Mitarbeiter der Berufsfeuerwehr läuft Marathon in Kumamoto / Japan
Auf Einladung von Heidelbergs Partnerstadt Kumamoto/Japan beteiligten sich auch zwei Mitarbeiter der Stadt Heidelberg am diesjährigen Marathonlauf.
Mit weiteren 14.000 Läufern starteten Bernd Lossner und Rolf Rensch, Sportbeauftragter der Berufsfeuerwehr Heidelberg, auf die idyllische aber anspruchsvolle Strecke.
Für die beiden Gäste aus Heidelberg hatte die Stadt Kumamoto vor dem Marathonlauf ein abwechslungsreiches und spannendes Programm vorbereitet.
Nach Ankunft und Empfang durch einen Mitarbeiter der Stadt Kumamoto erfolgte eine Schlossbesichtigung mit einer sehr interessanten Samurai-Vorführung. Im Anschluss gab es Mittagessen; für den ein oder anderen war es eine Herausforderung, zum ersten Mal mit Stäbchen zu essen.
Am folgenden Tag erfolgte eine Besichtigung der Feuerwehr Kumamoto sowie des Suizenji-Parks, einem sehr eindrucksvollen Park mit Schrein (Gebetsstätte), mitten in der Stadt.
Am Abend stand der Empfang der Gäste aus den internationalen Partnerstädten durch Kumamotos Bürgermeister, Herrn Onishi, auf dem Programm. Der Bürgermeister ließ es sich nicht nehmen, die Heidelberger persönlich zu begrüßen. Auch hier waren die Gäste aus Heidelberg ein begehrtes und äußerst interessantes Fotomotiv für die japanischen Fotographen.
Abwechslungsreicher aber kräftezehrender Lauf
Sonntag, der 15.Februar 2015, war dann der Tag, auf den die beiden Heidelberger bereits 12 Wochen hin trainiert hatten.
Mit 14.000 weiteren Marathonläufern starteten die beiden Läufer auf eine Strecke, die zunächst durch die schöne Innenstadt, anschließend auf eine große Schleife an vielen Gemüsefeldern und Sportanlagen vorbei, durch das Industriegebiet, sowie über viele sehr lange und hohe Brücken führte. Die Gesamtstrecke kann aufgrund ihres Profils als anspruchsvoll bezeichnet werden.
Die Kälte am Start und der starke Wind unterwegs zehrten an den Kräften der Läufer. Viele Zuschauer säumten die Strecke, jubelten und feierten die Läufer begeistert an und halfen dem einen oder anderen über Krisen hinweg. Doch spätestens der Zieleinlauf nach dem letzten schweren Anstieg zum Schloss mit seiner wundervollen Kulisse im Hintergrund, ließen die Strapazen der Strecke vergessen.
Am Abend nach dem Marathon gab es noch ein gemütliches Beisammensein mit den Marathonläufern aus den anderen Partnerstädten. Bei einem tollen japanischen Essen löste sich die Anspannung von den Läufern.
Am nächsten Tag galt es schweren Herzens Abschied von der Stadt Kumamoto zu nehmen.
Das Fazit der beiden Heidelberger Sportler: „Sport verbindet Kontinente“. Wenn man die beiden fragt, wie es war, sprudeln sie vor Begeisterung und würden die sportliche Herausforderung in Heidelbergs Partnerstadt Kumamoto jederzeit wiederholen.