20 Jahre Zu-Fuß-zur-Schule-Monat

Drei Schülerinnen queren Straße an der Haltestelle Peterskirche
Wenn Kinder regelmäßig zu Fuß gehen, fahren rund um Schulen weniger Autos – das erhöht die Sicherheit für alle. (Archivfoto: Dorn)

Seit nunmehr zwei Jahrzehnten beteiligen sich Heidelberger Grundschulen im Herbst an der internationalen Kampagne „Zu-Fuß-zur-Schule-Monat“.

Jedes Jahr machen sich dabei zwischen 2.500 und 3.000 Kinder im Oktober gemeinsam auf den Weg und zeigen: Nachhaltige Mobilität beginnt schon im Alltag. Unterstützt wird die Aktion vom Agenda-Büro des Umweltamts.

„Seit 20 Jahren gehen Heidelberger Grundschulkinder im Oktober gemeinsam zu Fuß zur Schule – das ist ein starkes Zeichen für Gesundheit, Sicherheit und Klimaschutz. Jede und jeder kann dazu beitragen, dass unsere Stadt lebenswerter wird – oft schon mit kleinen Schritten wie dem täglichen Schulweg zu Fuß“, betont Bürgermeister Raoul Schmidt-Lamontain. 

Der tägliche Schulweg an der frischen Luft fördert die Gesundheit und Konzentrationsfähigkeit der Kinder. Außerdem gewinnen sie mehr Selbstständigkeit und Sicherheit im Straßenverkehr. Wenn Kinder regelmäßig zu Fuß gehen, entstehen zugleich weniger Autoverkehre vor den Schulen – das erhöht die Sicherheit für alle und entlastet Klima und Umwelt.

Wie können Kinder mitmachen?

Alle beteiligten Grundschulen bieten im Oktober Aktionen im Rahmen des „Zu-Fuß-zur-Schule-Monats“ an. Eltern werden gebeten, ihre Kinder möglichst ohne Auto zur Schule kommen zu lassen und – je nach Fähigkeiten – auch Fahrrad, Roller oder den Bus einzubeziehen.

An einigen Schulen gibt es bereits Laufgemeinschaften wie den „Laufenden Schulbus“: Die Kinder gehen gemeinsam zur Schule, begleitet von Erwachsenen. So sind sie nicht allein unterwegs, und die Eltern können sich bei der Begleitung abwechseln. Informationen dazu erteilen die jeweiligen Sekretariate.

Weitere Informationen unter www.zu-fuss-zur-schule.de