Handschuhsheim: Platz vor der Tiefburg lädt zum Verweilen ein
Der Marktplatz als beliebter Mittelpunkt des Stadtteils, auf dem auch außerhalb der Markttage reges Treiben herrscht: Was in der Altstadt und in Neuenheim Tradition hat, ist nun auch in Handschuhsheim Wirklichkeit. Statt Autos stehen Tische, Stühle und Sonnenschirme auf der Ostseite des Tiefburgplatzes und laden dazu ein, kulinarische Köstlichkeiten zu genießen. Wer es gern süß mag, findet gleich um die Ecke beim Café Tiefburg ein neues Podest mit Kaffeehaustischen vor.
Die Außenbewirtschaftung im alten Ortskern ist Teil der Realisierung des Platznutzungskonzepts Handschuhsheim. Neue Sitzbänke auf dem Tiefburgplatz laden zum Verweilen ohne Verzehrzwang ein. Damit Märkte und Feste unbehindert stattfinden können, stehen sie ausschließlich an den Rändern des Platzes. An einem Infokasten kann man sich über die Umgestaltung informieren.
Um künftig im Ortskern mehr Parkraum für Kunden zu haben, wurden – wie vom Heidelberger Gemeinderat im Juli 2010 beschlossen – zehn Parkplätze rund um die Tiefburg in Kurzzeitparkplätze umgewandelt.
Die Umgestaltung erfolgte auf Empfehlung des Runden Tisches und des Bezirksbeirates Handschuhsheim zunächst nur provisorisch, um zu beobachten, wie sich die verminderte Zahl der Parkplätze auf dem Tiefburgvorplatz auswirkt. Im Laufe des Sommers 2011 muss sich erweisen: Findet das für eine Saison beschlossene Provisorium so viel Zuspruch, dass diese Art der Platznutzung künftig nicht mehr wegzudenken ist? Dann kann die Stadt darangehen, die endgültige Neugestaltung der Ostseite des Tiefburgplatzes in Angriff zu nehmen.
Alle Handschuhsheimerinnen und Handschuhsheimer sind aufgerufen, die Probephase aktiv zu begleiten. Es ist beabsichtigt, nach Ende der Freiluftsaison 2011 gemeinsam mit den Bürgerinnen und Bürgern die gesammelten Erfahrungen der Testphase zu sammeln und auszuwerten.



