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Abrollbehälter Gefahrgut

Heckseite: persönliche Schutzausrüstung

Auch in und um Heidelberg gibt es Gefahren für die Umwelt, den viel befahrenen Neckar, die Autobahnen A 5 und A 656, die Bundesstraßen 3 und 37 sowie die beiden chemischen Großbetriebe Kluthe und Henkel.
Zu diesen Gefahrenpotentialen kommen noch diverse Industriebetriebe, die Forschungseinrichtungen der Universität Heidelberg, mehrere Technologieparks sowie das DKFZ.

In all diesen Bereichen besteht ein erhöhtes Gefahrenpotential, das mit der herkömmlichen Ausrüstung der Feuerwehr nicht zu bewältigen ist. Bei der Berufsfeuerwehr wird bei einem Einsatz mit ABC-Gefahren neben den üblichen Fahrzeugen auch der Abrollbehälter Gefahrgut eingesetzt. Dieser Abrollbehälter, kurz AB-G genannt, wird im Einsatzfall auf ein Wechselladerfahrzeug aufgesattelt und an die Einsatzstelle gefahren.

Technische Daten

  • Abrollbehälter nach DIN 14505
  • 4 Klappenverschlüsse an den Seiten mit Auffahrrampen zur Entnahme der auf Rollwagen verlasteten Gerätschaften.
  • 1 Klappe am Behälterheck, die gleichzeitig als Wetterschutz für die CSA- Träger eingesetzt werden kann.

Übersicht der wichtigsten Einsatzmittel

  • 1 Gefahrgutumfüllpumpe 3/1,5
  • 1 Schlauchpumpe
  • 1 Säuretauchpumpe
  • 2 Fasspumpen mit einem Edelstahl- und einem Hostylenpumpwerk
  • Universalumfüllschläuche
  • 1 Vakuumbehälter
  • 3 Auffangfässer aus Edelstahl
  • 1 Wassersauger
  • Faltbehälter
  • 6 Chemikalienschutzanzüge (schwere Ausführung)
  • 12 Tyvek- Anzüge
  • 6 Atemschutzgeräte
  • 6 Handfunkgeräte mit Sprechgarnituren und Ersatzakkus
  • Prüfröhrchensatz
  • 1 umfangreiches Probenahmenset unter anderem mit Tenax- Röhrchen
  • Diverse Dichtkissen und Leckbandagen
  • Atemluftflaschen und Steuerorgane für Dichtkissen
  • 1 Stromerzeuger 8 KvA
  • Lichtmast mit Flutlichtstrahlern
  • Elektrorollwagen mit Kabeltrommeln (Ex-geschützte Ausführung)
  • Erdungskabel
  • Säurebindemittel
  • 1 Notdekonplatz mit Dekonmaterialien
  • Nachschlagewerke (Hommel, Ericards, Beständigkeitslisten)