Zugang zum Weihnachtsmarkt verbessert
Kabelbrücken-Rampen für Menschen mit Rollator, Rollstuhl, Kinderwagen und Co.
Pünktlich zum Welttag der Menschen mit Behinderungen am 3. Dezember erleichtern acht neue Kabelbrücken-Rampen den Zugang zu allen Standorten des Heidelberger Weihnachtsmarkts.
Die Kommunale Behindertenbeauftragte konnte damit erreichen, dass eine häufig geäußerte Forderung von Menschen mit Mobilitätseinschränkungen umgesetzt wurde. Bei Veranstaltungen im öffentlichen Raum müssen oft Stromkabel oder Schläuche über Wege geführt werden. Für viele Besucherinnen und Besucher mit Rollator, Rollstuhl oder Kinderwagen entstehen dadurch Hindernisse.
„Seit meinem Amtsantritt vor zehn Jahren gehören Beschwerden darüber zu den meistgenannten Themen“, sagt die Kommunale Behindertenbeauftragte Christina Reiß.
Im vergangenen Jahr hatte sich beispielsweise das Ehepaar Förster nach einem Weihnachtsmarktbesuch an Heidelberg Marketing und die Behindertenbeauftragte gewandt. Leila Förster sitzt im Rollstuhl und hatte Mühe einen rollstuhlgerechten Zugang zu den Buden und Ständen zu finden.
In Zusammenarbeit mit Heidelberg Marketing und dem Kompetenzzentrum Barrierefreiheit beim Amt für Baurecht und Denkmalschutz konnte das Team der Kommunalen Behindertenbeauftragten eine Lösung finden. Über das bundesfinanzierte Förderprogramm „Mittendrinnenstadt“ wurde die Anschaffung der acht neuen und deutlich leichter überfahrbaren Kabelbrücken-Rampen ermöglicht.
Weitere Informationen zur Barrierefreiheit in Heidelberg unter www.heidelberg.huerdenlos.de
