

Lange wurde darum gerungen, wo das Ankunftszentrum des Landes Baden-Württemberg für Menschen auf der Flucht künftig angesiedelt sein soll. Der Gemeinderat hat nun in seiner Sitzung am 9. Dezember 2021 einem Vorschlag der Verwaltung zugestimmt, wonach das Zentrum auf Patrick-Henry-Village (PHV) bleibt. Als Ort für den Neubaukomplex sind Grundstücke im nord-östlichen Bereich zwischen Autobahn 5 und „Parkway“ sowie westlich davon in mittiger Lage vorgesehen. Das Ankunftszentrum wird also zu beiden Seiten der künftigen Haupterschließungsachse liegen und damit mitten im Stadtteil.
Nachrichten Stadt Heidelberg
Meldung vom 10. Dezember 2021

Patrick-Henry-Village: Planungswettbewerb für wichtigste Erschließungsachse beschlossen

Patrick-Henry-Village – die ehemalige Wohnsiedlung der US-Army im Westen Heidelbergs – wird in den kommenden Jahren zum 16. Stadtteil entwickelt. Grundlage ist der bereits 2020 beschlossene Dynamische Masterplan. Ein wesentliches städtebauliches Element im neuen Stadtteil wird der „Parkway“: eine geschwungene, ringförmige Straße zwischen der künftigen „grünen Mitte“ und den äußeren Quartieren. Wie der „Parkway“ genau gestaltet wird, soll nun im Rahmen eines Planungswettbewerbes geklärt werden. Der Gemeinderat hat in seiner jüngsten Sitzung am 9. Dezember 2021 einer entsprechenden Auslobung zugestimmt. Ziel ist es, die Preisgerichtssitzung im zweiten Quartal 2022 durchzuführen.
Nachrichten Stadt Heidelberg
Meldung vom 21. Oktober 2021

Keine Parkfläche auf der ehemaligen Landebahn des Airfield

Die Stadt Heidelberg weist darauf hin, dass die Landebahn des ehemaligen US-Airfields keine öffentliche Parkfläche darstellt. Deren Nutzung war lediglich während des Betriebs des Kreisimpfzentrums möglich und wurde für diesen Zweck vom Grundstückseigentümer zur Verfügung gestellt. Um unerlaubtes Parken zu unterbinden, werden daher in der kommenden Woche Betonpoller entlang des Diebswegs gestellt, um die Zufahrt auf die Landebahn zu unterbinden. Die Besitzer dort parkender Fahrzeuge werden aufgefordert, ihre Fahrzeuge umgehend zu entfernen.
Zwei Personen bei einem Capoeira-Kampf. Im Hintergrund wird eine Trommel gespielt. Mehrere Personen stehen um den Kampf und klatschen.
Drei Sportflächen auf PHV können mittlerweile übergangsweise genutzt werden, unter anderem für Capoeira. (Foto: Stadt Heidelberg)
Meldung vom 20. Oktober 2021

Sport auf PHV: Vereine nutzen bestehende Flächen

Die Stadt Heidelberg erstellt derzeit in Kooperation mit dem Institut für Sport und Sportwissenschaft der Universität Heidelberg (ISSW) und dem Sportkreis Heidelberg einen Sportstättenentwicklungsplan für das Patrick-Henry-Village (PHV). Dieser bezieht auch Sportbedürfnisse und Interessen der Bewohnerinnen und Bewohner der Bahnstadt mit ein. Die Ergebnisse werden voraussichtlich Anfang 2022 vorgestellt. Danach soll der bestehende Sportentwicklungsplan aus dem Jahr 2013 unter Einbeziehung der neugewonnenen Daten aus PHV und der Bahnstadt fortgeschrieben werden. Darüber hat die Stadtverwaltung den Heidelberger Gemeinderat in der Sitzung am 14. Oktober 2021 informiert.
Grafik von Patrick-Henry-Village
Wettbewerbsgewinner wurden dann die Landschaftsarchitekten der Planergruppe Oberhausen, Essen mit Cityförster architecture+urbanism, Hannover. (Grafik: Planergruppe Oberhausen, Essen mit Cityförster architecture+urbanism, Hannover)
 
Meldung vom 19. Oktober 2021

Wettbewerbsergebnis für erste Wohnquartiere auf Patrick-Henry-Village

Die ehemalige Wohnsiedlung der US-Army, Patrick-Henry-Village (PHV), soll in den kommenden Jahren zu Heidelbergs 16. Stadtteil entwickelt werden. Grundlage ist der Dynamische Masterplan, der von der Stadt und der Internationalen Bauausstellung (IBA) zusammen mit dem Planungsbüro KCAP (Zürich) entwickelt und im Juni 2020 vom Gemeinderat beschlossen wurde. In einem ersten Schritt wird nun die Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (BImA) als Eigentümerin der rund 100 Hektar großen Liegenschaft damit beginnen, im südlichen Teil von PHV neuen Wohnraum und Arbeitsorte zu schaffen. Das Ergebnis eines dafür ausgeschriebenen Architektenwettbewerbs wurde dem Gemeinderat in seiner Sitzung am 14. Oktober 2021 vorgestellt.
Nachrichten Stadt Heidelberg
Meldung vom 11. Oktober 2021

Ankunftszentrum: Für Realisierung auf Patrick-Henry-Village drei Varianten erarbeitet

Wie kann das Landes-Ankunftszentrum für Geflüchtete in den Dynamischen Masterplan für das Patrick-Henry-Village (PHV) integriert werden? Zu dieser Frage haben sich am Freitag, 8. Oktober, auf Einladung des Heidelberger Oberbürgermeisters Vertreterinnen und Vertreter der Stadt Heidelberg, des Heidelberger Gemeinderats, der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (BImA), des Landes Baden-Württemberg, des Regierungspräsidiums Karlsruhe, der Internationalen Bauausstellung (IBA) Heidelberg und des Bündnisses für Ankunftszentrum, Flüchtlinge und Flächenerhalt erneut getroffen. Bereits im Mai hatten bei einem ersten Arbeitstreffen Vorabstimmungen stattgefunden, wonach eine Verortung des Ankunftszentrums im Bereich Nordost von PHV zu untersuchen sei. Nun diskutierten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer drei mögliche Realisierungsvarianten, die das Büro KCAP in den vergangenen Monaten im Auftrag der Stadt entwickelt hatte. Das Büro des renommierten Stadtplaners Kees Christiaanse war auch beim bereits 2020 verabschiedeten Dynamischen Masterplan Patrick-Henry-Village beteiligt.
Erster Bürgermeister Jürgen Odszuck eröffnete das neue Bürgerzentrum in der Chapel im Mark-Twain-Village in der Südstadt.
Erster Bürgermeister Jürgen Odszuck (Mitte) eröffnete das neue Bürgerzentrum in der Chapel im Mark-Twain-Village in der Südstadt.(Foto: Dittmer)
Meldung vom 17. September 2021

Mark-Twain-Village: Chapel als neues Bürgerzentrum eingeweiht

Die Chapel ist das neue Bürgerzentrum der Südstadt. Gelegen in der Rheinstraße im Mark-Twain-Village steht sie nach umfassender Sanierung nun für Bürgerinnen und Bürger offen. Drei Räume, darunter ein großer Saal, können gemietet werden. Darüber hinaus soll die Chapel zu einer sozialen und kulturellen Begegnungsstätte sowie einem lebendigen Stadtteilmittelpunkt werden. Ab Herbst wird ein Kultur- und Freizeitprogramm für alle Generationen angeboten. Die Fäden dafür hält der Trägerverein „CHAPEL Raum für Stadtkultur“ in der Hand, der Ansprechpartner für die Vermietung und den Betrieb der Chapel ist. Zum Trägerverein gehören der Stadtteilverein Südstadt und Caritasverband Heidelberg sowie die Vereine effata Eine-Welt-Kreis und formAD. Im Bürgerzentrum wird es neben den Räumen zum Mieten auch einen Infopoint geben, der als Stadtteilbüro von der Caritas betrieben wird.
Erster Bürgermeister Jürgen Odszuck besuchte die Wohnungen der GGH an der Römerstraße
Erster Bürgermeister Jürgen Odszuck (Mitte) besuchte gemeinsam mit Peter Bresinski (rechts), Geschäftsführer der Gesellschaft für Grund- und Hausbesitz mbH Heidelberg (GGH), und Ronald Odehnal, Projektentwicklung GGH, die Wohnungen der GGH im Mark-Twain-Village an der Römerstraße.
Meldung vom 03. September 2021

Erster Bürgermeister Jürgen Odszuck besucht die Konversionsflächen MTV und Hospital

Die Entwicklung der Konversionsflächen in der Südstadt und in Rohrbach schreitet voran. Besonders im Mark Twain Village (MTV) ist der Baufortschritt deutlich erkennbar. Fast 1.000 Menschen leben bereits in dem neuen Quartier. Auch auf dem Gelände des ehemaligen Hospitals der US-Armee laufen die Erschließungsarbeiten auf Hochtouren: Die Tiefbauarbeiten sind abgeschlossen, im kommenden Jahr folgt die Fertigstellung der Freiflächen, danach kann mit dem Hochbau begonnen werden. Über den aktuellen Stand der Bauarbeiten informierte sich Erster Bürgermeister Jürgen Odszuck im Rahmen seiner Sommertour am Donnerstag, 2. September, gemeinsam mit Peter Bresinski, Geschäftsführer der Gesellschaft für Grund- und Hausbesitz mbH Heidelberg (GGH).
Nachrichten Stadt Heidelberg
Meldung vom 19. August 2021

DER ANDERE PARK: Arbeiten am „Common Ground“ östlich der Römerstraße starten früher

Die Arbeiten des 1. Bauabschnitts des ANDEREN PARKS kommen schneller voran als erwartet: Nachdem im Bereich rund um die ehemalige Kommandeursvilla (sogenanntes Eddy-House) und das Mark-Twain-Center bis hin zum ehemaligen Checkpoint an der Rheinstraße schon vieles erledigt werden konnte, bewegen sich die Bautrupps nun früher als erwartet auch auf die Ostseite der Römerstraße. Dort entsteht südlich der Chapel – die zum Bürger- und Stadtteilzentrum umgewandelt wird – der sogenannte „Common Ground“. Hier wird bereits ab Montag, 23. August, mit umfangreichen Erdarbeiten begonnen.
Nachrichten Stadt Heidelberg
Meldung vom 28. Juli 2021

Patrick-Henry-Village: Wohnungspolitisches Konzept wird bis Jahresende erarbeitet

Die ehemalige US-Army-Wohnsiedlung Patrick-Henry-Village (PHV) im Südwesten von Heidelberg wird in den kommenden Jahren zu Heidelbergs 16. Stadtteil entwickelt. Es entstehen insbesondere neue Wohnungen – und damit diese Wohnungen dringend benötigte Bedarfe in Heidelberg treffen, erarbeitet die Stadt Heidelberg bis zum Jahresende 2021 ein wohnungspolitisches Konzept. Es soll zeigen, wie PHV schrittweise zu einem vielfältigen und nutzungsgemischten Stadtteil für alle entwickelt werden kann.  Den Zeitplan und die Grundlagen dafür hat die Stadt bereits in der Juli-Sitzung des Konversionsausschusses vorgestellt. Bis Jahresende folgt eine detaillierte Ausarbeitung quantitativer Kenngrößen wie Quoten für einzelne Marktsegmente und Anteile an bezahlbarem Wohnraum auf Basis einer Wirtschaftlichkeitsbetrachtung. Es wird einen engen Dialog mit dem Gemeinderat sowie den Wohnungsmarktakteuren im Dialogforum Wohnen geben.           
Nachrichten Stadt Heidelberg
Meldung vom 23. Juli 2021

Ankunftszentrum: Masterplan für Patrick-Henry-Village wird überarbeitet

Der Masterplan für das Patrick-Henry-Village wird überarbeitet, damit das Ankunftszentrum für Geflüchtete des Landes Baden-Württemberg dort integriert werden kann. Der Gemeinderat stimmte einem entsprechenden Vorschlag in seiner Sitzung am 22. Juli 2021 mit großer Mehrheit zu. Die Entscheidung war nötig geworden, nachdem bei einem Bürgerentscheid am 11. April 2021 der eigentlich für das Ankunftszentrum vorgesehene Standort Wolfsgärten klar abgelehnt worden war. Das Ergebnis des Bürgerentscheids haben Stadt und Land als Signal verstanden, dass das Ankunftszentrum auch künftig auf PHV untergebracht werden sollte. Entsprechend wird nun der dynamische Masterplan für das PHV angepasst.
Erster Bürgermeister Jürgen Odszuck (Mitte) sowie Ute Straub (3. v. l.) und Anne Weigand (3. v. r.) von hd_vernetzt präsentieren neue Informationsangebote für interessierte Baugruppen und stellen mit Bewohnerinnen und Bewohnern das gemeinschaftliche Wohnen der Gruppe Horizonte in der Mark-Twain-Straße vor.
Erster Bürgermeister Jürgen Odszuck (Mitte) sowie Ute Straub (3. v. l.) und Anne Weigand (3. v. r.) von hd_vernetzt präsentieren neue Informationsangebote für interessierte Baugruppen und stellen mit Bewohnerinnen und Bewohnern das gemeinschaftliche Wohnen der Gruppe Horizonte in der Mark-Twain-Straße vor. (Foto: Stadt Heidelberg)
Meldung vom 20. Juli 2021

Gemeinschaftlich wohnen: Informationsangebot für neue Wohn- und Bauprojekte vorgestellt

Gemeinschaftliches Wohnen bietet viele Vorteile. Vor allem das Miteinander ist es, das für Bewohnerinnen und Bewohner den Reiz dieser Wohnform ausmacht. In Heidelberg gibt es derzeit acht Wohnprojekte, zwei sind im Entstehen. Und die Tendenz ist steigend. In Zusammenarbeit mit hd_vernetzt, einem Zusammenschluss von gemeinschaftlichen Wohn- und Bauprojekten, hat die Stadt Heidelberg ein neues Informationsangebot geschaffen, das sich an Interessierte von Wohn- und Baugruppen richtet. Teil dessen ist ein Infotag für neue Wohnprojekte und Baugruppen, der erstmals am Sonntag, 1. August 2021, im Patrick-Henry-Village (PHV) stattfindet. Die Veranstaltung für Interessierte soll künftig regelmäßig stattfinden. Begleitet wird sie von einem neuen digitalen Informationsangebot unter www.heidelberg.de/wohnen .
Nachrichten Stadt Heidelberg
Meldung vom 13. Juli 2021

Platz für Ankunftszentrum: Masterplan für Patrick-Henry-Village soll überarbeitet werden

Eigentlich hätte das Ankunftszentrum des Landes Baden-Württemberg für Geflüchtete vom aktuell provisorischen Standort auf Patrick-Henry-Village (PHV) auf die Fläche Wolfsgärten (Wieblingen) verlagert werden sollen. Doch bei einem Bürgerentscheid am 11. April 2021 wurde der entsprechende Gemeinderatsbeschluss gekippt. Das Ergebnis des Bürgerentscheids haben Stadt und Land als Signal verstanden, dass das Ankunftszentrum auch künftig auf PHV untergebracht werden sollte. Entsprechend muss nun der dynamische Masterplan für das PHV überarbeitet werden.
Nachrichten Stadt Heidelberg
Meldung vom 22. Mai 2021

Ankunftszentrum: Verständigung auf Suchraum Nordost auf PHV

Ein sehr gutes Gespräch in offener und konstruktiver Atmosphäre haben am vergangenen Freitag, 21. Mai, Vertreterinnen und Vertreter der Stadt Heidelberg, des Heidelberger Gemeinderats, des Landes Baden-Württemberg, der IBA Heidelberg, des Regierungspräsidiums Karlsruhe und des Bündnisses für Ankunftszentrum, Flüchtlinge und Flächenerhalt geführt. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer haben eine große Übereinstimmung zu einer Perspektive für das Ankunftszentrum des Landes erzielt. Sie haben sich durchgängig darauf verständigt, eine Verortung des Ankunftszentrums im Bereich Nordost von Patrick-Henry-Village (PHV) zu untersuchen. Die Stadt möchte hierzu noch vor der Sommerpause eine Beschlussvorlage in den Gemeinderat einbringen. Ziel ist, dass das Büro von Kees Christiaanse – der bereits den Masterplan für die Internationale Bauausstellung (IBA) entwickelt hat – eine Konkretisierung für die Unterbringung des Ankunftszentrums im Nordosten von PHV vornimmt. Auf dieser Grundlage wollen Stadt und Land in enger Zusammenarbeit möglichst schnell die Realisierung des neuen Ankunftszentrums ermöglichen.
Nachrichten Stadt Heidelberg
Meldung vom 12. April 2021

Ankunftszentrum: OB Würzner für Verständigung auf Standort-Lösung bis zum Sommer

Beim Bürgerentscheid am 11. April 2021 haben die Gegner der Verlagerung des Ankunftszentrums für Geflüchtete auf die Fläche Wolfsgärten eine deutliche Mehrheit von 70,3 Prozent der Stimmen erzielt und auch das notwendige Quorum erreicht. Damit ist der Gemeinderatsbeschluss vom Juni 2020 aufgehoben. Das Gremium hatte damals einer Verlagerung des Landes-Ankunftszentrums auf die Wolfsgärten zugestimmt und zeitgleich einen Masterplan für das Patrick-Henry-Village (PHV) beschlossen, wo das Zentrum aktuell provisorisch untergebracht ist.
So könnte es aussehen: Die Stadt setzt sich für eine Qualität des Ankunftszentrums beispielsweise mit Holzbauten in dieser Art auf den Wolfsgärten ein. Bauherr des Zentrums ist das Land Baden-Württemberg.
So könnte es aussehen: Die Stadt setzt sich für eine Qualität des Ankunftszentrums beispielsweise mit Holzbauten in dieser Art auf den Wolfsgärten ein. Bauherr des Zentrums ist das Land Baden-Württemberg. (Visualisierung: Schreiner Kastler/Johannes Kaufmann Architektur)
Meldung vom 29. März 2021

Bürgerentscheid Ankunftszentrum: Stadt und Land werben für Verlagerung und ein „Nein“

Die Stadt Heidelberg und das Land Baden-Württemberg werben gemeinsam mit vielen Informationen für eine Verlagerung des Ankunftszentrums für Geflüchtete auf das Areal Wolfsgärten. Dort könnte ein hochwertiger Neubau eines Ankunftszentrums für bis zu 2.000 Menschen auf der Flucht entstehen. Die Landes-Einrichtung ist derzeit provisorisch in ehemaligen Truppenunterkünften der US-Armee auf Patrick-Henry-Village (PHV) untergebracht. Dort soll nach einem Beschluss des Heidelberger Gemeinderats ein ökologisch wegweisender Stadtteil mit Wohnraum für 10.000 Menschen entstehen. Damit das Ankunftszentrum in Heidelberg bleiben kann, hat der Gemeinderat dem Land die Fläche Wolfsgärten angeboten. Gegen diese Verlagerung richtet sich nun ein Bürgerentscheid. Stadt und Land treten dafür ein, beim Bürgerentscheid mit „Nein“ zu stimmen – und damit für die Verlagerung.
Eine Visualisierung des Ankunftszentrums am Standort Wolfsgärten
Meldung vom 26. März 2021

„Ich sehe am Standort Wolfsgärten nur Vorteile“

Sind die Wolfsgärten ein geeigneter Standort für das Ankunftszentrum des Landes Baden-Württemberg für Geflüchtete? Um diese und andere Fragen drehte sich das erste „Digitale Gespräch“, zu dem die Stadt Heidelberg am Mittwoch, 24. März 2021, eingeladen hatte. Mit der Reihe möchte die Stadt Heidelberg zu einer fundierten Informationsgrundlage vor dem Bürgerentscheid am 11. April beitragen. Zu Gast in der ersten Ausgabe war Markus Rothfuß, der Leiter des Landesankunftszentrums für Geflüchtete in Heidelberg. Er sprach mit der Moderatorin Susan Weckauf darüber, was die Aufgaben des Ankunftszentrums sind, wie das Ankunftszentrum arbeitet und was er sich von einem Neubau auf den Wolfsgärten verspricht. Bürgerinnen und Bürger konnten das Gespräch live im Internet verfolgen und Fragen einreichen. Rund hundert Zuschauerinnen und Zuschauer nutzten das Angebot.
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