Energieverbrauch kommunaler Gebäude sinkt

Seit 1993 um mehr als zwei Drittel weniger

Der Energie- und CO₂-Bericht der Stadt dokumentiert die Fortschritte auf dem Weg zum Ziel,  die Energieversorgung der städtischen Gebäude  bis 2030 weitestgehend klimaneutral zu gestalten. 

2024 wurden erstmalig die CO2-Emissionen des Energieverbrauchs gebäudescharf bilanziert. Demnach verbrauchen die kommunalen Gebäude heute rund zwei Drittel weniger Energie als noch im Jahr 1993. Möglich wurde dies durch ein konsequentes, systematisches Energiemanagement und kontinuierliche Investitionen in die Gebäudeeffizienz. Auch beim CO₂-Ausstoß zeigt sich die Entwicklung: Im Jahr 2024 verursachten die kommunalen Gebäude 7.326 Tonnen CO₂. Im Jahr 2024 konnten die betriebsbedingten Emissionen um 9 Prozent gegenüber dem Vorjahr gesenkt werden. Der Bericht zeigt damit, dass die Emissionen des städtischen Gebäudebestands Schritt für Schritt weiter sinken.

Energiebedarf städtischer Gebäude 1993: 124 Millionen Kilowattstunden, 2024: 41,1 Millionen Kilowattstunden. C02-Ausstoß von 2023 auf 2024 um 9 Prozent gesunken. 56 Prozent der Heidelberger Fernwärme wird emissionsneutral erzeugt.

Um den Gebäudebestand schrittweise klimaneutral zu machen, setzt die Stadt auf mehrere Maßnahmen:

  • Fernwärme als Schlüsseltechnologie (bereits jetzt zu 56 Prozent emissionsneutral)
  • Wärmepumpen dort, wo keine Fernwärme verfügbar ist.
  • Ausbau von Windkraft und Photovoltaik
  • Hohe energetische Standards: Neubauten und Sanierungen werden nach strengen Effizienzvorgaben umgesetzt – von moderner Dämmung über intelligente Steuerungstechnik bis hin zu erneuerbaren Energien auf den Dächern.