Montpellierplatz neu gestaltet

Mehr Grün und Freitreppe nach historischem Vorbild

Mit Sanierung des Konzerthauses Stadthalle ist auch der Montpellierplatz an der Ostseite neu gestaltet worden. 

Entstanden ist eine attraktive Grünanlage mit einer großen Rasenfläche, neu angelegten Stauden- und Gehölzpflanzungen, einem weiteren Baum sowie zusätzlichen Bänken. Durch Wegfall des nichtdenkmalgeschützten, 1979/80 errichteten Rondells konnte der ursprüngliche Zustand der Ostfassade der Stadthalle wiederhergestellt werden. Vom Meriansaal der Stadthalle führt nun eine doppelläufige Freitreppe nach historischem Vorbild auf eine repräsentative kleine Platzfläche mit Sandsteinpflaster auf dem Montpellierplatz und die Grün-anlage dahinter. Durch den Abbau des Rondells ist zudem eine neue Blickbeziehung von der Bienenstraße in Richtung Neckar entstanden. 

Die großkronigen Bäume an allen drei Seiten des Montpellierplatzes blieben erhalten und erhielten durch Entsiegelungen mehr Platz zum Wachsen. Die Gehwege werden in das Innere der Grünanlage verlegt. Der Blauglockenbaum im Inneren der Anlage blieb – dank einer angepassten Planung der darunter liegenden Technikzentrale der Stadthalle – ebenso bestehen.

Platz mit großer Rasenfläche in der Mitte, Beete rahmen Fußwege ein
Blick auf den neu gestalteten Montpellierplatz an der Stadthalle. Er bietet nun mehr Sitzgelegenheiten als früher. (Foto: Philipp Rothe)

Mehr Sitzgelegenheiten

Großzügige, lange Bänke an allen drei Seiten öffnen Besucherinnen und Besuchern des Montpellierplatzes verschiedene Blickbeziehungen. Das Sitzangebot wurde vergrößert. Die Stadtwerke Heidelberg installierten eine neue Wegebeleuchtung. In der Freiraumgestaltung wurden Zu- und Ausgang der Lüftungsanlage für die Technikzentrale bestmöglich integriert, etwa durch Bepflanzung, die ab dem Frühjahr deutlicher sichtbar wird. Das Freiraumkonzept zur Gestaltung des Montpellierplatzes hatte das Büro Bierbaum Aichele Landschaftsarchitekten aus Mainz entworfen. Die Arbeiten erfolgten unter Federführung des Landschafts- und Forstamtes und hatten im Juni 2025 begonnen.