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Breitbandausbau in Heidelberg (Foto: oxa/shutterstock.com)

FAQ 
Häufig gestellte Fragen zum Thema Breitbandausbau. mehr dazu

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Telefon 06221 58-10000
Fax 06221 58-4618000

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Auftakt für den Glasfaser-Ausbau in Teilbereichen von Schlierbach: Beim Spatenstich packten gemeinsam mit Oberbürgermeister Prof. Dr. Eckart Würzner (4.v.l.) unter anderem (v.l.) Falk Günther, Geschäftsführer der Stadtwerke Heidelberg Netze GmbH, Stadtdirektorin Nicole Huber, Jannis Haack, Leiter des Regionalbüros Baden-Württemberg der atene KOM GmbH, und Hans-Jürgen Heiß, Bürgermeister für Konversion und Finanzen (7.v.l.), mit an. (Foto: Rothe)

Breitbandausbau

Hohe Abdeckung mit schnellem Internet in Heidelberg

Grundsätzlich ist die Versorgung der Bürgerinnen und Bürger mit Internet die Aufgabe privater Telekommunikationsanbieter. Laut Breitbandatlas des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur, der die Breitbandversorgungssituation in Deutschland darstellt und auf den freiwilligen Angaben der Telekommunikationsunternehmen beruht, nutzen 88 Prozent aller Haushalte in Heidelberg mit Internetanschluss eine Datenübertragungsrate von 50 Mbit/s.

Baustellenschild zum Breitbandausbau. (Grafik: Stadt Heidelberg)

In weniger gut versorgten Gebieten ist die Übertragungsrate deutlich geringer. Aus einem Markterkundungsverfahren der Stadt Heidelberg geht hervor, dass in einigen bislang unterversorgten Teilen Heidelbergs in den kommenden drei Jahren nicht mit einem Breitbandausbau durch private Anbieter auf eine Übertragungsrate von mindestens 30 Mbit/s zu rechnen ist. In diesen Arealen liegt ein sogenanntes Marktversagen vor. Für solche Fälle bietet der Bundesgesetzgeber Gebietskörperschaften die Möglichkeit, den Breitbandausbau selbst zu übernehmen und diesen durch Bundes- und Landesmittel fördern zu lassen.

Unter den engen Vorgaben der Fördermittelgeber hat es sich die Stadt Heidelberg zur Aufgabe gemacht, die unterversorgten Gebiete in denen in den nächsten Jahren nicht mit einem Ausbau durch private Anbieter zu rechnen ist, ans Glasfasernetzwerk anzuschließen, um so eine Datenübertragungsrate von mindestens 50 Mbit/s zu gewährleisten. Dies würde beispielsweise dazu führen, dass man ein Lied aus dem Internet in circa einer Sekunde heruntergeladen hätte, ein zweistündiger Film bräuchte zwischen drei und vier Minuten. Gemäß der gesetzlichen Voraussetzungen darf die Stadt Heidelberg lediglich in den Gebieten ausbauen, in denen keine Ausbaubekundung eines privaten Anbieter vorliegt. Im Rahmen des 2017 der Förderfähigkeit vorgeschriebenen Markterkundungsverfahrens haben private Anbieter ein Ausbauversprechen für bestimmte Gebiete abgegeben, sodass diese nicht von der Stadt Heidelberg geschlossen werden dürfen.

Betroffen von unseren genehmigten Ausbaumaßnahmen sind:

  • Teilbereiche in Schlierbach und Ziegelhausen,
  • Handschuhsheim-Nord,
  • Pfaffengrund-Wieblingen,
  • Rohrbach-Süd, Weststadt,
  • äußere Wohngebiete (Grenzhof, Neurott, Königsstuhl, Kurpfalzhöfe und Kohlhof),
  • Ludolf-Krehl-Straße,
  • Teile der Gewerbegebiete Fabrikstraße,
  • Hardtstraße und
  • Im Bosseldorn.

Für die Realisierung des Projektes erhält die Stadt Heidelberg von Bund und Land Fördergelder in Höhe von 5,3 Millionen Euro.

Der durch die Stadtwerke Heidelberg abgewickelte Ausbau des Glasfasernetzwerkes startet im September 2019 und umfasst rund 1170 Haushalte in Ziegelhausen und Schlierbach. In einer zweiten Ausbauwelle sollen die übrigen Haushalte in den unterversorgten Gebieten Heidelbergs mit Breitbandanschluss versorgt werden. Das Verlegen der Glasfaserkabel bis an das jeweilige Gebäude wird durch die Fördergelder von Bund und Land abgedeckt, der Nutzer zahlt lediglich die Einführung der Kabel in sein Haus.

Unmittelbar betroffene Hausbesitzer und Anwohner werden von der Stadt Heidelberg vor Baubeginn schriftlich informiert.

Es ist geplant, das Glasfasernetz im Eigentum der Stadt Heidelberg zu errichten, der Betrieb selbst wird allerdings von einem durch Ausschreibung identifizierten Betreiber durchgeführt, an den das Netz verpachtet wird.

Künftig planen die Stadtwerke Heidelberg in Neubaugebieten, wie beispielsweise den Konversionsflächen, im Zuge ihrer Erschließungsaufträge für Strom, Wasser und Wärme, die gleichzeitige Verlegung von Leerrohren mit unbeleuchteten Glasfaserleitungen – so genannte Dark Fiber -  bis zum jeweiligen Gebäude, die dann von privaten Telekommunikationsunternehmen mit aktiven Komponenten beleuchtet werden.