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Logo: Pressestelle des Jahres 2016 - Die Auszeichnung des Bundesverbandes Deutscher Pressesprecher

Pressestelle des Jahres
Die Stadt erhielt die Auszeichnung in der Kategorie Politik/ Verwaltung für Kommunikationsarbeit zum Thema Menschen auf der Flucht. Eine Fachjury würdigte die transparente und bürgernahe Informationspolitik der Stadt. mehr dazu

Hilfe für Flüchtlinge: Unterstützungsangebote auf www.heidelberg.de

Die kurzfristige Aufnahme zusätzlicher Flüchtlinge in Heidelberg hat eine Welle der Hilfsbereitschaft in der Stadt ausgelöst. Wer die Menschen in Not mit Spenden oder ehrenamtlichem Engagement unterstützen möchte, findet ab 30. September gebündelt Informationen auf der Homepage der Stadt unter www.heidelberg.de.

„Viele Bürgerinnen und Bürger haben den Wunsch, den Menschen in Not zu helfen“, sagte Oberbürgermeister Dr. Eckart Würzner. „Stellvertretend für alle Hilfsorganisationen möchte ich mich für die Hilfsbereitschaft in Heidelberg bedanken.“ Die Notunterkunft des Landes wird zwar in wenigen Wochen wieder geschlossen. „Aber auch die Flüchtlinge in den regulären Unterkünften brauchen Hilfe“, betonte Würzner. „Sie bleiben mindestens zwei Jahre bei uns. In dieser Zeit wollen wir ihnen die Chance auf eine gute Zukunft vermitteln, die ihnen in ihrer Heimat verweigert wurde.“

Im Schulterschluss mit Kirchen, Wohlfahrtsverbänden und Hilfsorganisationen hat die Stadt Heidelberg angeboten, die Hilfsangebote zu koordinieren. Auf www.heidelberg.de sehen Bürgerinnen und Bürger, welche Art von Unterstützung und Spenden gebraucht wird und wer die Ansprechpartner dafür sind. Beteiligt sind unter anderem das Deutsche Rote Kreuz, der Asylarbeitskreis Heidelberg, der Caritasverband Heidelberg e.V. und das Diakonische Werk Heidelberg. Neben Spenden und ehrenamtlicher Hilfe ist für die Leiterin des Amtes für Soziales und Senioren, Angelika Haas-Scheuermann, die Suche nach Wohnraum eines der drängendsten Problem: „Eine eigene Wohnung ist für alle Flüchtlinge, die anerkannt wurden oder bereits mehr als 24 Monate im Asylverfahren sind, ein wichtiger Schritt in ein geregeltes Leben. Deshalb sucht die Stadt dringend Bürgerinnen und Bürger, die bereit sind, Wohnraum zu vermieten“, so Haas-Scheuermann.
 
Die Unterstützungsbereitschaft für Menschen, die weltweit vor Krieg und Unterdrückung fliehen, ist groß. Auch die Initiative „Heidelberg sagt ja!“ hat am 22. September 2014 einen Aufruf gestartet, die Menschen auf der Flucht in Heidelberg willkommen zu heißen und sich an Hilfsaktionen zu beteiligen.

(Erstellt am 29. September 2014)
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