Bei einer Begehung der Römerstraße in der HDer Weststadt stand ein Thema im Mittelpunkt, das zahlreiche Anwohnerinnen und Anwohner unmittelbar betrifft: die zukünftige Regelung des Be- und Entladens in diesem Straßenabschnitt.
Nach Vorgaben der Stadt soll die bisherige Beschilderung „Parkverbot – Be- und Entladen erlaubt“, entfernt werden. Künftig wird an dieser Stelle keine entsprechende Beschilderung mehr vorhanden sein. Dies hat zur Folge, dass die Anwohner die bisherige Möglichkeit zum Be- und Entladen nicht mehr nutzen können.
Hintergrund der Entscheidung ist ein Beschluss des Bezirksbeirats Weststadt, wonach das Gehwegparken im Stadtteil künftig nicht mehr toleriert werden soll, und ein Gerichtsurteil, das die derzeitige Situation als nicht ausreichend abgesichert bewertet. Insbesondere wird auf die verbleibende Gehwegbreite von weniger als 1,50 Metern hingewiesen, wenn Fahrzeuge teilweise auf dem Gehweg stehen und einen Sicherheitsabstand zu den Straßenbahngleisen einhalten müssen.
Die CDU-Fraktion verschaffte sich bei dem Vor-Ort-Termin ein eigenes Bild von den Gegebenheiten und suchte das Gespräch mit Anwohnern. Auf Nachfrage beim Amt wurde erneut auf das Urteil sowie auf die bestehenden Abstandsregelungen hingewiesen.
Die Diskussion macht deutlich, wie schwierig es sein kann, die unterschiedlichen Interessen von Anwohnern, Fußgängern, mobilitätseingeschränkten Menschen, dem ÖPNV mit den rechtlichen Vorgaben in Einklang zu bringen. Während die einen auf ausreichende Möglichkeiten zum Be- und Entladen angewiesen sind, stehen für andere die Sicherheit und Barrierefreiheit auf den Gehwegen im Vordergrund.
Der Fall Römerstraße zeigt einmal mehr: Allen Menschen recht getan, ist eine Kunst, die niemand kann.
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