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Großübung der Jugendfeuerwehr

Mehrere Schulkinder vermisst

In der Wieblinger Fröbelschule geben Rauchmelder Alarm, Rauch dringt aus den Fenstern. Mit diesen Eindrücken wurde die Jugendfeuerwehr Heidelberg am Samstag, 15. September 2018 bei ihrer diesjährigen Hauptübung konfrontiert.

Übungsrauch sorgte für Realtitätsnähe

Da nach ersten Informationen noch mehrere Schüler im Gebäude vermisst wurden, hatte deren Suche und Rettung oberste Priorität. Der Zugführer der Jugendgruppe Pfaffengrund teilte seine Einheiten daher entsprechend auf, die über die verschiedenen Zugänge das Gebäude betraten um die vermissten Schulkinder zu suchen.
Dort hatte das Team um Simon Polzin wieder beste Arbeit geleistet. Das gesamte Gebäude war dicht mit Diskonebel verraucht, so dass selbst Stadtjugendwart Michael Morano, der das Gebäude von anderen Übungen sehr gut kennt, kurzzeitig die Orientierung verlor.
Parallel dazu trafen weitere Einheiten der Jugendfeuerwehr ein, die über einen weiteren Zugang das Untergeschoss absuchten, in dem im regulären Schulbetrieb eine Kinderbetreuung am Nachmittag angeboten wird.

Nach und nach wurden die ersten Schulkinder gefunden und ins Freie gebracht, wo zwischenzeitlich eine Patientenablage zur Sammlung und Betreuung der Geretteten eingerichtet wurde.
Während ihrer Suche öffneten die angehenden Florianjünger auch lehrbuchmäßig Fenster im Gebäude, so dass der Rauch abziehen konnte, was die Sicht und damit die Suche deutlich verbesserte. Auch wurden Überdrucklüfter taktisch eingesetzt um das Gebäude schneller entrauchen zu können.

Nach gut einer halben Stunde konnte Feuer schwarz gemeldet werden. Das Gebäude war vollständig abgesucht und alle Schulkinder gerettet.
Nach dem Rückbau der Einsatzstelle waren die Jugendlichen in das Feuerwehrhaus Wieblingen eingeladen, wo die Verpflegungsgruppe bereits einen Imbiss vorbereitet hatte.

(Erstellt am 20. September 2018)