Aus der Sitzung des Jugendgemeinderates vom 1. Februar 2011
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Liniennetzoptimierung Heidelberg
Der neue Vorschlag zum Liniennetz wird vom JGR intensiv diskutiert. Er ist der Meinung, dass es sich bei der Liniennetz„optimierung“ ganz offensichtlich nicht um eine Verbesserung für den Fahrgast handelt, sondern um eine Verschlechterung, für die er dennoch den gleichen Preis zahlen muss. Bereits heute sei der ÖPNV teilweise derart ausgelastet, dass das Gedränge in den Bussen und Bahnen unzumutbar sei. Um zu gewährleisten, dass man zu Klassenarbeiten pünktlich in der Schule sei, müsse man teilweise bis zu vie Busse oder Bahnen früher fahren. Der Vorschlag der Verwaltung wird deshalb bei einer Enthaltung abgelehnt.
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Unterstützung des Jugendkulturmagazins "ohrfeige"
Eine Gruppe von fünf Jugendlichen zwischen 18 und 20 Jahren hat im Januar zum ersten Mal das Jugendkulturmagazin „ohrfeige“ herausgegeben. Einer davon, Jasper Schmidt, stellt das Projekt dem JGR vor:
Das Magazin soll als Bindeglied zwischen dem Veranstaltungsprogramm der Heidelberger Kultureinrichtungen und dem jüngeren Publikum fungieren. Dabei geht es darum, ein ernsthaftes Interesse zu wecken und dem Einzelnen ein besseres Gefühl der Zugehörigkeit am Kulturgeschehen zu geben. Die „ohrfeige“ bietet einen Veranstaltungskalender mit den relevanten Terminen, dazu eingängige Vorstellungen der einzelnen Termine in den Rubriken Tonträger (Musik), Ausdruck (Literatur), Blickwinkel (Theater und Kino), Handwerk (Kunst) und Freiraum (sonstiges). Neben dem Schwerpunkt "Veranstaltungen" geht die Redaktion der „ohrfeige“ auf inhaltliche Themen rund um den Kosmos Kultur ein, die Hintergründe und Einblicke in die Kulturlandschaft bieten sollen.
Besondere Bedeutung für den Jugendgemeinderat hatte die Podiumsdiskussion am 17. Januar 2011, die die „ohrfeige“ zusammen mit einzelnen Mitgliedern des Jugendgemeinderates im DAI organisiert hat und in der es unter dem Titel „Viel probiert, nichts realisiert“ um das Thema kulturelle Freiräume ging. Das Podium war prominent besetzt mit Bürgermeister Herrn Dr. Gerner, dem Beauftragten für Kultur- und Kreativwirtschaft der Stadt Heidelberg Frank Zumbruch, Stadtrat für gen.hd Derek Cofie-Nunoo, dem JGR-Vorsitzenden Lasse Rad und der ehemaligen JGR-Vorsitzenden Hannah Eberle.
Die „ohrfeige“ soll fünfmal im Jahr erscheinen und wird künftig gegen einen geringen Unkostenbeitrag abgegeben, um die Kosten zu decken.
Der JGR beschließt, die „ohrfeige“ mit 750 Euro aus seinem Budget zu unterstützen.
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Baumaßnahmen in Schulen
Das Gebäudemanagement berichtet über den Stand der Baumaßnahmen. Der JGR nimmt wohlwollend zur Kenntnis, dass an einigen Schulen endlich etwas passiert.
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Provisorische Räume für ein Zentrum für Jugend und Kultur – Sachstandsbericht
Kulturamtsleiter Mumm berichtet, dass mittlerweile 4 Objekte zur Diskussion stehen:
- Halle 14 auf dem ehemaligen Haldexgelände, Pfaffengrund
- Halle 43 auf dem ehemaligen Haldexgelände, Pfaffengrund
- Kellerräume auf dem ehemaligen Schmitthelm-Gelände im Pfaffengrund (Proberäume)
- „Halle 04“ neben der Halle 02 in der GüteramtsstraßeNoch im Februar sollen die finanziellen Hintergründe geklärt werden. Der JGR beabsichtigt, sich die Räumlichkeiten vor Ort anzusehen.
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Sachstand Mietvertrag und Raumsuche für die Villa Nachttanz
Nachdem der JGR vor zwei Jahren dafür gekämpft hatte, dass der Mietvertrag der Villa Nachttanz noch einmal verlängert wird, zeichnet sich nun endlich eine einvernehmliche Lösung ab. Auf dem Grundstück Im Klingenbühl 6 bis 8 steht ein Wohnhaus, das zur Zeit noch bewohnt ist. Das Grundstück hat eine Fläche von 1171 Quadratmetern, wird aber noch um einen angrenzenden, vier Meter breiten Streifen erweitert. Die Stadt ist dabei, dieses Anwesen zu erwerben. Das Wohnhaus, Baujahr 1947, bietet eine Nutzfläche von 130 Quadratmetern, die für den Betrieb der Villa Nachttanz nicht ausreicht. Um Entkernungsmaßnahmen zu vermeiden, ist daran gedacht, einen eingeschossigen Veranstaltungssaal an das Wohnhaus anzubauen. Die baurechtlichen und technischen Voraussetzungen dafür werden derzeit geprüft, auf deren Basis dann die Kosten der Baumaßnahme ermittelt werden können. Das Grundstück Im Klingenbühl 6 bis 8 liegt im Industriegebiet Pfaffengrund und ist über die Linien 33 und 22 an den Öffentlichen Nahverkehr angeschlossen. Mit nachbarschaftlichen Einsprüchen ist nicht zu rechnen, eine abschließende Klärung wird es im Baugenehmigungsverfahren geben.
Der Mietvertrag mit der Villa Nachttanz für das Anwesen Kurpfalzring 71/1 wurde nun bis zum 30.Juni 2011 verlängert, um einen unmittelbaren Übergang möglich zu machen.
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Erste Ergebnisse aus der Essensumfrage an den Heidelberger Schulen - mündlicher Bericht der Bildungskommission
Im Herbst letzten Jahres hat der JGR alle Schulen angeschrieben und darum gebeten, eigens entworfene Fragebögen zur Zufriedenheit mit der Essensversorgung an einzelne Klassen zu verteilen. Der Rücklauf ist gut, nur wenige Schulen haben sich noch nicht zurück gemeldet. Die Auswertung ist noch nicht abgeschlossen, das endgültige Ergebnis wird deshalb erst in der nächsten Sitzung mitgeteilt. Bisher ist lediglich absehbar, dass es Schulen gibt, an denen die Schüler/innen sehr zufrieden sind, und Schulen, an denen die Schüler/-innen sehr unzufrieden sind. Der JGR wird sich nach der endgültigen Auswertung mit den als unzufrieden bewerteten Schulen in Verbindung setzen.
