Brunnen in der Kurfürsten-Anlage saniert

Neuer Glanz für alte Mosaike

Gruppenfoto bei den Brunnenbecken mit Wasserspielen
Bürgermeister Raoul Schmidt-Lamontain (3. v. l.) freut sich mit den Beteiligten über die sanierten Brunnen und Platzflächen. (Foto: Christian Buck)

Bürgermeister Raoul Schmidt-Lamontain hat kürzlich die sanierte Brunnenanlage an der Kurfürsten-Anlage vorgestellt. 

Das Ensemble aus den 1950er-Jahren setzt nach der umfassenden Erneuerung am westlichen Eingang der Innenstadt einen klaren Akzent: Die Brunnenanlage mit maritim-inspirierten Mosaiken wurde erneuert, Natursteinflächen und Sitzbereiche sind instand gesetzt und die Beleuchtung wurde durch die Stadtwerke Heidelberg modernisiert.

Die 1955 errichtete Brunnenanlage  wurde von März bis Oktober in enger Abstimmung mit der Landesdenkmalpflege instand gesetzt – nach dem Grundsatz „Erhalt vor Erneuerung“: Die historische Substanz wurde bewahrt und behutsam saniert. Neue Bauteile kamen nur dort hinzu, wo es technisch oder aus Hygienegründen erforderlich war.

Ein Ort zum Zusammenkommen

„Ich freue mich sehr, dass wir nach acht Jahren Betriebspause die Wasserspiele wieder anlaufen lassen können und die historischen Mosaike jetzt so deutlich zur Geltung kommen. Mit der erneuerten Technik können wir die Anlage künftig verlässlicher betreiben – und wir setzen darauf, dass von der Brunnenanlage neue Impulse für die Nutzung ausgehen. Mit der Sanierung schaffen wir die gestalterische Basis für einen Ort, an dem die Menschen gerne zusammenkommen“, sagte Bürgermeister Raoul Schmidt-Lamontain.

Die Brunnentechnik wurde komplett erneuert und auf heutige Standards gebracht. Dazu gehören eine neue Brunnenkammer, eine Entkalkungsanlage sowie einstellbare Sprühdüsen. Die Mosaike im Beckenbereich wurden gesichert, die Innenflächen wurden in Anlehnung an den historischen Stand farblich angepasst. Die Bänke erhielten neue Sitzauflagen, Mauerlampen wurden wieder eingebaut. Parallel modernisieren die Stadtwerke Heidelberg die Beleuchtung. Da die Anlage nun in die Winterperiode geht, wird sie zeitnah winterfest gemacht. Die Wasserspiele sollen im Frühjahr 2026 wieder in Betrieb genommen werden, sobald es verlässlich frostfrei ist. 

Die Sanierung der Anlage wurde im Rahmen des Projekts „Mittendrinnenstadt“ durchgeführt und in Teilen über das Bundesprogramm „Zukunftsfähige Innenstädte und Zentren“ gefördert. Die Gesamtprojektkosten belaufen sich auf rund 1,4 Millionen Euro.