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Gruppenbild aller Geehrten im Spiegelsaal der Stadt

Ehrungsabend der Feuerwehr Heidelberg

Über 1.000 Jahre Dienstzeit

1.000 Jahre Zugehörigkeit zur Feuerwehr bedeuten 1.000 Jahre Einsatz für die Allgemeinheit, Ausbildung, Jugendarbeit aber auch Wirken im Hintergrund.
Auf diese beeindruckende Zahl konnten Feuerwehrkommandant Heiko Holler und Oberbürgermeister Prof. Dr. Eckart Würzner am Ehrungsabend der Feuerwehr Heidelberg am 21. Mai 2026 blicken, als sie 28 Feuerwehrangehörige für ihr Engagement in der Feuerwehr auszeichnen konnten.

OB Würzner spricht am Rednerpult
OB Würzner dankte den Geehrten für ihr Engagement

In seinen Grußworten blickte Feuerwehrkommandant Holler auf die vielen Veränderungen zurück, die die Geehrten in ihrer langen Zugehörigkeit erlebt haben. Veränderungen in Ausrüstung, Technik, Alarmierungen und Zusammenarbeit von Haupt- und Ehrenamt. Diese teils schnellen Veränderungen werden mit neuen Hilfsmitteln der künstlichen Intelligenz und der Robotik einen weiteren Schub erleben - und das in einem bisher nicht dagewesenen Umfang.
Trotz des Mitgehens dieser Veränderungen sind die Geehrten und ist die Feuerwehr ihren Grundsätzen und Traditionen treu geblieben: Hilfe für den Nächsten, regelmäßige Aus- und Fortbildung, Kameradschaft und gegenseitige Hilfe. Gerade diese menschliche Seite zeichnet die Feuerwehr aus und macht sie über die Zeit hinweg erfolgreich macht, wenn sie Mitmenschen in der Not hilft, rettet oder betreut – etwas, das Technik nicht ersetzen kann.

Auch Oberbürgermeister Würzner griff diese Veränderungen auf. Für ihn ist es wichtig zu sehen und zu wissen, dass sich die Feuerwehr anpasst und auch gezielt Veränderungen anstößt, um zum Beispiel früheren Nachwuchssorgen zu begegnen und eine Trendwende einzuleiten.
Der Ehrungsabend ist daher ein wichtiges Zeichen, um dieses Engagement zu würdigen und Danke zu sagen. Er steht aber auch für das offene und aktive Zusammenwirken von Stadtpolitik und Stadtgesellschaft mit der Blaulichtfamilie, um der Bevölkerung Halt und Schutz zu bieten und gemeinsam die aktuellen Herausforderungen zu meistern.

Auszeichnungen für lange Dienstzeit und Engagement in der Jugendarbeit

Insgesamt 25 Feuerwehrangehörige konnten am diesjährigen Ehrungsabend für Dienstzeiten von 25 bis 70 Jahre geehrt werden.

Ehrenzeichen des Landes für lange Dienstzeit

Ehrenzeichen des Landes in Silber für 25 Jahre Dienstzeit
Thorsten Feil (Wieblingen)
Patrick Wieder (Wieblingen)
Klaus Berger (Wieblingen, Löschgruppe Grenzhof) – nicht anwesend
Andreas Lauer (Berufsfeuerwehr)
Sven Streib (Berufsfeuerwehr)
Tobias Stroh (Berufsfeuerwehr)
André Schönsiegel (Berufsfeuerwehr) – nicht anwesend
Martin Schulz (Berufsfeuerwehr)
Marvin Wirth (Berufsfeuerwehr)
 
Ehrenzeichen des Landes in Gold für 40 Jahre Dienstzeit:
Joachim Buchholz (Berufsfeuerwehr)
Christoph Ritter (Berufsfeuerwehr)
Andreas Wippel (Berufsfeuerwehr) - nicht anwesend
Hans Breitenstein (Wieblingen)
Michael Krauth (Wieblingen)
Michael Morano (Wieblingen)
Klaus Stadler (Ziegelhausen) – nicht anwesend
 
Ehrenzeichen des Landes in Gold in besonderer Ausführung für 50 Jahre Dienstzeit:
Michael Schaaf (Kirchheim)
Jürgen Kress (Rohrbach)


Dankesurkunde der Stadt Heidelberg

Für 40, 50, 60 und 70-jährige Zugehörigkeit zur Feuerwehr Heidelberg erhielten 10 Feuerwehrangehörige die Dankesurkunde der Stadt:
 
40 Jahre Dienstzeit
Demme, Jens (Altersabteilung, Ziegelhausen) - nicht anwesend
Matz, Andreas (Altersabteilung, Ziegelhausen) - nicht anwesend
Schell, Philipp (Altersabteilung, Neuenheim
 
50 Jahre Dienstzeit
Clormann, Rainer (Altersabteilung, Handschuhsheim) - nicht anwesend
Deubel, Hans-Peter (Altersabteilung, Berufsfeuerwehr) - nicht anwesend
Rehm, Karlheinz (Altersabteilung, Kirchheim)
Rimmler, Uwe (Altersabteilung, Kirchheim) - nicht anwesend
Walter, Manfred (Altersabteilung, Altstadt)
 
60 Jahre Dienstzeit
Helmuth Krauth (Wieblingen, Löschgruppe Grenzhof).
 
70 Jahre Dienstzeit
Mampel, Gernot (Altersabteilung, Kirchheim) - nicht anwesend


Ehrennadel der Jugendfeuerwehr Baden-Württemberg

Gruppenbild der mit der Ehrennadel der Jugendfeuerwehr Geehrten
Ehrungen mit der Ehrennadel der Jugendfeuerwehr

Wendy Aue, Steffen Schneider (Pfaffengrund), Maxime Marschik (Handschuhsheim) sowie Klaus Stadler (Ziegelhausen - nicht anwesend) engagieren sich seit vielen Jahren als Betreuer in den Kinder- beziehungsweise Jugendgruppen ihrer Abteilung. Sie leisten damit einen wichtigen Beitrag zur erfolgreichen Nachwuchsarbeit in der Feuerwehr Heidelberg. Nicht wenige der an diesem Abend Geehrten haben ihre Feuerwehrlaufbahn in der Jugendfeuerwehr begonnen.
Für ihr Engagement wurden sie, sowie Frank Karlein, der im Hintergrund die Öffentlichkeitsarbeit für die Jugendfeuerwehr betreut und die Jugendarbeit in der Abteilung Wieblingen seit vielen Jahren aktiv unterstützt, mit der Ehrennadel der Jugendfeuerwehr Baden-Württemberg ausgezeichnet.

Ehrenkreuz des Deutschen Feuerwehrverbandes

Mit der Verleihung des Ehrenkreuzes in Silber des Deutschen Feuerwehrverbandes wurden zwei Feuerwehrangehörige für ihr außergewöhnliches Engagement geehrt.
Dieter Schneider (Rohrbach) und Günther Wick (Handschuhsheim) sind nicht nur seit Jahrzehnten in der Freiwilligen Feuerwehr aktiv. Sie eint auch ihr Engagement in den Fördervereinen beider Abteilungen, die sie mitgegründet haben und federführend die Vereinsgeschicke leiten und die Arbeit der Abteilungen fördern und unterstützen.
Vor allem aber sind beide Ruhepole in den Abteilungen, sorgen für Ausgleich und fördern das Gemeinschaftsgefühl auf ganz besondere Weise. Sie sind daher eine wichtige Stütze der Abteilungen und ein Vorbild für junge Feuerwehrangehörige, denen sie ihr Wissen und ihren Erfahrungsschatz weitergeben. Als Konstante im Wandel sind sie unersetzlich.

Ehrenmedallie des Landesfeuerwehrverbandes

Rolf Rensch erhielt die Ehrenmedaille in Silber
Rolf Rensch erhielt die Ehrenmedaille

Ein besonderer Dank ging an Rolf Rensch von der Berufsfeuerwehr, der im April 2026 in den Ruhestand ging. Während seiner 36-jährigen Zugehörigkeit zur Berufsfeuerwehr lag ihm die sportliche Fitness von Berufs- und Freiwilliger Feuerwehr besonders am Herzen. Über Jahrzehnte hinweg organisierte er die Sportausbildung bei der Berufsfeuerwehr, trainierte mit den Kolleginnen und Kollegen und ermöglichte vielen davon jährlich das Deutsche Sportabzeichen oder auch das anspruchsvolle Deutsche Feuerwehr-Fitnessabzeichen zu erwerben.
Der Staffellauf mit deutschen und französischen Feuerwehrangehörigen von Straßburg nach Paris zum Gedenken an den Ersten Weltkrieg war eines von vielen persönlichen sportlichen Höhepunkten von Rolf Rensch. In Heidelbergs Partnerstadt Kumamoto lief er zweimal beim Castle Marathon mit, an dem regelmäßig über 14.000 Läufer teilnehmen – hier lief er sich sprichwörtlich in die Herzen der Gastgeber.

Johannes Häfner singt während des Klavierspiels

Für dieses außergewöhnliche Engagement wurde Rolf Rensch neben einer Dankesurkunde des Deutschen Olympischen Sportbundes auch mit der Ehrenmedaille des Landesfeuerwehrverbandes in Silber ausgezeichnet.

 
Umrahmt wurde der Ehrungsabend durch Musikstücke von Johannes Häfner, der mit dem Schlusslied „Ein Hoch auf uns“ von Andrea Bourani dem Ehrungsabend und den Verdiensten der Geehrten einen passenden Höhepunkt setzte.