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Schnelles Internet: Teilbereiche von Schlierbach und Ziegelhausen erhalten Glasfaser-Anschluss

Anbindung von unterversorgten Stadtgebieten mit Förderung durch Bund und Land

Auftakt für den Glasfaser-Ausbau in Teilbereichen von Schlierbach: Beim Spatenstich packten gemeinsam mit Oberbürgermeister Prof. Dr. Eckart Würzner (4.v.l.) unter anderem (v.l.) Falk Günther, Geschäftsführer der Stadtwerke Heidelberg Netze GmbH, Stadtdirektorin Nicole Huber, Jannis Haack, Leiter des Regionalbüros Baden-Württemberg der atene KOM GmbH, und Hans-Jürgen Heiß, Bürgermeister für Konversion und Finanzen (7.v.l.), mit an. (Foto: Rothe)
Auftakt für den Glasfaser-Ausbau in Teilbereichen von Schlierbach: Beim Spatenstich packten gemeinsam mit Oberbürgermeister Prof. Dr. Eckart Würzner (4.v.l.) unter anderem (v.l.) Falk Günther, Geschäftsführer der Stadtwerke Heidelberg Netze GmbH, Stadtdirektorin Nicole Huber, Jannis Haack, Leiter des Regionalbüros Baden-Württemberg der atene KOM GmbH, und Hans-Jürgen Heiß, Bürgermeister für Konversion und Finanzen (7.v.l.), mit an. (Foto: Rothe)

In Heidelberg ist der von Bund und Land Baden-Württemberg geförderte Netzausbau mit Glasfaserleitungen gestartet. Ab sofort werden durch die Stadt Heidelberg nach und nach Bereiche im Stadtgebiet – Auftakt ist in Schlierbach und Ziegelhausen – an schnelles Internet angebunden, in denen ein „Marktversagen“ nachgewiesen wurde: Dabei handelt es sich um bislang unterversorgte Gebiete, in welchen innerhalb einer Drei-Jahres-Frist kein Ausbau durch private Telekommunikationsunternehmen geplant ist. Die Stadt möchte diese unterversorgten, „weißen Flecken“ nun beseitigen und an schnelles Internet anbinden. Der Breitbandausbau ist der Stadt dabei gesetzlich nur in Gebieten mit festgestelltem Marktversagen gestattet.

Als unterversorgte Gebiete in Heidelberg gelten unter anderem Bereiche von Schlierbach und Ziegelhausen. Mit einem Spatenstich am Montag, 9. September 2019, an der Wolfsbrunnensteige in Schlierbach haben die Bauarbeiten zum Glasfaserausbau in den beiden östlichen Stadtteilen offiziell begonnen. Den Auftakt gaben unter anderem Oberbürgermeister Prof. Dr. Eckart Würzner, Hans-Jürgen Heiß, Bürgermeister für Konversion und Finanzen, Stadtdirektorin Nicole Huber, Jürgen Weber, Leiter des städtischen Tiefbauamtes, Falk Günther, Geschäftsführer der Stadtwerke Heidelberg Netze GmbH, Jannis Haack, Leiter des Regionalbüros Baden-Württemberg der atene KOM GmbH, die das Förderprogramm im Auftrag des Bundes verwaltet, und Christopher Koch, Leiter kommunale Infrastrukturprojekte der pepcom GmbH, dem Betreiber des neuen Glasfasernetzes.

„Die Anbindung an schnelles Internet ist für die Bürgerinnen und Bürger sowie Unternehmen enorm wichtig. Leider erfolgt der Ausbau durch private Telekommunikationsunternehmen häufig zu langsam und für viele Menschen unbefriedigend. Manche Stadtgebiete bleiben ganz außen vor. Die Stadt Heidelberg setzt sich dafür ein, dass alle Heidelbergerinnen und Heidelberger eine gute Internetversorgung erhalten. Ich freue mich daher sehr, dass wir nun mit Unterstützung von Bund und Land die Bürgerinnen und Bürger in unterversorgten Teilbereichen in Heidelberg an schnelles Glasfasernetz anbinden können“, sagte Oberbürgermeister Prof. Dr. Eckart Würzner.

Ausbau in Schlierbach gestartet – Ziegelhausen folgt ab Oktober

Zunächst erfolgt nun der Glasfaserausbau in Schlierbach in Teilbereichen von folgenden Straßen: Klingelhüttenweg, In der unteren Rombach, Im Höllengrund, Mümmelmannsweg, Rombachweg, Am Aukopf, Im Lindenried, Hermann-Löns-Weg, Jettaweg, Am Schlierbachhang, Schlosswolfsbrunnenweg, Obere Rombach, Jägerpfad, Schlierbacher Landstraße. Die betroffenen Hausbesitzer wurden bereits über die Bauarbeiten informiert. Für die Baumaßnahmen werden die einzelnen Straßenzüge kurzzeitig komplett gesperrt. Per Wanderbaustelle wird die Glasfaserinfrastruktur verlegt. Für Anlieger ist die Zufahrt bis zur Baustelle in der Regel frei.

Ab Oktober startet auch der Glasfaserausbau in Teilen von Ziegelhausen. Hier erfolgt der Ausbau in Teilbereichen folgender Straßen: Am Pferchelhang, Brahmsstraße, Forlenweg, Fürstendamm, Hirtenaue, Höhenstraße, Karl-Christ-Straße, Kleingemünder Straße, Klingenweg, Peterstaler Straße, Schönauer Straße, Schulbergweg, Sitzbuchweg, Waldgrenzweg. Auch die betroffenen Anwohner in Ziegelhausen wurden bereits informiert.

Der Vertrag mit dem Betreiber des Glasfasernetzes, der pepcom GmbH, sieht vor, dass das Netz je nach Baufortschritt nach und nach aktiviert und damit den Bürgerinnen und Bürgern möglichst schnell zur Verfügung gestellt wird. Die Datenübertragung in den ausgebauten Bereichen wird mindestens 50 Megabit pro Sekunde (Mbit/s) und bis zu 1.000 Mbit/s betragen. Insgesamt rund 11,9 Millionen Euro werden in den geförderten Breitbandausbau in Heidelberg investiert. Der Ausbau wird durch den Bund und das Land Baden-Württemberg finanziell unterstützt.

Das neu verlegte Glasfasernetz reicht in den betroffenen Straßen jeweils bis an die Grundstücksgrenzen. Damit die Bewohnerinnen und Bewohner in ihrem Gebäude schnelles Internet via Glasfaser nutzen können, müssen die Leitungen vom öffentlichen Raum bis zur Hauswand über das Grundstück verlegt werden. Die Verlegung auf dem Grundstück inklusive ordnungsgemäßer Wiederherstellung der Oberflächen ist Bestandteil des geförderten Ausbaus und für die Hauseigentümer kostenlos. Zusätzlich ist für den Anschluss des jeweiligen Hauses an die Glasfaserleitung eine Hauseinführung erforderlich, die im Zuge der Arbeiten kostenpflichtig angeboten werden.

So geht es weiter

Nach dem Ausbau des Glasfasernetzes in Teilbereichen von Schlierbach und Ziegelhausen will die Stadt ab dem vierten Quartal 2019 nach und nach zusätzliche Gebiete in Heidelberg, in denen ein Marktversagen ermittelt wurde, an schnelles Internet anbinden. Als weitere unterversorgte Gebiete gelten Teilbereiche von Handschuhsheim, Neuenheim und der Südstadt, verschiedene Gewerbegebiete im Pfaffengrund, in Wieblingen, in Rohrbach-Süd und in der Fabrikstraße/Rohrbach sowie abgelegene Wohngebiete wie der Kohlhof, der Grenzhof, die Kurpfalzhöfe und Neurott. Betroffene Anwohner werden frühzeitig informiert.

Für alle anderen Bereiche im Stadtgebiet hat mindestens ein Anbieter den Ausbau bis spätestens Ende 2020 angekündigt. Bürgerinnen und Bürger wenden sich bei Nachfragen zu den Ausbauplänen ihres Anbieters an ihren jeweiligen Vetragspartner (privates Telekommunikationsunternehmen). Von dem Breitbandausbau der Stadt werden in Heidelberg rund 4.300 Bürgerinnen und Bürger in insgesamt circa 2.400 Haushalten profitieren.

Weitere Infos

www.digitales.heidelberg.de
Foto zum Download

(Erstellt am 10. September 2019)