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Feuerwehr / Berufsfeuerwehr / Wachabteilungen / Wachabteilung 2

Bei Fragen wenden Sie sich bitte an:

Dieter Bender
Wachabteilungsführer
Baumschulenweg 4
69124 Heidelberg
Telefon 06221 - 58-21021

Bei Fragen wenden Sie sich bitte an:

Dirk Buchwald
Stellvertretender
Wachabteilungsführer
Baumschulenweg 4
69124 Heidelberg
Telefon 06221 - 58-21021

Bei Fragen wenden Sie sich bitte an:

Joachim Filsinger
Stellvertretender
Wachabteilungsführer
Baumschulenweg 4
69124 Heidelberg
Telefon 06221 - 58-21021

Gefahrguteinsatz mit Schutzkleidung (Foto: Feuerwehr Heidelberg)

Wachabteilung 2

Schwerpunkte Tauchwesen, Strahlenschutz und ABC-Gefahren

Gefahren für die Umwelt gibt es in und um Heidelberg gleich im Dutzend: den vielbefahrenen Neckar, die Autobahnen A5 und A656, die Neckartalstraße B37 und die B3, sowie die beiden chemischen Großbetriebe Henkel und Kluthe.
Dazu kommen noch weitere Industriebetriebe, die Forschungseinrichtungen der Heidelberger Universität sowie eine Reihe von Technologieparks, zum Beispiel das Theoretikum der Universität, das Europäische Molekularbiologische Zentrum oder das Deutsche Krebsforschungszentrum.

Diese hohe Konzentration von Forschungs- und Betriebsanlagen hat in Heidelberg ein Gefahrenpotenzial hervorgebracht, das auf herkömmliche Weise nicht mehr beherrschbar ist.
Im Schadensfall ist bei vielen dieser Einrichtungen entweder mit der Freisetzung von chemischen Stoffen, Radioaktivität oder biologischen Substanzen zu rechnen.
Um die Gefährdung der Umwelt und der Bevölkerung bei einem Störfall oder einem Unfall auf ein Minimum zu reduzieren, setzt man bei der Feuerwehr Heidelberg auf eine enge Zusammenarbeit mit den Betrieben.
Verstärkte Spezialausbildung und die praktische Umsetzung der erarbeiteten Konzepte bei Übungen ergänzen die Bemühungen im Bereich Umweltschutz.

Ein weiteres Aufgabengebiet der Wachabteilung 2 ist die Organisation der Funktechnik der Feuerwehr Heidelberg. 
Dies umfasst die Prüfung und Programmierung der Funkgeräte sowie der digitalen Funkmeldeempfänger.

Der Feuerwehrtaucher:

Das Tauchen bei der Berufsfeuerwehr Heidelberg hat eine lange Tradition. Es war naheliegend in Heidelberg eine Tauchgruppe zu gründen, da durch das langgezogene Stadtgebiet der Fluss Neckar seine Bahnen zieht.
In den 60er Jahren war der Neckar sehr oft zugefroren. Die Bevölkerung der Stadt brachte dies von Zeit zu Zeit in missliche Notlagen. Ebenfalls brachte der Lauf der Zeit neue Techniken auf den Neckar woraus neue Gefahren entstanden.
Daher wurde eine besondere Ausbildung des Feuerwehrmannes notwendig: der Feuerwehrtaucher.

Im Jahre 1997 wurden erstmals drei Lehrtaucher für die Stufe 1 auf der Landesfeuerwehrschule ausgebildet. Diese Lehrtaucher führen seit 1998 die selbstständige Ausbildung bei der Berufsfeuerwehr Heidelberg nach den Richtlinien der Feuerwehrdienstvorschrift 8 durch.
Die Tauchgruppe der Berufsfeuerwehr Heidelberg zählt seit dem Jahre 2000 32 Einsatzbeamte. Diese werden in allen Feuerwehreinsatzfunktionen ausgebildet und dann im Wechselschichtdienst eingesetzt. So kann eine Einsatzbereitschaft der Tauchstaffel jederzeit gewährleistet werden.

Seit dem Jahre 2000 stieg die Einsatzbereitschaft der Tauchgruppe der Berufsfeuerwehr Heidelberg deutlich an, da sich ein bekanntes aber neues Einsatzgebiet der Berufsfeuerwehr Heidelberg anschloss: der Rhein-Neckar-Kreis.
Seither werden die Taucher der Heidelberger Berufsfeuerwehr zu Hilfeleistungen an Gewässern des Rhein-Neckar-Kreises, wie zum Beispiel den beliebten Badeseen in St. Leon-Rot oder Walldorf, direkt alarmiert. Die Alarmierung erfolgt dabei zeitgleich mit den Kräften der DLRG, mit welchen die Taucher der Berufsfeuerwehr Heidelberg ein partnerschaftliches Verhältnis pflegen.
Durch die hohe Anzahl an Feuerwehrtauchern der Berufsfeuerwehr ist es möglich, die Freiwilligen Feuerwehren des Landkreises sowie die DLRG optimal zu unterstützen. Hierzu gehören auch regelmäßige Übungstauchgänge, denn nur eine gute Ausbildung rettet Leben.