Steinmauer stürzte nach Regenfällen ein

Am Samstagmorgen, 8. Januar 2011, rückte die Berufsfeuerwehr zu einem Einsatz in die Altstadt, Kurzer Buckel, aus. Dort haben sich Steine aus einer Stützmauer verdächtig verschoben und drohte einzustürzen. Beim Eintreffen der Feuerwehr waren schon einige Steine aus dem Mauerwerk herausgredrückt.

Vermutlich durch die Schneeschmelze und den anhaltenden Regen rutschte der Hang weg. Da weitere Mauerstücke sich bedrohlich neigten, wurde der Weg durch die Feuerwehr abgesperrt. Ein Statiker stellte fest, dass der Rest der Mauer auch einsturzgefährdet sei; was sich dann auch bestätigte. Während des Einsatzes der Feuerwehr stürzte ein weiterer Teil der Mauer ein. Um das angrenzende Gebäude zu schützen, wurde das Technische Hilfswerk Heidelberg (THW) mit ihrem Abstützmaterial an die Einsatzstelle gerufen. Die Stützmauer wurde auf einer Länge von circa 40 Meter vom THW gesichert. Der Einsatz war erst gegen 18.30 beendet.

Steinmauer am Schweizerweg

Am Abend stürzte am Schweizerweg in Neuenheim ebenfalls eine Steinmauer ein,  mit der Folge dass eine Anliegerstraße nicht mehr passierbar war. Dort waren circa 20 Kubikmeter Erdreich auf die Straße gerutscht. Die Geröllmasse wurde vorsichtshalber zuerst nach verschütteten Personen abgesucht. Glücklicherweise befanden sich zu dem Zeitpunkt  keine Personen auf der Straße oder in unmittelbarer Nähe der Mauer. Die Stützmauer wurde vom Technischen Hilfswerk Heidelberg abgestützt und gesichert.

Weitere Alarme am Samstag, 8. Januar

Für die Berufsfeuerwehr verlief der Samstag ziemlich unruhig, außer den obengenannten Einsätzen musste sie noch zu vier Brandmeldealarmen und zwei Hilfeleistungen ausrücken. Unterstützt wurde die Berufsfeuerwehr von der Abteilung Wieblingen.

Blick auf den Fußweg "Kurzer Buckel" (Foto: Berufsfeuerwehr Heidelberg)

Blick auf den Fußweg
"Kurzer Buckel" 



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