Neckar: Weitere Taucheinsätze im Juni
Die Berufsfeuerwehr Heidelberg musste im Monat Juni häufig mit ihren Rettungstauchern ausrücken.
- Zwei Mädchen waren mit ihrem Schlauchboot im alten Neckar im Bereich des Festplatzes Wieblingen in Schwierigkeiten geraten. Vermutlich wegen der starken Strömung waren sie nicht mehr in der Lage, ans Ufer zu gelangen. Ein Rettungsboot sowie die Wasserschutzpolizei retteten die Mädchen und brachten sie vorsorglich zu weiteren Untersuchungen in die Heidelberger Kinderklinik.
- Einen weiteren Einsatz gab es in Höhe von Schlierbach. Dort war ein kleines Segelboot gekentert. Ein Schwimmtaucher wurde zum Sichern das Bootes und der beiden Insassen eingesetzt. Beide Personen konnten sich selbständig auf dem Boot halten. Mit dem Boot der Feuerwehr wurde das haverierte Segelboot ans Ufer geschleppt, wo es mit einer Tauchpumpe leer gepumpt und vom DLRG zum Liegeplatz gezogen wurde.
- Ein Zeuge beobachtete, wie zwei Personen von der Alten Brücke in den Neckar gesprungen waren und alarmierte die Feuerwehr. Mit Hilfe vom DLRG wurde der Bereich unterhalb der Brücke abgesucht. Wenig später meldete die Polizei, dass die Personen vermutlich bereits aus dem Wasser sind und flüchteten. Die Suche wurde eingestellt.
- Eine weitere Person wurde von Passanten zwischen der Ernst-Walz-Brücke und dem Wehrsteg bereits vor Eintreffen der Rettungstaucher aus dem Wasser gezogen. Die Person wurde am Ufer aufgefunden und konnte sich nicht mehr erinnern, wie und wo er ins Wasser gefallen war.
- Am Samstag früh, den 26. Juni 2010, wurde die Feuerwehr Heidelberg noch einmal mit den Tauchern an den Neckar gerufen, nachdem eine Anruferin auf der Ernst-Walz-Brücke stehend eine lautes Klatschen im Wasser gehört hatte. Der Bereich wurde abgesucht, jedoch nach erfolgloser Suche abgebrochen.
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 Taucher beim Anlegen der Ausrüstung |
(Erstellt am 05. Juli 2013)